Rost: „Der Klassenerhalt war überlebenswichtig“

BAYREUTH. Die Saison der SpVgg Bayreuth ist seit Samstag vorbei, nun haben die Spieler nach geschafftem Klassenerhalt einige Wochen Pause. Wir haben uns mit Trainer Timo Rost unterhalten und die Spielzeit einmal Revue passieren lassen – und bereits einen kleinen Ausblick getätigt.

BTSZ: Hallo Herr Rost. Nachdem sie übernommen hatten, war die Mannschaft am Boden und galt als Abstiegskandidat Nummer eins. Nun haben Sie das Team stabilsiert und in der Liga gehalten. Wie fühlt sich das an?
Timo Rost: Wie es zu Stande gekommen ist, ist schon ein Highlight. Denn wir haben etwas geschafft, was es vorher noch nicht gegeben hat. (Weder in der Bundesliga, noch in der Zweiten Bundesliga ab 1974, in der Drittklassigkeit ab 1994 oder der Viertklassigkeit ab 2008 hat in Deutschland je eine Mannschaft, die nach sechs Spieltagen punkt- und torlos war, die Klasse gehalten, d. Red.). Das ist natürlich für die Spieler und auch das Trainerteam eine tolle Sache und eine Bestätigung der akribischen Arbeit. Der Klassenerhalt war für den Verein überlebenswichtig. Wenn wir abgestiegen wären, hättest du mehr oder weniger zusperren können.

BTSZ: Warum hat die Mannschaft am Ende den Klassenerhalt geschafft?
Timo Rost: Es waren drei Faktoren, die den Ausschlag gegeben haben. Zum einen, dass wir der Mannschaft einen neuen Stil verpasst haben, mit dem die Jungs gemerkt haben, dass sie Spiele gewinnen. Außerdem haben wir versucht, die Defizite im athletischen Bereich schnellstmöglich aufzuholen. Als wir das geschafft hatten, haben wir auch in den Schlussminuten noch Körner gehabt und Punkte geholt. Der neue Stil verbunden mit der Athetik hat dann sehr gut gefruchtet. Und der dritte Punkt ist die fantastische Unterstützung der Fans.

BTSZ: Sie sprechen es an, die Altstadt-Fans waren auch nach dem schlechten Start immer da. Das ist nicht selbstverständlich, oder?
Timo Rost: Absolut nicht. Das war schon sensationell, wenn ich beispielsweise daran denke, wie viele in Heimstetten dabei waren, es sind, glaube ich, zwei Fanbusse dorthin gefahren. Oder auch der Support zu Hause mit der neuen Tribüne, da muss man schon den Hut vor ziehen. Das habe ich so in der Regionalliga selten bis nie erlebt.

BTSZ: Kommen wir noch einmal zurück zur Mannschaft. Was zeichnet sie aus?
Timo Rost: Sie hat eine unglaubliche Mentalität. Wir sind eine Mannschaft, die im Umschaltspiel nach vorne, aber auch nach hinten sehr stark ist. Dazu haben wir Individualisten, die Spiele alleine entscheiden können. Das sind schon drei Merkmale, die sehr kennzeichnet für die SpVgg Bayreuth sind.

BTSZ: Und das Gerüst für die kommende Saison ist bereits gebaut: Es stehen schon 17 Spieler des Kaders fest. Drei Neuzugänge sollen noch kommen.
Timo Rost: Genau, wir wollen ganz klar unseren Kader weiterentwickeln, das heißt, dass wir sicher noch zwei, drei Spieler dazuholen werden. Sie müssen charakterlich zu uns passen, unseren Stil spielen können und auch ins finanzielle Budget passen. Sie sollen den Kader qualitativ aufwerten. Wir werden uns für die Abwehr, das Mittelfeld und den Sturm noch umschauen.

BTSZ: Wie geht es in den nächsten Wochen für die Spieler weiter?
Timo Rost: Jetzt haben die Jungs erst einmal etwas Pause, das haben sie sich auch verdient. Sie sollen ein paar Wochen abschalten, dann hat aber jeder seinen Trainingsplan und es beginnt wieder mit den individuellen Läufen. Am 17. Juni geht es dann mit dem Laktattest los und am 18. Juni werden wir erstmals gemeinsam wieder auf dem Platz stehen.

BTSZ: Dann beginnt die Vorbereitung auf die Saison 2019/20. Was dürfen wir da von Ihrem Team erwarten?
Timo Rost: Ich glaube, dass es Sinn macht, jetzt den nächsten Schritt zu tun. Der sollte so aussehen, dass du eine Saison spielst, in der du vom ersten Spieltag an nichts mit dem Abstieg zu tun hast. Eine Saison, in der du auch nebenbei infrastrukturell wachsen kannst. Wir wollen Step by Step wachsen, sportlich und auch drumherum. Wie sich das dann alles entwickelt, werden wir sehen. Aber es wäre vermessen, als Abstiegskandidat jetzt großartig andere Ziele auszugeben und zu sagen, dass wir aufsteigen wollen.

Interview: Mirko Strässer


4 Tore zum Saisonabschluss

BAYREUTH. Einen gelungenen Heimspielabschluss feierte die SpVgg Bayreuth: Gegen den TSV Buchbach gelang ein am Ende hochverdienter 4:1-Heimsieg, der erste gegen den Kultklub aus dem oberbayerischen Hinterland seit neun Jahren. Damit rückten die Altstädter in der Tabelle vor auf den neunten Platz, können nach dem völlig mißratenen Saisonstart das beste Ergebnis seit dem Aufstieg in die Liga vor fünf Jahren sogar noch einstellen und im Optimalfall auf den im Debütjahr erspielten sechsten Platz vorrücken.

Viel lief nicht schief bei dem Sieg - und das, was nicht klappte, erinnerte ein bisschen an den Saisonverlauf. Da war zum einen die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit. "Das war ja öfter unser Problem", so Trainer Timo Rost, "wir erspielen und haufenweise gute Chancen und nutzen die nicht." Und zum anderen das Dankesplakat der Spieler an die Fans. "Danken für eueren überragenden Support", stand dort zu lesen. Rein grammatikalisch zumindest fragwürdig. Und ein bisschen an den Saisonverlauf erinnernd. Der Anfang des Transparentes war in etwa so wacklig wie der Saisonstart. Am Ende war es aber ein klares Statement - wie der Saisonverlauf nach der Übernahme des Traineramtes durch Timo Rost, der bei der gemeinsamen Feier nach Spielende von den Fans (und den das Mikrophon übernehmenden Spielern Christopher Kracun und Sebastian Kolbe) lautstark vor das "Biest", die noch immer ungeschlagene Gegentribüne beordert wurde.

Schon im ersten Durchgang hatten die Gelb-Schwarzen, bei denen Darius Held für den gesperrten Tobias Weber erstmals in die Startelf rückte, über weite Strecken ein Übergewicht; vor allem während der Anfangsphase schnürte man die Gäste zeitweise in deren Hälfte ein – doch die vielen Chancen wurden liegen gelassen. So traf Marcel Schiller nach einem überragenden Sololauf aus der eigenen Hälfte heraus nach acht Minuten den Innenpfosten, in der 17. Minute wurde ein Kopfball von Sven Kopp nach einem Weimar-Eckball auf der Linie geklärt. Und so kam, was kommen musste. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel aus dem Nichts der Führungstreffer für die Gäste, die zuvor offensiv nichtin Erscheinung traten: Maximilian Bauer drang von rechts in den Strafraum ein und überwand Alexander Skowronek aus spitzem Winkel mit einem Schuss ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel verhinderte Skowronek dann gegen Christian Brucia mit einer starken Parade den zweiten Gegentreffer (48.), ehe die Altstädter die Partie mit einem Doppelschlag drehten: In der 58. Minute verwertete Anton Makarenko eine Eckball-Hereingabe von Patrick Weimar am langen Pfosten lauernd zum Ausgleich, nur eine Zeigerumdrehung später wurde ein Distanzschuss des auf der Sechserposition erneut überragend agierenden Patrick Weimar ins Tor abgefälscht. Der Bann war gebrochen, nun spielten die Altstädter aus einem Guss gegen nie aufsteckende Buchbacher. Ein zweiter Doppelschlag sorgte für die Entscheidung. Erst verwertete Christoph Fenninger einen überragenden Chipball Alexander Pillers über die Abwehrkette hinweg sehenswert, ehe der ebenfalls überzeugende Marcel Schiller nach einer mustergültigen Ballstafette über Darius Held und Ivan Knezevic aus spitzem Winkel einsandte.

 

SpVgg Bayreuth: Skowronek – Held, Kopp, Eder, Golla (81. Dengler) – Makarenko (67. Piller), Wolf, Weimar, Schiller – Knezevic, Mirroche (46. Fenninger).

TSV Buchbach: Glasl – Moser, Bahar, Orth (46. Brucia), Grübl, Drofa (87. Maus), Walleth, Rosenzweig, Denk – Ammari (89. Bachmayr), Bauer.

Tore: 0:1 Bauer (46.), 1:1 Makarenko (58.), 2:1 Weimar (59.), 3:1 Fenninger (74.), 4:1 Schiller (75.).

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Kontinuität im Spielerkader

BAYREUTH. Seit dem vergangenen Wochenende ist es rechnerisch fix: Die SpVgg Bayreuth wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Bayern spielen.

Dabei hat die Altstadt sogar Geschichte geschrieben, denn weder in der Bundesliga, noch in der Zweiten Bundesliga ab 1974, in der Drittklassigkeit ab 1994 oder der Viertklassigkeit ab 2008 hat in Deutschland je eine Mannschaft, die nach sechs Spieltagen punkt- und torlos war, die Klasse gehalten. „Wenn die Jungs irgendwann in 20 oder 30 Jahren auf diesen Tag, auf diese Saison zurückschauen, dann ist das etwas für die Ewigkeit. Und für unseren Verein eine grandiose Sache“, freut sich Coach Timo Rost.

Nach dem miserablen Saisonstart waren die Oberfranken für viele Abstiegskandidat Nummer eins. Die Mannschaft war am Boden, es ging nichts. Aber dann kam mit Timo Rost ein neuer Trainer, der dem Team ein neue Spielidee vermittelte und der Mannschaft neues Leben einhauchte.

Einige Monate später steht der Trainer nun mit seinem Team der SpVgg auf Rang acht und hat 42 Punkte auf dem Konto. „Wir freuen uns riesig“, so Timo Rost.
„Ich bin stolz, hier in Bayreuth arbeiten zu dürfen und Teil des Vereins, der Mannschaft und den richtigen Fans zu sein“.

15 von 21 Spieler haben Vertrag für nächste Saison
Die Altstädter sind auf dem richtigen Weg und haben sportlich in den letzten Monaten bewiesen, wozu sie fähig sind. Und ein Blick in die Zukunft sieht rosig aus, denn die Mannschaft bleibt größtenteils so zusammen. In der vergangenen Woche wurden die Verträge der Stammspieler Ivan Knezevic und Chris Wolf verlängert, damit haben nun 15 der 21 Akteure im Kader der Bayreuther ein gültiges Arbeitspapier für die kommende Saison. Timo Rost wollte seinen Kader für die nächste Spielzeit zumindest im Gerüst frühzeitig zusammen haben, genau dieses Ziel ist nun erreicht.

Die letzten drei Spiele gewinnen
Aber bevor es in die kommende Spielzeit geht, stehen diese Saison noch zwei Partien an (das Spiel beim FC Augsburg II fand gestern nach Redaktionsschluss statt). Das Saisonziel Klassenerhalt ist zwar erreicht, doch „abschenken“ will die Altstadt natürlich keine Begegnung. „Wer uns kennt, wer mittlerweile auch die Mentalität der Mannschaft kennt, der weiß, dass die Jungs jedes Spiel gewinnen wollen. Wir wollen jetzt auch noch in Rosenheim gewinnen und Buchbach zu Hause schlagen, ganz klar“, gibt der Altstädter Coach vor.

ms


Der absolute Traumjob

BAYREUTH. Wenn bekannte Fußball-Vereinsmannschaften oder Nationalteams Erfolge feiern, hat oft auch ein Bayreuther zumindest indirekten Anteil daran: Jürgen Rank ist nämlich Chefdesigner bei Adidas und kreiert deren Trikots mit. Im Interview mit unserer Zeitung sprach Jürgen Rank über seine interessante Tätigkeit.

Jürgen Rank, Chefdesigner bei Adidas, im Weltmeistertrikot der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft von 2014. Foto: Adidas

BTSZ: Was genau machen Sie bei Adidas?
Jürgen Rank: Ich leite ein internationales Team von Designern, das die große Ehre hat, die Trikots für viele der größten Fußballmannschaften der Welt zu entwerfen. Darunter sind Vereins-Mannschaften wie der FC Bayern, Real Madrid, Manchester United oder Juventus Turin – und natürlich auch etliche Nationalteams wie Deutschland, Spanien oder Argentinien.

BTSZ: Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?
Jürgen Rank: Auf sehr vielen Umwegen. Ich musste lange dafür arbeiten, diesen absoluten Traumjob zu bekommen. Zuerst hatte ich nur einen Hauptschulabschluss. Dann habe ich bei der Deutschen Post einige Jahre lang Pakete ein- und ausgeladen – das war harte Arbeit, die mir aber nicht geschadet hat. Nebenher habe ich weiter gezeichnet und wollte immer in die kreative Richtung. Deshalb bin ich wieder auf die Schule gegangen, um die Mittlere Reife nachzuholen. Dann leistete ich meinen Zivildienst ab, hatte verschiedene andere Jobs und anschließend ging es zum Studieren nach London. Wieder in Deutschland, arbeitete ich acht Jahre bei Powerslide in Bindlach. Das war überragend und sehr wichtig, da ich dort die Chance bekam, mich designtechnisch auszutoben und sehr viel zu lernen. Von Bindlach ging es dann in meinem Traumberuf zur Traumfirma mit den drei Streifen.

BTSZ: Wie oft entwerfen und gestalten Sie neue Mannschaftstrikots?
Jürgen Rank: Das kommt darauf an, ob Verein oder Nationalmannschaft. Hinsichtlich Trikot-Design gibt es bei den Trikots verschiedene Lebenszyklen. Der FC Bayern bekommt zum
Beispiel jedes Jahr drei neue
Trikots, die Nationalmannschaft alle zwei Jahre neu gestaltete Outfits.

BTSZ: Wie läuft das Entwerfen eines neuen Trikots ab?
Jürgen Rank: Meist sitzen wir im Vorfeld des Design-Prozesses mit den Vereinen zusammen und sprechen über die Vorstellungen, wie sich der Verein positionieren will, welche Aussagen er treffen will und was dem Verein wichtig ist. Natürlich stellen auch wir unsere Ideen für den Verein und neueste Technologien vor. Diese Gespräche laufen sehr partnerschaftlich ab, danach geht es in den eigentlichen Design-Prozess, bei dem wir sehr viele Freiheiten und auch das Vertrauen der Vereine genießen. Nach der Designphase stellen wir die Trikots intern unseren Chefs vor, dann geht es zu den Klubs und Verbänden. Zu beachten sind auch noch die UEFA- beziehungsweise FIFA-Regularien. Es gibt Regeln für Farbkontraste, für Nummern, für die Positionierung von Logos und vieles mehr.

 

 

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BTSZ: Auf was legen Sie besonderen Wert?
Jürgen Rank: Ein neues Trikot muss modern sein und, ganz wichtig, die Fans müssen sich mit den Trikots identifizieren können. Wir müssen also den Zeitgeist und den Vereinsgeist treffen. Immer das gleiche zu machen, geht weder im Bereich der Spieltaktik noch im Design-
bereich. Stillstand kann man sich nicht erlauben, man muss sich immer wieder neu erfinden, aber eben ohne die Identität zu verlieren.

BTSZ: Gibt es auch direkten Kontakt mit den Profis?
Jürgen Rank: Den gibt es, wir führen das fort, was Adi Dassler bei seiner engen Zusammenarbeit mit den Sportlern begonnen hat. Dementsprechend beziehen wir die Vereine und oft auch deren Spieler frühzeitig mit ein, um sicher zu stellen, dass die Trikots bei Spielern und Fans gut ankommen.

BTSZ: Also insgesamt ist es ein sehr zeitintensiver Job?
Jürgen Rank: Ja, das ist wohl wahr. Und man hört als leidenschaftlicher Fußballfan ja auch nicht das Denken auf, wenn man das Büro verlässt. Man ist ständig von Fußball umgeben und viele Dinge im Fußball passieren auch nicht zu den üblichen Geschäftszeiten.

BTSZ: Gibt es für Sie ein Highlight aus Ihrer Zeit bei Adidas?
Jürgen Rank: Klar, wenn man die Ehre hat, das DFB-Trikot für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zu entwerfen und Deutschland dann darin Weltmeister wird, sitzt man natürlich auf der Couch und eine Träne kullert die Wange herunter. Das ist hochemotional und könnte wahrscheinlich nur noch davon getoppt werden, wenn die SpVgg Bayreuth, Adidas-Trikots tragend, in die 3. Liga aufsteigen würde.

Interview: Mirko Strässer


Die SpVgg Bayreuth hat den Klassenerhalt sicher.

Altstadt: Die Weichen für die Zukunft sind gestellt

Seit dem letzten Wochenende ist es rechnerisch fix: Die SpVgg Bayreuth wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen. Dabei hat die Altstadt sogar Geschichte geschrieben, denn weder in der Bundesliga, noch in der 2. Liga ab 1974, noch in der Drittklassigkeit ab 1994 und der Viertklassigkeit ab 2008 hat in Deutschland je eine Mannschaft, die nach sechs Spieltagen punkt- und torlos war, die Klasse gehalten. »Wenn die Jungs irgendwann in 20, 30 Jahren auf diesen Tag, auf diese Saison zurückschauen, dann ist das etwas für die Ewigkeit. Und für unseren Vereine eine grandiose Sache», freut sich Coach Timo Rost.

Nach dem miserablen Saisonstart waren die Oberfranken für viele Abstiegskandidat Nummer eins. Die Mannschaft war am Boden, es ging nichts. Aber dann kam mit Rost ein neuer Trainer, der dem Team ein neue Spielidee vermittelte und der Mannschaft neues Leben einhauchte. Einige Monate später steht der Trainer mit der SpVgg auf Rang acht und hat 42 Punkte auf dem Konto. »Wir freuen uns riesig», so Rost. »Ich bin stolz, hier arbeiten zu dürfen und Teil des Vereins, der Mannschaft und den richtigen Fans zu sein.»

15 von 21 Spielen mit Vertrag für nächste Saison

Die Altstädter sind auf dem richtigen Weg und haben sportlich in den letzten Monaten bewiesen, wozu sie fähig sind. Und ein Blick in die Zukunft sieht rosig aus, denn die Mannschaft bleibt größtenteils so zusammen. In der vergangenen Woche wurden die Verträge der Stammspieler Ivan Knezevic und Chris Wolf verlängert, damit haben nun 15 der 21 Akteure im Kader der Bayreuther ein gültiges Arbeitspapier für die kommende Saison. Rost wollte seinen Kader für die nächste Spielzeit zumindest im Gerüst frühzeitig zusammen haben, genau das hat er nun.

Die letzten drei Spiele gewinnen

Aber bevor es in die kommende Spielzeit geht, stehen diese Saison noch drei Partien an. Das Saisonziel Klassenerhalt ist zwar erreicht, doch abschenken will die Altstadt natürlich keine Begegnung. »Wir uns kennt, wer mittlerweile auch die Mentalität der Mannschaft kennt, der weiß, dass die Jungs jedes Spiel gewinnen wollen. Wir fahren nach Augsburg, um zu gewinnen, wir wollen in Rosenheim gewinnen und Buchbach zu Hause schlagen, ganz klar», gibt Rost vor.

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Timo Rost, SpVgg Bayreuth

Die Altstadt schreibt Geschichte

So kurios es klingen mag. Aber mit dem torlosen Remis gegen den SV Viktoria Aschaffenburg und dem dank der anderen Resultate damit vorzeitig gesicherten Klassenerhalt hat die SpVgg Bayreuth Fußball-Geschichte geschrieben.

Wenn es in Fußball-Deutschland etwas gibt, auf das Verlass ist, dann ist es das Archiv des legendären Kicker-Sportmagazins. Kaum etwas entgeht den „Datenkraken“ des Klassikers der deutschen Sportlandschaft. Und so präsentierte sich ein über beide Backen strahlender Altstadt-Trainer Timo Rost mit einer ausgedruckten E-Mail, die ihn seitens der Kicker-Datenredaktion dieser Tage erreichte. „Weder in der Bundesliga noch in der 2. Liga ab 1974, noch in der Drittklassigkeit ab 1994 und der Viertklassigkeit ab 2008 hat in Deutschland je eine Mannschaft, die nach sechs Spieltagen punkt- und torlos war, je die Klasse gehalten“, verlas er innerlich tief stolz und von brandendem Applaus begleitet.

Die 90 Minuten, die vorab abliefen, waren ihm relativ egal. „Das ist mir heute völlig wurst“, so Rost, dessen Elf ihm einen weiteren Sieg nicht vergönnte. Die Chancen dafür waren allemal da. Blank vor SV-Keeper Kevin Birk auftauchend versemmelte Christoph Fenninger eine todsichere Möglichkeit, visierte den Pfosten an (29.). Auf der anderen Seite durfte der für den mit einem Fingerbruch erstmals in dieser Saison nicht zur Disposition stehenden Sebastian Kolbe im Kasten stehende Alexander Skowronek seine Qualitäten gegen Daniel Cheron und Björn Schnitzer (18./20.) unter Beweis stellen.

Nach dem Pausentee rückte Skowronek sogar noch mehr in den Blickpunkt. Gegen Schnitzers Granate blieb er erster Sieger, lenkte das Leder reaktionsschnell an die Querlatte (53.). Auf der Gegenseite sicherte sein Gegenüber Kevin Birk den Aschaffenburgern den Zähler. Nach Ugurtan Kizilyars Zupfer an Tobias Weber zeigte Referee Huber auf den Punkt, den zu unpräzise getretenen Strafstoß des aus Aschaffenburg stammenden Ivan Knezevic parierte er (77.). Am Ende teilten sich beide die Zähler. Und damit waren beide Trainer nicht unzufrieden. Doch ließ es sich Timo Rost nicht nehmen, dem ein oder anderen Bayreuther Zuschauer gehörig die Leviten zu lesen. Diverse Beleidigungen gegen Altstädter Spieler ließen ihn explodieren. „Was mich verärgert, das ist unterste Schublade, wie manche Fans auf der Haupttribüne diese Mannschaft beleidigen und über ihren Stil, wie sie Fußball spielt nur ablästern“, fand er deutliche Worte in Richtung des ein oder anderen auf der Haupttribüne sitzenden Kollegen. Und fand Zustimmung bei seinem Gegenüber Jochen Seitz, der ähnliches nur allzu oft im traditionsreichen Stadion am Schönbusch erlebt. „Timo ich freue mich, dass du solche Worte an die Jungs von der Haupttribüne richtest, denn bei uns läuft es häufig ähnlich ab. Wenn ich das sage bekomme ich meistens ein paar auf die Ohren.Ich hoffe, dass die Jungs, die auf der Tribüne sitzen, sich das vielleicht auch mal zu Herzen nehmen. Wobei, das kann man meistens vergessen. Das tun sie meistens nicht. Sie fühlen sich meistens auch nicht angesprochen.“

SpVgg Bayreuth: Skowronek, Weber, Golla (84. Mirroche), Kopp, Wolf, Piller, Weimar, Makarenko (71. Schiller), Kracun, Fenninger (63. Sulejmani), Ivan Knezevic Viktoria Aschaffenburg: Birk, Boutakhrit, Cheron, Dähn, Schmidt, Beinenz (46. Kizilyar), Grünewald, Verkaj, Schnitzer (89. Harrer), Zehnder, Oppermann (71. Verkamp) Schiedsrichter: Dr. Markus Huber (Wurmannsquick)

Zuschauer: 602

Text: Andi Bär.

Fotos: Klaus-Peter Volke und Andi Bär


Die Bayreuther jubeln über das Führungstor von Anton Makarenko. Foto: Peter Glaser / SpVgg Bayreuth

Bayreuth hat den Klassenerhalt fast sicher

Am Samstag trennte sich die SpVgg Bayreuth leistungsgrecht mit 1:1 von Garching. Der Führungstreffer von Kapitän Makarenko reichte nicht zum Sieg. Dennoch ist der Klassenerhalt nun fast sicher.

Beide Teams starteten mit Aluminium ins Spiel: In der fünften Minute wehrte der Garchinger Schlussmann Engl einen Freistoß von Kracun an die Unterkante der Latte ab, Makarenkos anschließender Kopfball wurde von der Linie geklärt; auf der Gegenseite verhinderte SpVgg-Keeper Kolbe bei einem Kopfball von Seferings den Altstädter Rückstand und lenkte die Kugel an den Querbalken.

Makarenko trifft für Bayreuth

Beide Teams drängten in dieser Phase auf die Führung – die dann den Gästen gelang: Mirroche fand Makarenko, der ins rechte untere Eck traf. Mit der knappen Führung für die Altstadt ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Altstädter erst durch Weimar die Chance auf den zweiten Treffer, ehe Garching immer stärker aufkam – und in der 62. Minute durch eine starke Direktabnahme von Seferings auch den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleichstreffer erzielte.

In der Folgezeit drängten beide Teams auf den Sieg, der allerdings keinem mehr gelang. Die beste Chance hatte Makarenko, er traf nur die Latte. Somit blieb es am Ende beim gerechten Remis. Bayreuth hat nun mit 41 Zählern nun neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Und am kommenden Samstag will Bayreuth im Heimspiel gegen Viktoria Aschaffenburg (14 Uhr) den Klassenerhalt perfekt machen.

Rost ist »absolut zufrieden»

»Ich bin mit dem Spiel absolut zufrieden. Beide Mannschaften haben in der zweiten Halbzeit auf den Lucky Punch gespielt und hatten die Chance, das Spiel zu entscheiden. Wir haben einen Punkt mitgenommen und freuen uns darüber. Für uns ist es wichtig, dass wir demütig bleiben. Wir wollen uns kontinuierlich weiterentwickeln», sagte Trainer Timo Rost.

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Kopp (63. Held), Weber, Eder, Golla – Makarenko, Wolf, Mirroche (66. Schiller), Kracun, Weimar (72. Piller) – Knezevic.

Tore: 0:1 Makarenko (38.), 1:1 Seferings (62.).

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Später Jubel bei der SpVgg Bayreuth. Foto: SpVgg Bayreuth.

Punkt für die Moral! Spätes Remis in Nürnberg

Nürnberg. Die SpVgg Bayreuth hat erneut starke Moral bewiesen und durch zwei späte Treffer einen Punkt in Nürnberg eingefahren. In Nürnberg lag die Altstadt schon 0:2 zurück, kam aber zurück und sicherte sich am Ende einen Punkt.

Die Altstädter kamen gut in die Partie, hatten durch einen Kracun-Freistoß (3.) und einen Schuss von Tobias Weber im Anschluss an einen Eckball (7.) die ersten beiden Gelegenheiten der Begegnung. Nachdem die Mannschaft von Timo Rost die Anfangsviertelstunde dominiert hatte, kam die Club-Reserve immer mehr auf.

Der Dritte der Regionalliga Bayern zeigte schöne Kombinationen und stellte sein fußballerisches Potenzial damit immer wieder unter Beweis. Die beiden Treffer von Steczyk in der 22. und 37. Minute waren sehr schön herausgespielt. Der kleine Club ging damit mit einem 2:0 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Altstädter immer mehr Druck auf, kamen durch Weber (50.) und Weimar (59.) zu ersten Gelegenheiten. Danach liefen die Oberfranken allerdings vergeblich an, ehe Engelhardt in der 78. Minute zum vermeintlichen 3:0 einschob – er stand allerdings – zum Glück aus Sicht der Gäste – im Abseits.

Makarenko und Knezevic treffen spät

Und genau im Gegenzug gab es wieder Hoffnung für die Bayreuther, den Makarenko erzielte den Anschlusstreffer (78.). Jetzt wollten die Schützlinge von Rost mehr – und belohnten sich: Knezevic drosch den Ball ins Tor und stellte in der 88. Minute auf 2:2. Damit blieb es am Ende und die Altstadt fuhr einen Punkt der Moral ein. Mit nun 40 Zählern bleiben die Altstädter auf dem siebten Platz, am kommenden Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel beim VfR Garching weiter.

1. FC Nürnberg: Vasilj: Schimmel, Jäger, Kraulich, Pex – Heußer (80. Grimmer), Rhein, Steczyk, Nürnberger (76. Mouhaman) – Engelhardt, Harlaß (92. Stoßberger).

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Kopp, Weber, Eder, Golla – Schiller (71. Mirroche), Wolf, Kracun, Weimar (83. Piller) – Sulejmani (58. Makarenko), Knezevic.

Tore: 1:0 Steczyk (22.), 2:0 Steczyk (37.), 2:1 Makarenko (78.), 2:2 Knezevic (88.).

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Marcel Schiller, SpVgg Bayreuth

Ein Meilenstein in Richtung Klassenerhalt für die Altstadt

„Ich bin heute richtig happy über die Leistung der Mannschaft“, adelte Timo Rost, Trainer der SpVgg Bayreuth seine Mannen nach dem 2:0-Erfolg über den auswärtsstarken SV Schalding-Heining, den sich die Altstädter dank einer geduldigen Leistung redlich verdienten.

Schön anzusehen war es für die Zuschauer im Hans Walter Wild-Stadion nicht, was die 28 Probanten aus der Wagner- und der Drei-Flüsse-Stadt auf den Rasen zauberten. Musste es aber auch nicht. „Gegen Schalding brauchst du nicht schön zu spielen“, so Rost, „sonst kontern die dich eiskalt aus.“ Seine Lehren aus vergangenen Tagen ziehen so lautet das Credo des Coaches. Und er wusste nur zu gut, dass die Truppe aus den Passauer Stadtteilen mit ihrem gefährlichen Konterspiel auswärts unter anderem auch in Schweinfurt und in Burghausen siegreich war. „Die Möglichkeit wollten wir ihnen nicht bieten“, so Rost. Und seine Elf tat das vorzüglich. Auch ohne Anton Makarenko (Zerrung), Christopher Kracun (10. gelbe Karte) und Edwin Schwarz (Muskelbündelriss). Den Ausfall der drei Stammkräfte kompensierte die Altstadt fast schon mühelos. In der Offensive sorgte Alexander Piller für die nötige Geschwindigkeit, für Edwin Schwarz stand Steffen Eder in der Viererkette und etwas überraschend rutschte Patrick Weimar auf die zweite Sechserposition neben Chris Wolf – ein Part, den Weimar in seiner Karriere noch nie spielte. Den er aber hervorragend ausfüllte.

Priorität gegen Schalding-Heining genoss die Defensive. „Wir wollten nichts zulassen“, so Rost nach dem Spiel. Eine von Erfolg gekrönte Marschroute. Bis auf einen Freistoß aus spitzem Winkel, den Keeper Sebastian Kolbe mühelos pflückte und einen knapp am Pfosten vorbeirauschenden Weitschuß kam von den Gäste vor der Pause überhaupt nichts zählbares auf den Altstädter Kasten. Auf der anderen Seite sorgen Marcel Schiller, Ivan Knezevic und der einmal mehr sehr starke (später aufgrund von Knieproblemen ausgewechselte) Christoph Fenninger für die ein oder andere brenzlige Situation. Doch auch Schalding-Heining hielt mit dem nötigen Quäntchen Glück seinen Kasten sauber. Es dauerte bis zur 38. Minute, ehe ein blitzsauberer Konter als Dosenöffner fungierte. Christoph Fenninger legte alleine auf Keeper Markus Schöller zusteuernd überlegt quer auf Alexander Piller, der nur noch einschieben musste.

Nach dem Pausentee erhöhten beide Teams auf schwierigem Geläuf die Schlagzahl, wirklich zwingend wurde es jedoch hüben wie drüben nur noch selten. Und so mussten die Altstädter bis in die Nachspielzeit zittern, ehe Patrick Weimar nach einem sehenswerten Sololauf von der Mittellinie ab ebenso abschloß und das Spielgerät auf gut 25 Metern nachdrücklich in die Gambel wuchtete. Mit dem Sieg haben die Bayreuther ihren Vorsprung auf die Relegationsplätze ausgebaut auf schon fast sicher wirkende zehn Zähler. „Einen Sieg brauchen wir noch“, so Trainer Timo Rost, „aber ich bin überzeugt, dass wir den in den ausstehenden Spielen noch holen.“ Insgesamt sechsmal bietet sich diese Gelegenheit noch – alles andere als der Klassenerhalt wäre also eine dicke Überraschung für den neuen Tabellensiebten. Bayreuth: Kolbe – Kopp, Weber, Eder, Golla (74. Held) – Wolf, Weimar – Schiller, Piller (68, Mirroche) – Knezevic, Fenninger (55. Sulejmani). Schalding-Heining: Schöller – Tiefenbrunner, Burmberger, Dantscher, Kurz (84. Schauberger) – Jünger, Knochner (66. Chrubasik) – Huber, Lohberger (81. Mader), Rockinger – Schnabel. Schiedsrichter: Martin Speckner. Zuschauer: Tore: 1:0 Piller (38.), 2:0 Weimar (90+1). Gelbe Karten: keine.

Text: Andi Bär. Fotos: Klaus-Peter Volke und Andi Bär.


Mittlerweile Stammplatz erkämpft

Bayreuth. Im Sommer kam Marcel Schiller aus Ingolstadt zur Altstadt. Zunächst war er nur Einwechselspieler, mittlerweile hat er sich festgespielt im Team der Bayreuther. Wir haben uns mit dem 22-Jährigen unterhalten.

SpVgg-Mittelfeldakteur Marcel Schiller im Gespräch – Großes Lob für die Fans

BTSZ: Sie sind jetzt seit Sommer in Bayreuth, wie gefällt es Ihnen hier?
Marcel Schiller: Ich habe mich gut eingelebt, wurde von der Mannschaft super aufgenommen. Auch die Stadt ist schön, überschaubar und ruhig. Und gerade die überragende Unterstützung der Fans ist eine tolle Sache. Das Rundumpaket passt hier auf jeden Fall.

BTSZ: Vor der Winterpause kamen Sie meistens als Joker ins Spiel, jetzt sind Sie gesetzt. Wie kommt das?
Marcel Schiller: Das ist eine gute Frage, ich glaube, das kann man nicht so leicht erklären. Ich habe immer volle Leistung gegeben, auch das erste halbe Jahr. Letztendlich ist es eine Entscheidung des Trainers. Ich habe weiter gemacht und dass es jetzt klappt, zeigt mir, dass es sich gelohnt hat, dran zu bleiben.

BTSZ: Mit starken Leistungen zahlen Sie das Vertrauen von Trainer Timo Rost zurück. Wie beispielsweise beim 2:0 gegen Bayern II, als Sie beide Treffer erzielten. Eines der Highlights Ihrer bisherigen Karriere?
Marcel Schiller: Das kann man schon so sagen. Es ist ja nicht alltäglich, dass man gegen die Bayern einen Doppelpack schießt, deswegen war es schon ein besonderes Spiel für mich. Und in unserer Situation waren es natürlich drei sehr wichtige Punkte.

BTSZ: Die Mannschaft hat gefühlt nach der Winterpause nochmal einen Sprung gemacht. Was zeichnet das Team aus?
Marcel Schiller: Man merkt auch im Training, dass wir ein Gefüge sind und zusammen halten. Was sehr gut ankommt bei der Mannschaft ist, wenn Spieler auch außerhalb des Platzes was zusammen machen. Dadurch sind wir noch enger zusammegerückt. Auch der Trainer ist voll mit dabei, wir gewinnen und verlieren gemeinsam. Auf den Teamgedanken als grundlegender Basis wird viel Wert gelegt.

BTSZ: Was kann in dieser Saison für die Altstadt noch gehen?
Marcel Schiller: Das große Ziel ist natürlich der Klassen-
erhalt. Nach dem schlechten Start können wir auch nichts anderes ausgeben. Wir wollen uns jetzt im Mittelfeld festigen, ein einstelliger Tabellenplatz am Ende wäre schön.

BTSZ: Wie sehen Sie die Altstadt für die kommende Saison aufgestellt?
Marcel Schiller: Ich finde, dass wir sehr gut aufgestellt sind. Wir haben indivuell starke Spieler und sind auch als Team gut. Das Gesamtpaket aus jungen und älteren Spielern passt. Auch jetzt mit den Winterneuzugängen (Sven Kopp, Christopher Kracun und Alexander Piller, Anmerkung der Redaktion) ist die Qualität im Kader noch einmal gestiegen. Wenn wir uns noch weiterentwickeln, sollte schon was drin sein. Wir können die Liga durchaus ein bisschen aufmischen, wie wir es aktuell ja schon tun.

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