Kundenspiegel 2019

Kundenspiegel 2019

Marktforscher befragen Kunden nach ihrer Zufriedenheit / Das sind Bayreuths Beste

VR-Bank Bayreuth Hauptgeschäftsstelle Bayreuth Foto red

VR Bank an der Spitze

BAYREUTH. Die VR Bank Bayreuth-Hof eG ist erneut Testsieger beim Bayreuther Kundenspiegel. Auch in diesem Jahr wurde die Bank zum Spitzenreiter der acht untersuchten Banken gewählt.

Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis und danken unseren Mitgliedern und Kunden herzlich für diese schöne Bestätigung unserer Arbeit,“ so Vorstand Bernd Schnabel. „Ein solcher Erfolg ist natürlich eine Gemeinschaftsleistung, die ohne den Einsatz aller 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 30
Filialen der Region nicht möglich gewesen wäre. Auch dafür sagen wir herzlichen Dank.“

Die Strategie der Bank ist nachhaltig ausgerichtet und orientiert sich nicht an kurzfristigen Trends. Vielmehr steht die individuelle Beratung in Kombination mit bequemen Serviceangeboten sowohl in den Filialen als auch in den digitalen Kanälen im Vordergrund. Eine Kombination, die von den Kunden geschätzt wird.

Vorstand Dr. Markus Schappert erläutert: „Wegen unserer genossenschaftlichen Struktur stehen wir gegenüber Kunden und Mitgliedern in einer besonderen Verantwortung. Natürlich müssen wir wirtschaftlich arbeiten, allerdings ist für uns nicht die Gewinnmaximierung zentrales Thema. Vielmehr geht es um eine nachhaltig erfolgreiche Gesamtentwicklung im Interesse unserer Genossenschaft und unserer rund 130.000 Kunden, von denen sich 51.000 gleichzeitig für eine Mitgliedschaft entschieden haben.“
Partnerschaftliches Handeln und die Förderung der Region und ihrer Menschen entsprechen dem Selbstverständnis des größten genossenschaftlichen Kreditinstituts in Oberfranken.

Bild Adler Apotheke

Ausgezeichnete Apotheke

Adler Apotheke erreicht im lokalen Kundenspiegel Platz 1

BAYREUTH. Beim aktuellen Bayreuther Kundenspiegel konnte die Adler Apotheke den höchsten durchschnitt-lichen Zufriedenheitsgrad über die getesteten Merkmale (Freundlichkeit, Beratungsqualität und Medikamentenverfügbarkeit) erzielen.

Nach 2001, 2004, 2007, 2010, 2013 und 2016 durfte sich das Team der Adler Apotheke erneut über diese hohe Auszeichnung freuen. Die Spitzenbewertung der Adler Apotheke ist vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu denen vier Apothekerinnen, elf PTAs und acht PKAs gehören, eine Anerkennung ihrer täglichen Arbeit.

Das Angebot und der Service der Partner-Apotheken, die Apotheke im Rotmain- Center und die Hof Apotheke, ergänzen die Leistungsfähigkeit.
Angeboten werden ferner ein kostenloser Liefer­service rund um Bayreuth, ver­schiedene Blutuntersuchungen, eine Kundenkarte sowie das Apo­theken-Taler-Bonusprogramm.

Um dafür immer auf dem neuesten Stand zu sein, wird das Apothekenteam in Semina­ren regelmäßig geschult. red/gmu

hagebau Kundenspiegel Teamfoto Foto Stefan Dörfler

hagebau bei Baumärkten vorn

Top-Platzierung im lokalen Bayreuther Kundenspiegel

BAYREUTH. Im Heimwerkermarkt ist stets guter Rat gefragt, damit die geplanten Projekte in Haus und Garten erfolgreich umgesetzt werden können. Dabei kommt es stets auch auf die Kompetenz der Mitarbeiter an.

Dass die Mitarbeiter des hagebaumarkt in den Beratungsgesprächen souverän und motiviert sind, zeigt die Bewertung im aktuellen Kundenspiegel:

Erster Platz bei den Bau- und Gartenmärkten.
Marktleiter Volker Kerner ist stolz auf das Ergebnis und sein Team, welches in puncto Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überzeugte.

Im hagebaumarkt sind 100 Mitarbeiter beschäftigt. Auf 12.500 Quadratmetern Fläche bietet der Baumarkt alles, was das Herz des Hobby-Heimwerkers begehrt – und mehr.

Bei Umbauarbeiten um die Jahreswende wurden die Abteilungen auf den aktuellsten Stand gebracht. Dank des überarbeiteten Leitsystems im Markt finden sich die Kunden nun noch leichter zurecht.

Das Floraland bietet den Kunden ein riesiges Sortiment rund um ihre grüne Oase.

Auch Tierfreunde finden in der Zooabteilung alles für das Wohlbefinden ihres Haustieres. Die erfolgte Auszeichnung basiert vor allem auf der Angebotsvielfalt und der Kompetenz der Mitarbeiter. Schließlich wird nicht nur verkauft, sondern auch ein Werkstattservice angeboten. In allen Abteilungen werden Fachkräfte beschäftigt. Eine weitere Stärke ist die Kombination von Baumarkt und Baustoffhandel auf einer Fläche, jedoch gut sichtbar getrennt. So werden Heimwerker und Profis gleichermaßen gut bedient. rs


„Montessori Kindernest – Kunst & Natur e.V.“

Montessori Kindernest – ermöglicht mehrere Projekte für Kinder

„Montessori Kindernest – Kunst & Natur e.V.“

Montessori Kindernest – Kunst & Natur e.V. ermöglicht mehrere Projekte für Kinder

BAYREUTH. Der Verein „Montessori Kindernest – Kunst & Natur e.V.“ freute sich u.a. sehr über die Kooperation mit der Firma „Renner & Rehm Bayreuth“. An zwei Nachmittagen, konnten die Kinder im Geschäft/vor Ort den „Kunstraum erforschen“.

Im März dieses Jahres, zauberten die Kinder im Alter von 4 – 8 Jahren kunterbunte Baumbildnisse mit Acrylfarben auf eine Leinwand. Vor dem Malen durften die Jungen und Mädchen bei einer Fantasiereise zum Thema „Baum“ träumen. Beim zweiten Nachmittag, im Juni konnten die Kinder ihren „Sommerträumen“ freien Lauf lassen. Hierbei wurde mit Gouachefarben  experimentiert. Die Firma Renner und Rehm stellte den Kindern die Farben, Maluntergründe und Pinsel kostenlos zur Verfügung. Eine Ausstellung der kreativen Werke im Ladengeschäft, über mehrere Wochen hinweg, schloss sich an. Jedes Gemälde erhielt von den jungen Künstlern/innen einen eigenen Namen. Bis Mitte August können die „Sommerträume“ bei „Renner & Rehm“ begutachtet werden.

 

 

mobile Wanderbühne des Marionettentheaters Operla

Der Verein „Montessori Kindernest – Kunst & Natur e.V.“ setzte sich auch das Ziel, die Großtagespflege Montessori Kindernest zu unterstützen. Durch eine Spende in Höhe von 750.- € (Spender möchte nicht genannt werden) konnte das Montessori Kindernest zum 5jährigen Bestehen die „mobile Wanderbühne des Marionettentheaters Operla“, auf den Ebenhof/Saas einladen. Alle Kinder, Eltern und Vereinsmitglieder freuten sich über die Einladung und lauschten dem  Stück „Der Sängerkrieg der Heidehasen“. Ein buntes Sommerfest mit Picknick, Spiel und Spaß schloss sich an.

Zum Abschluss des Sommerfestes ließen die Gäste 50 bunte Luftballons in den blauen Himmel schweben.

Im Oktober 2014 gründete die Montessori Pädagogin, Martina Rauch, die Tagespflege „Montessori Kindernest“. Seit einem Jahr/September 2018 wurde das pädagogische Angebot für junge Kinder zur 1. Großtagespflege der Stadt Bayreuth ausgebaut und erweitert. In der Großtagespflege „Montessori Kindernest“ finden 10 Kinder im Alter von 11/2 – ca. 4 Jahren einen „Nestplatz“ und werden von den Pädagoginnen Martina Rauch, Vera Wehrle und Sibylle Pietruska in besonders liebenswerter Weise nach den Ansätzen Maria Montessori‘s betreut und gefördert.

red.


Abschlussfeier_Praxisankeiter_Juli_2019

Die Zukunft der praktischen Pflegeausbildung

BAYREUTH. Die Weiterbildung zum Praxisanleiter ist eine der wichtigsten. Sie leisten den Hauptpart in der Ausbildung künftiger Kolleginnen“, begrüßt Angela Dzyck, Pflegedirektorin der Klinikum Bayreuth GmbH, die Absolventinnen und Absolventen bei ihrer Abschlussfeier. Alle 17 Teilnehmer haben den Kurs mit guten und sehr guten Noten beendet und werden künftig einen wesentlichen Teil zur Ausbildung des Pflegenachwuchses beitragen.

 Erleichterung und Freude sind ihnen ins Gesicht geschrieben. Auch, weil die Eindrücke noch frisch sind. Erst am Vormittag haben sie den mündlichen Teil ihrer Abschlussprüfung absolviert und teils ihre Noten erst kurz vor der offiziellen Feierstunde erhalten. Jetzt fällt die Anspannung ab und macht Freude und Stolz Platz. 17 Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter nehmen ihr Zertifikat entgegen. 14 von ihnen kommen aus dem Klinikum Bayreuth oder der Klinik Hohe Warte, drei von den Kliniken Hochfranken. Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzte sind gekommen, um zu gratulieren und mit ihnen zu feiern.

Euch wurde sehr viel Werkszeug in die Hand gegeben und ich wünsche Euch, dass Ihr das Gelernte gerne weitergebt. Es ist ein Geschenk, mit Schülern zu arbeiten und ich freue mich über Euch als neue Kolleginnen und Kollegen“, sagt Anja Meinunger, Teamleiterin der freigestellten Praxisanleiter der Klinikum Bayreuth GmbH.

Jahrgangsleiter Thomas Simon, Geschäftsführer des Kooperationspartners Perspektive Personalentwicklung aus München, lässt die Inhalte der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren. Er betont den hohen Anspruch, den die Weiterbildung an die Teilnehmer gestellt hat, und richtet sich dann an die anwesenden Stationsleitungen und Gäste: „Wenn Sie wüssten, was die alles wissen! Glauben Sie mir, die sind bereit.“

Und bereit müssen sie sein. Unter anderem für die Umstellung der Ausbildung in den Pflegeberufen. Im kommenden Jahr werden die drei Ausbildungsrichtungen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege in einem Berufsbild zusammengefasst. Für die angehenden Pflegekräfte heißt das: In den ersten beiden Jahren werden die Schülerinnen und Schüler alle drei Ausbildungsrichtungen kennenlernen, um sich im dritten Jahr für eine Spezialisierung zu entscheiden.

Mit dieser Umstellung wird verpflichtend, was in der Klinikum Bayreuth GmbH bereits umgesetzt wird. Erstmals gibt das Gesetz vor, dass die praktische Ausbildung in der Pflege zum Teil durch freigestellte Praxisanleiter zu erfolgen hat. Eine Aufwertung, die Pflegedirektorin Angela Dzyck begrüßt.

Nachwuchs für die Pflege zu finden werde immer schwerer. Gerade deshalb müsse der Fokus auf einer guten Ausbildung liegen.Gehen Sie gestärkt und mit geradem Rückgrat auf Ihre Station zurück. Ich freue mich, dass Sie diese Herausforderung annehmen.

red.

 


Klinikum Bayreuth GmbH ehrt langjährige Mitarbeiter

Mehr als 1000 Jahre Engagement für das Krankenhaus

BAYREUTH. Im Rahmen einer Feierstunde im Klinikum Bayreuth ehrten Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Klinikum Bayreuth GmbH und Geschäftsführer Dr. Joachim Haun heute langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für 25 beziehungsweise 40 Jahre im Unternehmen und verabschiedeten verdiente Beschäftigte in den Ruhestand.

Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.“

Dieses Zitat von Marie Curie stellte Geschäftsführer Dr. Joachim Haun an den Anfang seiner Rede anlässlich der Ehrung langjähriger Mitarbeiter der Klinikum Bayreuth GmbH. Gerade, weil er es einmal anders herum halten wollte: „Sie, liebe Mitarbeiter, sind seit 25 oder 40 Jahren in unserem Unternehmen tätig oder werden heute in den Ruhestand verabschiedet. Sie haben es verdient, dass wir mit ganz viel Dankbarkeit auf das zurückschauen, was Sie geleistet haben.

 

Und das ist einiges: Gemeinsam haben die zu ehrenden Jubilare und Ruheständler bis heute mehr als 1.000 Arbeitsjahre den Patientinnen und Patienten der Klinikum Bayreuth GmbH gewidmet.
Dr. Hauns Dank schloss sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe an, die als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende die Ehrung der Mitarbeiter übernahm und in ihrem Grußwort vor allem die Rolle der Klinikum Bayreuth GmbH als kommunales Krankenhaus hervorhob: Die Menschen in der Region nähmen Anteil an ihrem Krankenhaus, das mehr sei als Selbstzweck.

Sie als Mitarbeiter haben einen großen Anteil daran, dass Menschen uns Vertrauen entgegenbringen. Sie alle haben mit daran gearbeitet, dass sich die Klinikum Bayreuth GmbH den unterschiedlichen Aufgaben immer wieder gestellt hat und ihrer Aufgabe als kommunales Klinikum gerecht wird“, bedankte sich die Oberbürgermeisterin.

Sie schloss mit den besten Wünschen für die Mitarbeiter, die in den Ruhestand verabschiedet wurden: „Ich wünsche Ihnen alles Gute und, dass Sie jetzt Zeit finden, die Dinge zu genießen, die während ihres Berufslebens vielleicht etwas zu kurz gekommen sind.

red.

 


5. VAG Meeting 2019

Benzin im Blut: 5. VAG-Meeting Hof am 20.07.2019

BAYREUTH. Am Samstag, den 20.07.2019, veranstaltet Motor-Nützel von 7.00 bis 17.00 Uhr auf dem Gelände des Automobil Zentrum Hof (Fuhrmannstraße 25) das 5. VAG-Meeting.

Viel Chrom, interessante Sportwagen und außergewöhnliche Umbauten erwarten die Besucher, die live dabei sein können, wenn die Fahrzeugprämierungen in den ver-schiedensten Kategorien vergeben werden.
Tuningbegeisterte und Young- & Oldtimerfans können auch beim 5. VAG-Meeting wieder besondere Ausstellungsfahrzeuge aus dem Volkswagenkonzern erleben. Veredelte, getunte und umgebaute Fahrzeuge werden neben Young- und Oldtimern präsentiert. Die Motivation für die Aussteller ist neben dem Sehen und gesehen werden, der fachliche Austausch mit den Gleichgesinnten.

Viele „Benzingespräche“ werden sich auf dem Platz darum drehen, woher man besondere Ersatzteile bekommen könnte oder wie man diverse Umbauten im Detail umgesetzt hat. Die Anhänger der Szene kennen sich, auch grenzübergreifend, denn es werden auch in diesem Jahr sowohl Besucher aus der Region, als auch Gäste mit einer längeren Anreise, erwartet.

 

Simon Schöpf, Verkaufsleiter im Volkswagen Zentrum Hof und Mitorganisator des VAG-Meetings 2019 erklärt, welche Prämierungen es geben wird: „ Wie jedes Jahr zeichnen wir mit einer gut aufgestellten Fachjury die schönsten Fahrzeuge der Teilnehmer aus. In diesem Jahr vergeben wir Plätze im Bereich Audi-VW-Skoda-Seat und für Young-/Oldtimer. Darüber hinaus werden wir den größten Club, das älteste Fahrzeug, das schönste Frauenauto, die weiteste Anreise und das schönste Sonderfahrzeug prämieren.“

In das Leben gerufen wurde das VAG-Meeting bei Motor-Nützel vor fünf Jahren von Michael Wunsch, Leiter Reifenlager am Motor-Nützel am Standort Hof.

Seit Jahren besucht er selbst fast jedes Tuningtreffen und konnte so wertvolle Erfahrungen sammeln. „Ich wollte die Szene in Oberfranken wiederbeleben und einen Platz für Menschen schaffen, an denen Sie sich austauschen und Spaß haben können. Mittlerweile ist das Treffen zu einem großen Standortfest geworden. Das Team von Motor-Nützel kann mit Recht stolz darauf sein.“

 

Die Fahrzeugausstellung wird durch auto- und tuningbezogene Partnerstände wie zum Beispiel Tuningfirmen, Folierer oder Zubehörlieferanten abgerundet. Daneben wird es wieder eine große Foodmeile geben, die für das leibliche Wohl der Aussteller und Besucher bestens sorgen wird.

Das gesamte Programm finden Sie hier: https://www.facebook.com/events/610115306109009/

red.


Verbrauchertipp: Diesel-Abgas-Skandal. Jetzt handeln und Ansprüche sichern!

Rechtsanwalt Dr. Dr. Christian Lorbach, M.Sc, Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)
Meyernberger Str. 9 b
95447 Bayreuth

Tel.: 0921/7868085
Fax: 0921/7868081
E-mail: cl@ra-dr-lorbach.de

Der Abgasskandal beschert den Gerichten weiterhin viel Arbeit. Verschiedene Landgerichte berichten davon, dass es im Dezember 2018 zu einer regelrechten Klageflut, insbesondere gegen VW, gekommen ist.

Für den Anstieg der Klagen Ende 2018 sprechen vor allem zwei Gründe. Einerseits sollte durch die Klage eine mögliche Verjährung der Ansprüche zum Jahresende 2018 verhindert werden, andererseits haben sich viele Verbraucher trotz der Möglichkeit, sich der Musterfeststellungsklage anzuschließen, für eine Einzelklage entschieden.

 

 

Diese Entwicklung bedeutet jedoch nicht, dass 2019 keine Ansprüche mehr im Abgasskandal geltend gemacht werden können. Die Verjährung zum 31.12.2018 wird dadurch begründet, dass die Abgasmanipulationen im Herbst 2015 bekannt wurden und zu diesem Zeitpunkt auch die dreijährige Verjährungsfrist angelaufen ist. Der Autor dieser Information, Rechtsanwalt Dr. Dr. Christian Lorbach, hält diese Argumentation aber nicht für haltbar: „Alleine durch das Bekanntwerden des Abgasskandals wussten die Verbraucher noch nicht, ob ihr Fahrzeug konkret von Abgasmanipulationen betroffen ist und welche rechtliche Ansprüche, z.B. auf Schadensersatz, sich daraus ergeben. Diese Kenntnis kann erst durch den Rückruf des Fahrzeugs oder ein Anschreiben von VW vorausgesetzt werden und damit frühestens im Jahr 2016. Dementsprechend verjähren Ansprüche gegen VW auch erst Ende 2019 und können nach wie vor geltend gemacht werden.

 

 

Zudem ist zu beachten, dass die sogenannte Darlegungs- und Beweislast für den Zeitpunkt der positiven Kenntnis von den Abgasmanipulationen nicht bei den Geschädigten, sondern bei der sich hierauf berufenden VW AG liegt, d. h. VW muss im Einzelfall beweisen, dass ein erst 2019 Klage erhebender Geschädigter bereits im Jahr 2015 Kenntnis von seinem Schadensersatzanspruch hatte oder nur aufgrund grober Fahrlässigkeit keine Kenntnis davon.

Fernerhin sind einige Experten der Auffassung, dass die Motoren durch das sog. Software-Update nicht frei werden von rechtswidrigen Manipulationen, sondern hierdurch sogar neue, die dreijährige Verjährung erneut in Gang setzende Manipulationen vorgenommen werden.

 

 

Schließlich betrifft die vorgenannte Verjährungsfrage ggf. ohnehin nur Fahrzeuge mit dem EA 189 Motor von VW. Bei Fahrzeugen wie etwa dem VW Touareg, dem VW Bulli T 6 und anderen Fahrzeugen von VW und Audi mit anderen Motoren, die mittlerweile aber ebenfalls für ein sog. Software-Update zurückgerufen worden sind bzw. aktuell zurückgerufen werden, ist unstreitig noch immer die Möglichkeit gegeben, Ansprüche gegen VW geltend zu machen und ggf. auch gerichtlich durchzusetzen.

Dabei kann die Einzelklage auch sinnvoller sein als die Teilnahme an der Sammelklage, da sie schneller und effizienter zum Ziel führt. Zahlreiche Gerichte, insbesondere auch die Landgerichte in Bayreuth, Bamberg, Hof und Nürnberg-Fürth, haben bereits wiederholt entschieden, dass VW die Käufer durch die Abgasmanipulationen vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und deshalb zum Schadensersatz verpflichtet ist. „Die Voraussetzungen, um Schadensersatzansprüche gegen VW durchsetzen zu können, stehen gut und immer mehr Gerichte stellen sich in ständiger Rechtsprechung auf die Seite der geschädigten Verbraucher“, so Rechtsanwalt Dr. Dr. Christian Lorbach, der bereits in über 400 Verfahren im VW-Abgasskandal für betroffene Kunden erfolgreich tätig geworden ist.

 

 

Nach VW und seinen Töchtern Audi, Seat und Skoda sowie Porsche, gerät nunmehr aber auch immer mehr Mercedes, bzw. die Daimler AG ins Fadenkreuz des Kraftfahrbundesamtes und der Verbraucheranwälte. So ist auch Mercedes durch das Kraftfahrtbundesamt zu weitreichenden Rückrufen gezwungen. Nach Presseberichten (BamS, Focus, u. a.) handelt es sich bei der umstrittenen Funktion um eine sogenannte „Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung“ (kurz: Sollwertabsenkung). Sie hält den Kühlmittelkreislauf künstlich kälter, verzögert die Aufwärmung des Motoröls und sorgt so dafür, dass beim gesetzlichen Prüfzyklus der Grenzwert für Stickoxide (180 mg/km) eingehalten wird. Im Straßenbetrieb wird die Funktion laut Kraftfahrtbundesamt dagegen deaktiviert und der Grenzwert überschritten. Das Kraftfahrbundesamt will die Ermittlungen gegen Daimler daher offenbar nun ausweiten, da die mögliche Betrugssoftware in zwei Motoren (OM 642 und OM 651) eingesetzt wurde. Demnach wären neben dem GLK, für den es bereits über 60.000 Rückrufe gibt, auch zahlreiche weitere Modelle (u.a. die C- und E-Klasse) mit insgesamt mehr als 700.000 Fahrzeugen betroffen.

Auch hier gibt es bereits erste Landgerichtsurteile, u. A. sogar aus Baden-Württemberg, dem Sitz der Daimler AG, die die Daimler AG zur Rückabwicklung, bzw. zum Schadensersatz verpflichtet haben. Auch betroffene Mercedes-Fahrer sollten sich daher an einen im Abgasskandal erfahrenen Rechtsanwalt wenden, um Ihre Rechte zu wahren.

 

 

Der Autor dieser Information, Rechtsanwalt Dr. Dr. Christian Lorbach, ist seit über 15 Jahren sehr engagiert mit dem Kanzleischwerpunkt „Verbraucherrecht“ tätig und hat schon weit über 400 Abgasskandalfälle erfolgreich bearbeitet.

Er verfügt daher über sehr fundiertes Fachwissen in diesem Bereich, sowie hervorragende Kenntnisse der einschlägigen Rechtsprechung der Landgerichte in Bayreuth, Bamberg, Hof, Nürnberg-Fürth, u. a..

Rechtsanwalt Dr. Dr. Lorbach bietet Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten und Erfolgsaussichten, kümmert sich ggf. um die Einholung einer Kostenübernahme durch Ihre Rechtsschutzversicherung und vertritt Sie kompetent außergerichtlich, sowie erforderlichenfalls auch bei der gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

 


Thomas Zimmer als HWK-Präsident im Amt bestätigt

BAYREUTH. Thomas Zimmer wurde bei der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung einstimmig für eine dritte fünfjährige Amtszeit als Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken gewählt.

Zudem wurde Zimmer vom Präsidenten des Zentralverbands des Deutsche Handwerks, Hans Peter Wollseifer, mit der höchsten Ehrung des Deutschen Handwerks, der Ehrennadel in Gold, ausgezeichnet. Und auch von der französischen Partnerkammer bekam Thomas Zimmer die Ehren-
medaille in Gold.
Vizepräsident für den Bereich Arbeitnehmer wurde Harald Sattler und Vizepräsident für den Arbeitgeberbereich Matthias Graßmann.

Beim anschließenden Sommerempfang der Handwerkskammer auf dem Herzogkeller wurde deutlich, wie breit inzwischen das Bündnis derer ist, die für das Handwerk und mit dem Handwerk gemeinsam
etwas bewegen wollen. Allen voran Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger, der als Festredner des Abends vor über 260 Gästen ein starkes und deutlich Bekenntnis zur „Wirtschaftsmacht von nebenan“ ablegte. Hubert Aiwanger: „Das Handwerk ist die neue High-Society der Gesellschaft und erfährt, ebenso wie der gesamte Mittelstand, immer mehr gesellschaftliche Anerkennung. Und das zu Recht.“ Der Wirtschaftsminister von den Freien Wählern forderte die Handwerker aber auch dazu auf, die Ausbildung noch attraktiver zu machen: „Wir müssen die Ausbildungsinhalte und die Ausbildung an sich modernisieren und die Digitalisierung viel früher und stärker integrieren. Denn dank der neuen Technologien könnten manche ungeliebte Arbeitsläufe automatisiert und gleichzeitig das Berufsbild attraktiver werden“. rs/red

Zum Bild: Der wiedergewählte HWK-Präsident Thomas Zimmer (Mitte) mit den Spitzenkräften des oberfränkischen Handwerks. Foto: Stefan Dörfler


Neueste Technik hautnah erleben

BAYREUTH. Am Samstag, 13. Juli, feiert der Mechatronik-Spezialist Stäubli mit einem „Tag der offenen Tür“ das 50-jährige Bestehen seines Standortes an der Theodor-Schmidt-Straße 19 im Bayreuther Industriegebiet.

Von 9.30 bis 15.30 Uhr gibt der Hersteller von Robotern, Textilmaschinen und Kupplungstechnik spannende Einblicke in seine Standortgeschichte, die Produktentwicklung und Montage. Besucher erleben nicht nur Industrieroboter in Aktion, sondern erkunden die Komplexität heutiger Textilmaschinen und probieren Kupplungstechnik für die Industrie selbst aus.

Mit einer Teppich-Auktion erinnert Stäubli an seine Wurzeln in der Textilindustrie und gibt den Gästen die Chance, eines der Unikate zu ergattern. Ein Rennwagen und ein Motorrad erlauben Motorsportfans einen Blick auf die Stäubli-Technik unter der Verkleidung.
Neben weiteren Aktionen und Attraktionen für Kinder ist selbstverständlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Schüler und Studenten können sich außerdem über die Einstiegsmöglichkeiten bei Stäubli informieren. Stäubli wurde 1892 als kleiner Betrieb in Zürich/Horgen gegründet und ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit Sitz in Pfäffikon, Schweiz.

 

Das Familienunternehmen unterhält 14 industrielle Produktionsbetriebe, ist in 29 Ländern mit Verkaufs- und Servicegesellschaften präsent und hat darüber hinaus Vertretungen in 50 Ländern.  Mit 5.500 Mitarbeitern erwirtschaftete der innovationsstarke Anbieter von Mechatronik-Lösungen einen Jahresumsatz von über 1,3 Milliarden Schweizer Franken.

red/rs


Innovationskonferenz an der Uni

BAYREUTH. Der Countdown läuft: Am Donnerstag, 27. Juni, von 9 bis 17 Uhr, bringt DLD-Gründerin Steffi Czerny Europas erfolgreichste Innovationskonferenz wieder nach Oberfranken. Die Universität Bayreuth wird bereits zum dritten Mal Gastgeber des regionalen Konferenzformats „DLD Campus“.

„Für eine fruchtbare Diskussion und innovatives Forschen sind wir – abseits großer Metropolen – ein guter Ort“, sagt Prof. Dr. Stefan Leible, der Präsident der Universität Bayreuth. „Hier auf dem Campus der Universität Bayreuth ist die Zukunft bereits Gegenwart. Hier wird geforscht und diskutiert, wie die Welt von morgen aussehen kann und soll.“ Deshalb ist der DLD Campus in Bayreuth richtig aufgehoben – das findet auch Steffi Czerny, DLD-Gründerin und Hochschulratsmitglied: „Wir wollen bei DLD Campus die Innovationskraft und Hidden Champions der Region sichtbar machen, denn Fortschritt findet nicht nur in den Metropolen dieser Welt statt – vieles entsteht direkt vor unserer Haustür. In Bayreuth vernetzen wir die regionalen Treiber der Digitalisierung und internationalen DLD-Freunde mit Studierenden, Wissenschaftlern und Politikern.“

Robotik zum Anfassen
Im Fokus des dritten DLD Campus stehen die digitale Transformation von Unternehmen und der damit verbundene Kulturwandel, Future of Food, die Zukunft der Mobilität mit batteriebetriebenen Fahrzeugen sowie Robotik. David Hanson (Hanson Robotics) zählt zu den bekanntesten Forschern im Feld humanoider Roboter und künstlicher Intelligenz: Er schuf mit „Sophia“ einen verblüffend menschlichen Roboter. Zusammen mit Philipp Zimmermann, Co-Gründer des Münchner Industrieroboter-Startups Franka Emika, wird er auf der Bühne im Audimax die Chancen und Risiken von Maschinenintelligenz und Robotik diskutieren. Wie ein Roboter funktioniert, können die DLD Campus-Teilnehmer im Ausstellungsbereich aus der Nähe anschauen und ausprobieren.

Neben der Bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, und Katharina Schulze (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag) werden regionale Unternehmenslenker wie Frank Kühne (RAPS), Patrick Boos (BAUR) und Dirk Treiber (Medi) bei DLD Campus erwartet. Auf dem Konferenzprogramm stehen zudem internationale Redner wie der renommierte Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht oder Terry von Bibra, Europa-Chef von Alibaba. Ebenfalls angekündigt haben sich Gudrun Herrmann von der chinesischen Kurzvideoplattform TikTok, Andreas Kunze, CEO des Mobility-Startups Konux, sowie Lufthansa-Innovationsdirektor Jörg Liebe. Die Uni Bayreuth bringt mit dem Mikroplastik-Spezialisten Prof. Dr. Christian Laforsch und Prof. Dr. Michael Danzer, Leiter des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik, Experten aus der Wissenschaft auf die DLD Campus-Bühne. Zudem laden zahlreiche Unternehmen an ihren Ständen zum vertiefenden Gespräch und Networking ein. Im Anschluss an das Konferenzprogramm sind alle Teilnehmer ab 17 Uhr zu einem sommerlichen Barbecue mit Drinks auf dem Uni-
Gelände eingeladen. red

Zum Bild:

Professor Michael Danzer, Leiter des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik. Foto: red


Foto: Red

Spendenübergabe Sparkasse an Bernd Meyer Stiftung - Foto: Red

BAYREUTH. Die Bürgermeister-Bernd-Mayer-Stiftung beinhaltet die Sammlung des bekannten Bayreuther Journalisten, langjährigen Stadtrats und zeitweiligen Bürgermeisters Bernd Mayer (1942 – 2011).

Diese umfangreiche Sammlung umfasst etwa 40.000 Einzelbilder sowie Textdokumente und Grafiken zu Stadtbild, Ereignissen, Infrastruktur und Personen. Zahlreiche wertvolle, historische Fotos und Ansichtskarten aus der Zeit zwischen 1870 und 2000 von der Stadt Bayreuth und der Umgebung zählen dazu. Die Absicht des Stifters war, seine Sammlung zu erhalten und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Sparkassenstiftung fördert die Archivierung und Inventarisierung

Die Stiftung der Sparkasse Bayreuth fördert nun die Archivierung und Inventarisierung der historisch und heimatgeschichtlich bedeutsamen Sammlung.

Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Hetz überreicht im Kundenhaus der Sparkasse Bayreuth eine Spende von 5.000 Euro aus der Sparkassenstiftung an Reinhard Burger, Geschäftsführer der Hospitalstiftung, und Dr. Sylvia Habermann.

Wolfgang Hetz erklärt bei der Übergabe: „Ein Stück Stadt- und Regionalgeschichte aus der Sammlung der Bürgermeister-Bernd-Mayer-Stiftung soll in wechselnden Ausstellungen präsentiert und einem historisch interessierten Publikum zugänglich gemacht werden. Doch vorher müssen die zahlreichen Exponate geordnet, inventarisiert und archiviert werden – dieses Vorhaben unterstützen wir mit unserer Sparkassenstiftung sehr gerne.“

„Mit dieser Förderung möchten wir dazu beitragen, dass die umfangreiche Sammlung, und somit das Vermächtnis von Bernd Mayer, den nächsten Generationen erhalten bleibt“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende.

 

Die Stiftung der Sparkasse Bayreuth

Die Stiftung wurde am 1. Mai 1990 gegründet und verfügt über ein Kapital von 2,6 Mio. Euro. Sie fördert Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Heimat- und Denkmalpflege, Natur- und Umweltschutz und Brauchtum.

Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1990 schüttete die Sparkasse Bayreuth mehr als 1,6 Mio Euro aus. Dabei wurden bis heute 340 Projekte unterschiedlicher Kategorien in der Stadt und im Landkreis Bayreuth gefördert.

red