Andi Seiferth wird den Bayreuthern lange fehlen. Foto: Thorsten Ochs.

Bitter! Seiferth fällt mehrere Monate aus

BAYREUTH. Am Montag gab es aus Sicht von medi bayreuth noch gute Nachrichten, denn es wurde Center Reid Travis verpflichtet. Am Dienstag wurde die Euphorie dann wieder getrübt, denn ein anderer Big Man fällt lange aus: Andi Seiferth muss aufgrund einer Schulterverletzung mehrere Monate pausieren.

„Nationalspieler Andreas Seiferth hat sich verletzt und fällt längere Zeit aus. Wie Mannschaftsarzt Dr. Holger Eggers mitteilt, zog sich der 30-Jährige eine Schulterverletzung zu und muss drei bis vier Monate pausieren“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesligisten. „Wann und wie man auf die Verletzung reagieren wird, werde man in Abhängigkeit von den wirtschaftlichen Möglichkeiten in den nächsten Tagen entscheiden“, sagte medi bayreuths Geschäftsführer Björn Albrecht.

Aktuell ist noch Pause, bald beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Diese startet für die Oberfranken am 28. September mit dem Pokalspiel beim Mitteldeutschen BC. Bei einer Pause von mehreren Monaten verpasst Seiferth auf jeden Fall die Vorbereitung und den Start der Saison. Somit dürfte wohl klar sein, dass auf der Position des Centers noch jemand kommen wird.

ms


Foto: Stadt Bayreuth

Skateanlage Obere Röth wird eröffnet

BAYREUTH. Für rund 530.000 Euro hat die Stadt Bayreuth die Skateanlage „Obere Röth“ neu konzipiert und realisiert. Entstanden ist ein Angebot, das es in Bayreuth bisher so nicht gegeben hat.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe wird die Anlage bei einem 30. Juli 2019 offiziell einweihen. In mehreren Workshops mit dem Verein Schoko und den jugendlichen Skatern wurde eine Anlage geplant, die den Vorstellungen und Wünschen der Jugendlichen entspricht. Sie ist sportlich orientiert und greift überwiegend die Elemente des Street-Skatens auf. Auf der Skateanlage können Skateboards, Scooter, Skates und BMX-Räder fahren. Sie ist barrierefrei gestaltet und daher auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Der Europameister ist zu Gast

Zur Einweihung wird ein Showprogramm geboten, zu dem unter anderem der amtierende Skateboard-Europameister Alex Mizurov aus Gaggenau sowie die Skateboarder Tom Kleinschmidt (Dresden) und Alex Ring (Langenfeld) erwartet werden. Die Moderation übernimmt der in der Skateszene bekannte YouTuber OG PAV.

red


Foto: 247sports.com

medi verpflichtet Center Reid Travis 

BAYREUTH. medi bayreuth hat in seinem Kader für die neue Saison die Center-Position neu besetzt. Reid Travis heißt der neue Big Man. Der US-Amerikaner ist 23 Jahre alt, 203 Zentimeter groß, 111 Kilogramm schwer und verbrachte seine Collegezeit bei Stanford Cardinal sowie den Kentucky Wildcats. Zuletzt stand er bei der NBA Summer League in Las Vegas für die Atlanta Hawks auf dem Parkett.

Raoul KornerReid hatte eine ausgezeichnete Collegekarriere und bringt alle Voraussetzungen mit, auch als Profi durchzustarten. Wir konnten uns bei der Summer League live von seiner Physis und Energie überzeugen, die er aufs Spielfeld bringt. Reid hat eine enorme physische Präsenz, reboundet sehr gut, ist für seine Masse sehr beweglich und passt daher genau in unser Anforderungsprofil.“

Matt Haufer: "Reid ist sozusagen ein Fallbeispiel für die Sinnhaftigkeit eines Trips zur NBA Summer League. Uns war der Spieler bereits im Vorfeld bekannt, aber wir hatten das Signal bekommen, dass er zunächst einmal alles auf die Karte NBA setzt. In Las Vegas ist er dann recht schnell verstärkt auf unserem Radar erschienen. Wir hatten dort außerdem die äußerst wertvolle Möglichkeit, eine Stunde lang persönlich mit ihm zu sprechen. So konnten wir ihn zum einen von Bayreuth überzeugen und uns zum anderen aber auch ein erstes Bild von seiner Persönlichkeit machen.”

Zweimal im All-Pac-12 First Team

Nach seiner Zeit an der DeLaSalle High School in Minneapolis hieß es für Reid sich für ein College zu entscheiden. In mehreren Recruiting Rankings wurde er unter den Top50 Spielern gelistet, weshalb er sich unter verschiedenen renommierten Colleges entscheiden konnte. Zur Wahl standen Minnesota, Duke, Michigan State und Stanford. Reid entschied sich für Stanford und spielte von 2014 bis 2018 insgesamt 98 Spiele für die Kalifornier. In 82 Partien stand er in der Startformation und erzielte durchschnittlich 14,6 Punkte und holte 7,7 Rebounds, was 2017 und 2018 mit der Wahl ins All-Pac-12 First Team honoriert wurde.

Von Stanford nach Kentucky

Nach vier Jahren bei Stanford zog es Reid in der Saison 2018/19 nach Lexington an die Universität von Kentucky. Als sogenannter “graduate transfer” schloss er sich den Wildcats an, um zum einen richtig weit im NCAA-Turnier zu kommen und sich zum anderen schon einmal für einen Vertrag in der NBA ins Gespräch zu bringen. Eine Knieverletzung stoppte den neuen medi-Center jedoch Mitte Februar kurz vor dem Southeastern Conference (SEC) Meisterschaft. Nur einen Monat später war Reid jedoch wieder zurück im Trikot der Wildcats und stieß mit Kentucky bis ins Halbfinale des SEC-Turniers vor, wo man allerdings mit 78:82 gegen Tennessee knapp das Nachsehen hatte.

Mit den Kentucky Wildcats im Elite 8 der NCAA

Das große NCAA Turnier stand ihm aber noch bevor und als das an Nummer zwei in der Midwest Region gesetzte Team starteten die Wildcats ins den “March Madness”. Nach einem ungefährdeten 79:44 Erfolg über die Abilene Christian Wildcats, eliminierte Kentucky in der Runde der letzten 32 Teams Wofford mit 62:56. Reid Travis war in 37 Minuten Spielzeit mit 14 Punkten Topscorer seines Teams. Zudem schnappte er sich elf Rebounds.

In der nächsten Runde wartete nun die Universität von Houston und auch hier reichten den Wildcats 62 Punkte zum Sieg. Reid sammelte diesmal sechs Punkte und war mit elf eingesammelten Abprallern bester Rebounder der Partie.

Für das Final Four sollte es leider jedoch nicht ganz reichen, denn im Elite 8, der Runde der letzten acht Mannschaften, musste sich Kentucky nach Verlängerung der University of Auburn mit 71:77 geschlagen geben. Reid kam in dieser Partie auf neun Punkte und sechs Rebounds.

Insgesamt spielte Reid Travis in seinem letzten Collegejahr insgesamt 32 Partien für die Kentucky Wildcats. In durchschnittlich 28:36 Minuten Einsatzzeit erzielte er dabei im Schnitt 11,2 Punkte, 7,2 Rebounds und 0,9 Assists pro Partie.

Steckbrief:

Name:                 Reid Travis

Position:             Power Forward / Center

Geburtstag:         25. November 1995

Geburtsort:          Minneapolis, Minnesota (USA)

Größe:                 203 cm

Gewicht:             111 kg

Letzter Verein:     Kentucky Wildcats / NCAA (USA)

College:               Stanford / Kentucky

Nationalität:         USA

red


Zurück in der BBL: Assem Marei Foto: Thorsten Ochs

Assem Marei ist zurück in der Bundesliga

BAYREUTH. In der kommenden Saison wird es für medi bayreuth ein Wiedersehen mit Assem Marei geben: Am Sonntag wurde nämlich der Wechsel des Centers zum oberfränkischen Rivalen Brose Bamberg bekannt. Der 27-Jährige kommt vom türkischen Erstligisten Pinar Karsiyaka und hat in Bamberg einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.

In Deutschland ist Marei natürlich bestens bekannt, denn von 2016 bis 2018 lief er für Bayreuth auf. Bei den „Heroes of Tomorrow“ steigerte er sich kontinuierlich und war am Ende einer der wichtigsten Spieler der Mannschaft. 2018 entschied er sich allerdings zu einem Wechsel in die Türkei. Nun wird es für den reboundstarken Mann unter dem Korb ein Wiedersehen mit einigen seiner alten Kollegen sowie Coach Raoul Korner geben.

 

 

„Ich hatte zwei tolle Jahre in Bayreuth und freue mich, wieder zurück in Oberfranken zu sein. Wir können diese Saison viel erreichen, denn wir werden ein Team aus Kämpfern haben, die alles auf dem Parkett lassen. Genau das werde ich auch tun: 100 Prozent Energie, jedes einzelne Spiel“, sagt Marei.

ms

 


Golfclubmanager Ulrich Drescher und der 1. Vorsitzende des Golfclub Bayreuth, Harald Petersen, freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme für den guten Zweck. Foto: Hacker Foto: Thomas Hacker

Benefiz-Golfturnier für den guten Zweck

BAYREUTH. Zum ersten Mal veranstalten die Bayreuther Sonntagszeitung und der Verein „Wir helfen in Bayreuth e.V.“ zusammen mit dem Golfclub Bayreuth auf dessen Gelände am Rodersberg am Samstag, 17. August, ein Benefiz-Golfturnier.

Die ganztägige Veranstaltung kann durch den Einsatz ehrenamtlicher HelferInnen und zahlreicher wohlwollender Unterstützer stattfinden.
Mit dem Reinerlös finanziert „Wir helfen in Bayreuth“ Projekte für Kinder und Jugend-
liche in Bayreuth, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Über den Dächern der Stadt, auf dem Rodersberg, spielt man leidenschaftlich Golf. Der Blick ins Fichtelgebirge, die einzigartigen Sonnenuntergänge und das großzügige Ambiente des gesamten Stadtkurses überzeugen. „Neben dem Vergnügen am Sport sollte auch der Charity-Aspekt eine zusätzliche Motivation sein“, sagt Golfclubmanager Ulrich Drescher.

 

 

Das Programm der Veranstaltung ist für Golfer und Golfinteressierte, aber auch Begleitpersonen kommen bei einem interessanten Kulturprogramm voll auf ihre Kosten.
Gespielt wird in Einzel Stableford – Teamwertung (Netto und Brutto). Für Golfinteressierte besteht die Möglichkeit auf 90 Minuten Schnupper-Golftraining mit dem EGA Pro Ulrich Drescher und anschließendem 90 Minuten Turnier am öffentlichen Kurzplatz.
Wie Horst Auernheimer vom Golfclub Bayreuth betont, sind die Teilnahmegebühren zu 100 Prozent Spenden und kommen in vollem Umfang, das heißt ohne Abzüge für Verwaltungskosten oder die Ausgestaltung des Turniers, dem Verein „Wir helfen in Bayreuth e.V.“ zu Gute.
Für die Verpflegung der Teilnehmer ist bestens gesorgt: Neben leckerer Rundenverpflegung findet nach dem Turnier eine After-Dinner-Party, mit Champagnerempfang und einem Drei-Gänge-Menü, im Golf-Restaurant Leipold im Clubhaus statt.

 

 

Für das musikalische Rahmenprogramm ist der bekannte Bayreuther Pianist, Komponist und Dirigent Hans Martin Gräbner verantwortlich. Zusammen mit seinen Musikerkollegen sorgt er nicht nur für die musikalische Umrahmen während des Dinners, im Anschluß findet zusätzlich ein unterhaltsames Konzertprogramm statt.
Die Siegerehrung erfolgt während des Abendprogrammes. Den Gewinnern winken attraktive Preise, die allesamt von Sponsoren gestiftet werden.
Gabriele Munzert, 1. Vorsitzende des Vereins „Wir helfen in Bayreuth“, ist sehr erfreut über das Engagement des Golfclubs und über die Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren: „Mein Dank gilt schon jetzt allen Teilnehmern sowie den zahlreichen Unternehmen, die uns auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen“. gmu

Teilnahmegebühr = Spende

Für Golfer und Golfinteressierte – auf Begleitpersonen wartet ein tolles Rahmenprogramm

je 49 Euro

Leistungen:
Teegeschenk und Rundenverpflegung für Golfer, Champagnerempfang, Drei-Gänge-Menü, Siegerehrung, After-Dinner-Party.

Nach Eingang des Startgeldes kann auf Wunsch eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
Seien Sie dabei und golfen Sie für den guten Zweck. Die Veranstalter freuen sich auf rege Anmeldungen und einen tollen Tag mit zahl-
reichen Akteuren.

Anmeldungen bis
9. August:
Golf-Club Bayreuth e.V.
Rodersberg 43/ 45
95448 Bayreuth
Tel.: 0921/97 07 04
Fax: 0921/97 07 05
E-Mail:
info@golfeninbayreuth.de


Ivan Knezevic kommt etwas zu spät. Fotos: Stefan Dörfler.

Nach schwacher erster Hälfte: Altstadt verpatzt Heimauftakt

BAYREUTH. Die SpVgg Bayreuth hat auch das zweite Spiel der Saison verloren. Zum Heimauftakt gegen Garching spielte die Altstadt eine miserable erste Hälfte und lag bereits mit 0:3 zurück. In Überzahl liefen die Gastgeber nach der Pause an, trafen nach dem Elfmetertor von Makarenko im ersten Durchgang aber kein zweites Mal.

Altstadt pennt bei den Ecken

Nach dem 0:4 in Aschaffenburg wollten die Bayreuther im ersten Heimspiel der Saison natürlich eine Reaktion zeigen. Aber diese blieb zunächst aus, denn nach anfänglichem Abtasten übernahm der Gast aus Garching die Kontrolle. Goerg Ball scheiterte in der achten Minuten am Pfosten. Fünf Zeigerumdrehungen später gab es nach einem unnötigen Foul von Fenninger an Walter zu Recht Elfmeter für den Gast. Dennis Niebauer verwandelte sicher. Die Altstadt war geschockt, es ging in dieser Phase gar nichts. Und dann pennten die Gastgeber auch noch zweimal bei Standards: Weber köpfte bedrängt von Walter ins eigene Tor (20.) und Walter legte selbst in der 31. Minute nach und stellte auf 3:0.

Nun kam die Reaktion: Fenninger holte einen Elfmeter raus, den Makarenko versenkte (32.). Kurz darauf nahm SpVgg-Coach Timo Rost einen Doppelwechsel vor, Piller und Koussou kamen für Kracun und Weber – ein klares Zeichen des Trainers. Bis zur Pause passierte nichts mehr und die Bayreuther gingen nach enttäuschenden 45 Minuten mit einem 1:3 in die Kabine.

Altstadt gleich in Überzahl

Der zweite Durchgang hatte kaum begonnen, da durfte Zimmerschied schon duschen, er sah die Ampelkarte. Mit einem Mann mehr lief die Altstadt nun an, wirklich zwingend wurde es allerdings zunächst selten. Fenninger köpfte drüber (54.) und Pillers Schuss wurde geblockt (59.). Auf der Gegenseite blieb Garching immer durch Konter gefährlich. Aber im zweiten Durchgang war Bayreuth klar besser, glaubte zu jeder Zeit noch dran, etwas Zählbares zu Hause zu behalten. Fenninger vergab eine Großchance alleine vor dem Tor (72.), Piller scheiterte aus kurzer Distanz an VfR-Keeper Dachs (81.) und Marinkovic schloss frei aus 14 Metern zu zentral ab (82.). Spätestens als Knezevic kurz vor dem Ende im Strafraum nach einem Patzer der Gäste klar verzog (89.), war klar, dass an diesem Tag kein zweites Tor der Gastgeber fallen würde. Somit blieb es beim 1:3 und die Altstadt musste die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Weiter geht es bereits am Dienstag in Memmingen.

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Weber, Eder, Golla – Kopp, Wolf, Kracun, Weimar – Makarenko – Fenninger, Knezevic.

ms

Zum Aufmacherbild: Ivan Knezevic kommt etwas zu spät. Fotos: Stefan Dörfler .

 


Raoul Korner & Co. werden erneut international spielen.

medi geht im FIBA Europe Cup an den Start

Bayreuth. Bayreuths Geschäftsführer Björn Albrecht hatte nach der vergangenen Saison bereits klar gesagt, dass wenn es eine Möglichkeit gibt, in Europa zu spielen, dann wird medi bayreuth das auch wahrnehmen. Es sah zuletzt immer mehr so aus, dass die Oberfranken im FIBA Europa Cup spielen würden. Am Samstag gab es Gewissheit, die „Heroes of Tomorrow“ werden zum dritten Mal in Folge europäisch vertreten sein.

„Wir freuen uns sehr, ein weiteres Jahr international spielen zu können. Nicht nur aus sportlicher Hinsicht ist es toll, auf europäischem Parkett dabei zu sein. Auch in finanzieller Hinsicht ist der internationale Wettbewerb für uns lukrativ und eine tolle Chance, die gesamte Organisation medi bayreuth noch professioneller aufzustellen“, freut sich Albrecht. „Wir wollen unsere Stadt und unseren Klub in Europa präsentieren und dabei unseren Sponsoren, Partnern und Fans in einem interessanten Wettbewerb internationalen Basketball mit spannenden Gegner anbieten. Ich sehe der Saison im FIBA Europe Cup durchweg optimistisch entgegen.“

Und Coach Raoul Korner fügt an: “Wir haben uns vor zwei Jahren auf die Fahnen geschrieben, Bayreuth auch international vertreten zu wollen, sofern wir einen Startplatz dafür bekommen. Es ist deutlich zu merken, dass sich das Image unserer Organisation dadurch sehr positiv entwickelt hat. Das hat für uns nicht nur positive budgetäre Gründe, sondern hilft uns auch bei der Spielerakquise. Der FIBA Europe Cup ist ein Bewerb, in dem wir bei gutem Saisonverlauf durchaus Chancen haben, weit zu kommen, was einen zusätzlichen sportlichen Reiz ausmacht.“

Zum dritten Mal in Folge Europa

Damit startet medi nach zwei Jahren in der Champions League nun im FIBA Europa Cup. In der Champions League reichte es sogar einmal zum Top Acht, im letzten Jahr war in der Gruppenphase Schluss. Die Gruppenauslosung für den FIBA Europe Cup findet am kommenden Mittwoch (24. Juli) in München statt. Am 16. Oktober beginnt die Gruppenphase. Hier wird das Teilnehmerfeld in acht Vierergruppen aufgeteilt. Die jeweils beiden Besten dieser acht Gruppen qualifizieren sich für die zweite Gruppenphase, die in vier Vierergruppen ausgetragen wird.

ms

zum Bild: Raoul Korner & Co. werden erneut international spielen.


Foto: www.twitter.com/ebruinsma33

medi bayreuth verpflichtet Power Forward

BAYREUTH. medi bayreuth hat seinen fünften Neuzugang für die zwischen 24. und 26. September beginnende Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga unter Vertrag genommen. Vom ungarischen Meister Falco-Vulcano wechselt Power Forward Evan Bruinsma aus Szombathely zu medi bayreuth. Der 26-jährige US-Amerikaner mit niederländischen Wurzeln ist 202 Zentimeter groß, 97 Kilogramm schwer und erhält einen Einjahresvertrag in Bayreuth.

Landesmeister in den letzten beiden Spielzeiten

Nach seiner Collegezeit von 2010 bis 2014 an der University of Detroit Mercy führten Evan Bruinsmas Basketballstationen ihn in Europa über Luxemburg, Tschechien und Bulgarien in der Saison 2017/18 in die Niederlande. Hier konnte er mit Donar Groningen das Double aus Meisterschaft und Pokal gewinnen und zog mit den Niederländern bis ins Halbfinale des FIBA Europe Cups (FEC) ein. Aufgrund seiner starken Saison wurde Evan zum Forward of the Year und ins All-FIBA Europe Cup 1st Team gewählt.

 

 

Sein Weg führte ihn weiter nach Ungarn, wo er in der Vorsaison für das FEC-Team von Falco-Vulcano Energia KC Szombathely spielte.

Auch wenn es für die Ungarn auf europäischem Parkett nicht ganz so toll lief (mit zwei Siegen und vier Niederlagen landete man in der Gruppenphase hinter Szolnok und Dinamo Sassari auf Platz drei und schied aus), produzierte Evan Bruinsma hier starke Zahlen. In vier Partien erzielte er durchschnittlich 19,8 Punkte, 5,0 Rebounds, 1,3 Assists und 1,0 Steals. Vor allem gegen den späteren FEC-Champion, Dinamo Sassari, spielte er mit 24 Punkten, sechs Rebounds und drei Assists groß auf.

Waren die Falcons in der Gruppenphase des FIBA Europe Cups mit zwei Niederlagen noch am Ligakonkurrenten aus Szolnok gescheitert, revanchierte man sich im Halbfinale um die ungarische Meisterschaft eindrucksvoll. Mit einem 3:0 zogen die Falcons in die Finalserie ein, die die Mannschaft von Head Coach Gašper Okorn gegen Egis Kormend ebenfalls mit 3:0 Siegen gewinnen und somit den ungarischen Titel erringen konnte.

In den 36 Saisonspielen in Ungarn brachte es Evan Bruinsma im Schnitt auf 14,0 Punkte, 7,1 Rebounds, 2,1 Assists und 1,3 Assists. In der Endspiel-Serie gegen Kormend konnte er sogar nochmals einen draufpacken. 19,3 Punkte und 8,3 Rebounds pro Partie bescherten ihm neben dem Meistertitel auch den des wertvollsten Spielers in den Finals.

 

 

Raoul Korner :Evan fällt in die Kategorie „moderner Power Forward“, da er athletisch und vielseitig ist. Er spielt mit hoher Intensität, reboundet gut, ist mobil, kann werfen, den Ball auf den Boden setzen und trifft gute Entscheidungen. Es ist auch kein Zufall, dass er bei seinen letzten beiden Stationen jeweils die Meisterschaft gewonnen hat. Evan hat die letzten drei Saisons bereits international gespielt und kennt daher auch diesen Spielrhythmus. Die BBL ist für ihn der nächste logische Karriereschritt und ich freue mich sehr, dass er den bei uns in Bayreuth machen wird.“

Matt Haufer: "Evan Bruinsma verkörpert, wie das Raoul schon gesagt hat, das Profil eines modernen Power Forwards. Er ist beweglich, enorm spielintelligent und ein vielseitiger Scorer, kann aber auch selbst Angriffssysteme initiieren. Dieser Spielertypus hat in der BBL zuletzt bei einigen Mannschaften sehr gut funktioniert. Zwei Meisterschaften in den letzten beiden Jahren zeugen davon, dass Evan weiß, wie man gewinnt und dass er die entsprechende Mentalität mitbringt. Zudem hat er im FIBA Europe Cup bereits nachgewiesen, dass er auf internationalem Parkett gut zurechtkommt. Das Engagement in Deutschland stellt für ihn eine große Chance dar, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. Dementsprechend zügig hat er sich dafür entschieden, unser Angebot anzunehmen."

Steckbrief:

Name:                 Evan John Bruinsma

Position:             Power Forward

Geburtstag:         9. September 1992

Geburtsort:          New Era, Michigan (USA)

Größe:                 202 cm

Gewicht:             97 kg

Letzter Verein:     Falco KC Szombathely (HUN)

College:               University of Detroit Mercy

Nationalität:         USA

red


Bild zeigt: Die Geehrten im Kreise ihrer Vereinskollegen. Foto: Shogun Bayreuth

Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld - Dojo "Shogun" ehrt 12 Schwarzgurte

 

BAYREUTH. In einem feierlichen Rahmen ehrte Chefinstructor Henry Landeck zwölf seiner Schüler, die in den letzten beiden Jahren die Prüfungen zum Schwarzgurt bestanden haben.

In seiner Laudatio hob er hervor, dass eine Danprüfung im traditionellen Karate-Do mit sehr viel Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld verbunden ist. Drei Tugenden die in der heutigen Zeit nur schwer mit den alltäglichen Lebensumständen vereinbar sind. Die körperlichen und technischen Fähigkeiten werden durch das Praktizieren der japanischen Kampfkunst optimal geschult.

Im Vordergrund steht jedoch die Persönlichkeitsentwicklung, wie Charakterschulung und mentale Stärke, die sich durch das Üben verbessert. Werte, die auch im alltäglichen Leben von Nutzen sind.Eine besondere Ehrung erhielt das seit Jahren erfolgreiche Kata-Herrenteam bestehend aus Christoph und Maximilian Röthlein, sowie Daniel Bergmann. Die drei Vorzeigeathleten des Karate-Zentrums errangen bereits mehrere Deutsche Meistertitel  und sind zweifache JKA-Cup-Sieger.

 

Nebenbei erwähnte der Bayreuther Chefausbilder das sechsundzwanzigjährige Bestehen des Karate-Zentrums "Shogun" Bayreuth.  Zu besonderen Ehren kam Instructor Herwig Greiner, der sein dreißigjähriges Karate-Jubiläum begehen kann und  seit  23 Jahren dem Dojo "Shogun" Bayreuth  als Trainer zur Verfügung steht.

Ein besonderer Gast dieses festlichen Abends war Bäckermeister Günther Schibille, bei dem Henry Landeck vor 45 Jahren eine Lehre als Bäcker begann und der ihn letztendlich zum Karatetraining brachte. Er betonte, dass die Begegnung mit seinem ehemaligen Lehrmeister und der Kontakt mit der Kampfkunst sein Leben sehr nachhaltig und positiv beeinflusst haben.

Die Danprüflinge:

Zum 1. Dan: Lisa Gambke, Manuela Groß, Johanna Heinritz, Christa Krafft, Katharina Müller, Zbigniew Grybos, Huseyn Abbas und Michael Nowak

Zum 2. Dan: Monika Hofmann, Waltraud Bergmann, Stefanie Weggel

Zum 4. Dan: Dr. Reinhold Nöll

red.

 


Ausschließlich „Peter“ am Spielfeldrand: Klaus-Peter Volke (zweiter von rechts) mit seinen Sportfotografenkollegen Peter Glaser, Peter Kolb und Peter Mularczyk (von links). Foto: red

Fotografenlegende sagt Servus

BAYREUTH. Er fotografierte unter anderem für die Frankenpost, die Bild-Zeitung und den Kicker bei den Spielen der SpVgg Bayreuth und später beim 1. FC Nürnberg, nach 50 Jahren beendete Klaus-Peter Volke jetzt kürzlich beim Testspiel der Altstadt gegen den „Club“ seine Laufbahn als Hobby-Sport-fotograf aus Gesundheits- und Altersgründen.

Seit 2007 fotografierte Klaus-Peter Volke für die Sonntagszeitung und inbayreuth.de im Hans-Walter-Wild-Stadion. Dabei war es seitens der Redaktion der Sonntagszeitung und von inbayreuth.de stets eine Freude, mit solch einem erfahrenen, akribisch-professionell arbeitenden Sportfotografen zusammen zuarbeiten. Auch wenn er künftig nicht mehr live im Bayreuther Stadion fotografiert, wird uns Klaus-Peter Volke doch weiterhin an seinen Archivschätzen und so manch interessanter Anekdote aus der Historie nicht nur der Altstadt teilhaben lassen. Der Redaktion der Sonntagszeitung bleibt nur, Klaus-Peter Volke ein dickes Danke für seine Arbeit zu sagen. Alles Gute für den „Fotografen-Ruhestand“!

rs