Rost: „Der Klassenerhalt war überlebenswichtig“

BAYREUTH. Die Saison der SpVgg Bayreuth ist seit Samstag vorbei, nun haben die Spieler nach geschafftem Klassenerhalt einige Wochen Pause. Wir haben uns mit Trainer Timo Rost unterhalten und die Spielzeit einmal Revue passieren lassen – und bereits einen kleinen Ausblick getätigt.

BTSZ: Hallo Herr Rost. Nachdem sie übernommen hatten, war die Mannschaft am Boden und galt als Abstiegskandidat Nummer eins. Nun haben Sie das Team stabilsiert und in der Liga gehalten. Wie fühlt sich das an?
Timo Rost: Wie es zu Stande gekommen ist, ist schon ein Highlight. Denn wir haben etwas geschafft, was es vorher noch nicht gegeben hat. (Weder in der Bundesliga, noch in der Zweiten Bundesliga ab 1974, in der Drittklassigkeit ab 1994 oder der Viertklassigkeit ab 2008 hat in Deutschland je eine Mannschaft, die nach sechs Spieltagen punkt- und torlos war, die Klasse gehalten, d. Red.). Das ist natürlich für die Spieler und auch das Trainerteam eine tolle Sache und eine Bestätigung der akribischen Arbeit. Der Klassenerhalt war für den Verein überlebenswichtig. Wenn wir abgestiegen wären, hättest du mehr oder weniger zusperren können.

BTSZ: Warum hat die Mannschaft am Ende den Klassenerhalt geschafft?
Timo Rost: Es waren drei Faktoren, die den Ausschlag gegeben haben. Zum einen, dass wir der Mannschaft einen neuen Stil verpasst haben, mit dem die Jungs gemerkt haben, dass sie Spiele gewinnen. Außerdem haben wir versucht, die Defizite im athletischen Bereich schnellstmöglich aufzuholen. Als wir das geschafft hatten, haben wir auch in den Schlussminuten noch Körner gehabt und Punkte geholt. Der neue Stil verbunden mit der Athetik hat dann sehr gut gefruchtet. Und der dritte Punkt ist die fantastische Unterstützung der Fans.

BTSZ: Sie sprechen es an, die Altstadt-Fans waren auch nach dem schlechten Start immer da. Das ist nicht selbstverständlich, oder?
Timo Rost: Absolut nicht. Das war schon sensationell, wenn ich beispielsweise daran denke, wie viele in Heimstetten dabei waren, es sind, glaube ich, zwei Fanbusse dorthin gefahren. Oder auch der Support zu Hause mit der neuen Tribüne, da muss man schon den Hut vor ziehen. Das habe ich so in der Regionalliga selten bis nie erlebt.

BTSZ: Kommen wir noch einmal zurück zur Mannschaft. Was zeichnet sie aus?
Timo Rost: Sie hat eine unglaubliche Mentalität. Wir sind eine Mannschaft, die im Umschaltspiel nach vorne, aber auch nach hinten sehr stark ist. Dazu haben wir Individualisten, die Spiele alleine entscheiden können. Das sind schon drei Merkmale, die sehr kennzeichnet für die SpVgg Bayreuth sind.

BTSZ: Und das Gerüst für die kommende Saison ist bereits gebaut: Es stehen schon 17 Spieler des Kaders fest. Drei Neuzugänge sollen noch kommen.
Timo Rost: Genau, wir wollen ganz klar unseren Kader weiterentwickeln, das heißt, dass wir sicher noch zwei, drei Spieler dazuholen werden. Sie müssen charakterlich zu uns passen, unseren Stil spielen können und auch ins finanzielle Budget passen. Sie sollen den Kader qualitativ aufwerten. Wir werden uns für die Abwehr, das Mittelfeld und den Sturm noch umschauen.

BTSZ: Wie geht es in den nächsten Wochen für die Spieler weiter?
Timo Rost: Jetzt haben die Jungs erst einmal etwas Pause, das haben sie sich auch verdient. Sie sollen ein paar Wochen abschalten, dann hat aber jeder seinen Trainingsplan und es beginnt wieder mit den individuellen Läufen. Am 17. Juni geht es dann mit dem Laktattest los und am 18. Juni werden wir erstmals gemeinsam wieder auf dem Platz stehen.

BTSZ: Dann beginnt die Vorbereitung auf die Saison 2019/20. Was dürfen wir da von Ihrem Team erwarten?
Timo Rost: Ich glaube, dass es Sinn macht, jetzt den nächsten Schritt zu tun. Der sollte so aussehen, dass du eine Saison spielst, in der du vom ersten Spieltag an nichts mit dem Abstieg zu tun hast. Eine Saison, in der du auch nebenbei infrastrukturell wachsen kannst. Wir wollen Step by Step wachsen, sportlich und auch drumherum. Wie sich das dann alles entwickelt, werden wir sehen. Aber es wäre vermessen, als Abstiegskandidat jetzt großartig andere Ziele auszugeben und zu sagen, dass wir aufsteigen wollen.

Interview: Mirko Strässer


Kooperation zweier einstiger Rivalen

BAYREUTH. Wie bereits in der kürzlich zu Ende gegangen Spielzeit 2018/2019, werden die Bayreuth Tigers und die Selber Wölfen im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die partnerschaftliche und produktive Zusammenarbeit der letzten Monate auch in Zukunft fortsetzen. Die Clubverantwortlichen beider oberfränkischen Traditionsvereine verständigten sich darauf, in der kommenden Saison auf Ebene des Profispielbetriebes junge Akteure der Tigers mit einer Lizenz für den VER Selb auszustatten.

Junge Tiger sollen in der Oberliga für DEL2 herangeführt werden
„Wir möchten unseren jungen und noch nicht so etablierten Jungs die Möglichkeit geben, so viel Eiszeit wie möglich zu erhalten. Diese bekommen sie unter normalen Umständen in der Oberliga etwas mehr. Wie zuletzt gesehen und erlebt, haben wir hier mit dem Selber Wölfen, die über ein professionales Umfeld verfügen, den optimalen Partner gefunden. Die Zusammenarbeit mit Selb hat auf allen Ebenen hervorragend funktioniert“, erklärt der Geschäftsführer der Tigers, Matthias Wendel. Die Trainer der beiden Clubs, Henry Thom und Petri Kujala, die im regelmäßigen Austausch stehen, sehen mit der gelebten Kooperation eine zukunftsorientierte weitere Professionalisierung, von der Selb ebenso wie Bayreuth stark profitieren wird. „Natürlich bin ich froh, dass die Kooperation weiterbesteht, Petri und ich ticken ähnlich und unser beider Ziel ist es, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. so Wölfe-Trainer Henry Thom.

 

 

Kooperation bringt Vorteile für beide Vereine
Wichtigster Aspekt ist – wie mit Veisert und Nijenhuis in der abgelaufenen Saison bestens praktiziert - dass sich junge Spieler weiterentwickeln und den Talenten die Möglichkeit gegeben wird, sich im Wettkampf zu beweisen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Beide Partner sind sich einig, dass sich talentierte und ambitionierte Cracks im Oberliga-Spielbetrieb optimal entwickeln können. „Wir sind froh, dass diese in der vergangenen Saison begonnene Kooperation fortgesetzt wird, es herrscht ein fairer, ehrlicher und offener Umgang untereinander, den wir sehr schätzen. Die Chemie zwischen beiden Trainern, aber auch zwischen beiden Vorstandschaften ist vorbildlich und am Ende profitieren bei einer gutgelebten Kooperation beide Vereine gleichermaßen“, so Wölfe-Vize Thomas Manzei.
Die Entscheidung, welche Spieler im Rahmen der Kooperation lizenziert werden, fällt zeitnah, wenn die Kaderplanungen beider Teams finalisiert wurden. Über die Einsätze der Jungs werden sich die sportlich Verantwortlichen beider Clubs während der Saison verständigen.

red


Saisonfazit: Korner und zu viele Variablen

BAYREUTH. Am Mittwoch wurde im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass Raoul Korner eine weitere Saison als Trainer bei medi bayreuth bleiben wird. Der Coach wird im kommenden Jahr mit den Jungs wieder neu angreifen.

Im Rahmen der Presserunde nutzte der Headcoach auch die Gelegenheit, um einmal Bilanz zu ziehen. „Es war eine enttäuschende Saison“, stellte der Österreicher zu Beginn fest. „Da ist es für mich auch nur ein schwacher Trost, dass es die dritterfolgreichste Spielzeit seit dem Wiederaufstieg ist. Wir haben uns für die Champions League qualifiziert, sind auf Platz 12 gelandet und der Abstiegskampf war kein Thema, bis vor drei Jahren wäre man hier damit hochzufrieden gewesen. Das sind wir nicht mehr. Erfolg ist relativ und er definiert sich an den Ambitionen, diese sind in den letzten Jahren gestiegen.“

CL-Quali eines der Highlights

Zweimal in Folge erreichten die „Heroes of Tomorrow“ zuletzt die Playoffs. Damit wurde es in diesem Jahr nichts. „Ja, medi kann in die Playoffs kommen. Aber wir haben diese Saison gesehen, dass es nicht sein muss. Medi kann in die Playoffs kommen, wenn vieles zusammen kommt. Das war diese Saison nicht der Fall“, musste auch Korner eingestehen. Dabei war die Mannschaft aus Sicht des Trainers zu Saisonbeginn „sehr schlüssig zusammengestellt“. Aber das erste Problem gab es schon vor der Spielzeit und zwar, dass das Team wegen Verletzungen oder Nationalmannschaftsabstellungen nie komplett zusammen war. „Wir hatten kein Training als Mannschaft bis zum ersten Saisonspiel. Dann haben wir allerdings die Qualifkation für die Champions League geschafft, das war eines der Highlights der Saison“, sagte Korner.

Vergebliche Suche nach dem Führungsspieler

Anschließend kam eine schwierige Phase, in der Bayreuth die Spiele meist nach demselben Schema verloren hat. „Wir haben größtenteils dominiert und dann am Ende die Partie aus der Hand gegeben. Da war die Problematik sichtbar, die uns die ganze Saison verfolgt hat, dass wir dringend einen Führungsspieler am Feld gesucht haben, der Ruhe bewahrt und Souveränität ausstrahlt.“ Diesen habe die Oberfranken in der kompletten Spielzeit nicht gefunden. Auch wenn es zwischenzeitlich eine Serie von neun Siegen in Folge gab, konnte sich das Team nicht dauerhaft stabilisieren. „Wir hatten auch nicht die härtesten Gegner, das hat nach außen viel kaschiert, wir waren uns der Probleme aber bewusst“, berichetete der 45-Jährige, der ergänzte: „Die Verletzung von Hassan Martin Anfang Januar hat uns komplett aus der Bahn geworfen. Das war derjenige von den neun Spielern, der am meisten eingeschlagen und funktioniert hat. Er hat uns massiv gefehlt.“

Erwartungen wurden nicht erfüllt

Für ihn kam Eric Mika, er machte seine Sache vor allem offensiv ordentlich. Allerdings gab es dann eine Phase, in der die Bayreuther immer wieder bittere Niederlagen einstecken mussten und am Ende die Playoffs verspielten. „Wir haben Spiele verloren, das hat sich auf das Selbstvertrauen und die Sicherheit der Mannschaft ausgewirkt. Es hat gezeigt, dass wir Probleme in Spielaufbau und Leadership haben. Es ist zu wenig, wenn Bastian Doreth alleine als Anführer auftritt“, sagte Korner. „Es war eine schwere Situation für eine junge Mannschaft, die hohen Erwartungen nicht erfüllen zu können. Es hat mir nicht gefallen, wie einige Spieler mit der Situation umgegenagen sind.“ Das hat der Coach auch des Öfteren angesprochen.

Fazit: Zu viele Variablen

Am Ende belegten die Bayreuther Platz zwölf und Korner kommt zu dem Fazit: „Es sind nicht alle Risiken aufgegangen wie in den Jahren zuvor. Alles, was vorher funktioniert hat (wenige Verletzungen, Spieler schlagen sofort ein, d. Red.), hat nun eben nicht geklappt. Dadurch, dass Spieler nicht so in die Rolle reingewachsen sind, war es nicht möglich, eine gesunde Hierarchie aufzubauen.“ Der Österreicher schloss sein Saisonfazit mit einem Satz, den ihm ein Freund mit auf den Weg gegeben hat: „Du versuchst, eine komplizierte mathematische Gleichung mit ausschließlich Variablen zu lösen. Du brauchst Konstanten.“ Und die hat medi bayreuth in der Spielzeit 2018/19 nicht gefunden.

ms

zum Bild: Raoul Korner bleibt weiter Trainer von medi bayreuth. Foto: Rudi Ziegler.


Korner bleibt Trainer in Bayreuth!

BAYREUTH. Es war das Thema, dass die Basketballfans in den letzten Wochen - neben dem am Ende vergeblichen Hoffen auf die erneute Teilnahme an den Playoffs - am meisten beschäftigte: Bleibt Trainer Raoul Korner eine weitere Spielzeit bei medi bayreuth? Der Coach hat zwar einen Vertrag bis 2020, allerdings haben sowohl Coach als auch Verein die Option, diesen vorzeitig 2019 zu beenden.

Am Mittwoch gab es nun Klarheit, denn in einer Pressekonferenz gab der Bundesligist bekannt, dass der Österreicher eine weitere Spielzeit Trainer der Oberfranken sein wird. Damit geht Korner in seine vierte Spielzeit mit den „Heroes of Tomorrow“. “Ich freue mich sehr auf eine weitere Saison in Bayreuth. Es gibt zwei Hauptgründe, warum ich gerade jetzt nicht gehen wollte: Zum einen war die Unterstützung und die Rückendeckung hier in der gesamten Organisation gerade in der schwierigen Phase des letzten halben Jahres derart groß, dass ich diese Loyalität zurück geben möchte. Zum anderen bin ich zu ehrgeizig, um mich mit dem hier Erreichten zufrieden zu geben. Nach so einer Saison zu gehen fühlt sich für mich nicht richtig an. Es wird eine große Herausforderung, aber ich freue mich darauf", so Korner.

Der 45-Jährige hatte das Team stabilisiert und in den vergangenen beiden Jahren in die Playoffs sowie das europäische Geschäft geführt. In dieser am Ende enttäuschenden Spielzeit stand nur ein zwölfter Tabellenplatz zu Buche. Die Arbeit des Headcoaches in Bayreuth ist allerdings noch lange nicht vorbei, wenngleich ihn die Auftritte in dieser Spielzeit einige Nerven kosteten.

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Zum Bild: Bei der Pressekonferenz verkündete Raoul Korner (Mitte), dass er Headcoach bei medi Bayreuth bleibt.  Foto: Martin Munzert


medi geht mit Puma in die Zukunft

BAYREUTH. Die Saison 2018/19 ist für medi Bayreuth nach der gestrigen Auswärtsniederlage in Braunschwieg beendet. Wir sprachen davor mit Björn Albrecht, dem Geschäftsführer des Bundesligisten.

BTSZ: Es ist noch offen, ob Raoul Korner auch in der kommenden Saison Headcoach von medi bayreuth ist. Wann kann man mit einer Entscheidung rechnen?

Björn Albrecht: Wir äußern uns nicht zu Gerüchten und positionieren uns nur zu Tatsachen. Wir haben mit Raoul Korner vereinbart, dass wir uns unmittelbar nach Saisonende zusammensetzen. Dann wird auch zeitnah eine Entscheidung fallen (Anm. der Redaktion: Eine Pressekonferenz ist für Mittwoch 15.05.2019 angesetzt). Aber natürlich sind wir in einem guten Austausch.

BTSZ: In dieser Saison wurden die Playoffs verpasst, zudem wird es in der kommenden Spielzeit mit dem europäischen Geschäft schwer. Dazu mussten zwei Spieler nachverpflichtet werden. Wie ist der Verein finanziell aufgestellt?

Björn Albrecht: Wir haben zu Saisonbeginn sehr konservativ geplant und stehen wirtschaftlich solide da. Zwei überragende Jahre mit der wirtschaftlich lukrativen Teilnahme an der Champions League liegen hinter uns, hier gab es unter anderem zusätzliche Sponsoren- und Ticketeinnahmen. Wir haben auch immer mit einem Puffer für potenzielle Nachverpflichtungen geplant. Auch wenn wir nächstes Jahr nur im nationalen Wettbewerb antreten, bekommen wir ein kleines Wachstum hin, müssen aber trotzdem auch Abstriche am Teambudget machen. Momentan werden verschiedene Planungsszenarien aufgestellt, weil es relativ lange offen sein wird, ob noch eine internationale Teilnahme – konkret geht es um den FIBA Europe Cup – möglich ist. Wenn sich die Möglichkeit anbietet, werden wir diesen Schritt gehen.

BTSZ: Mit Bastian Doreth, Andi Seiferth und Lukas Meisner haben aktuell drei Spieler einen Vertrag für die kommende Saison. Wie sieht es mit dem Rest des Teams aus?

Björn Albrecht: Nächste Woche gibt es mit jedem einzelnen Spieler Saisonabschluss-Gespräche. Dabei werden auch die individuellen Perspektiven erörtert. Das liegt in der sportlichen Verantwortung, da möchte ich nicht vorgreifen und jetzt zu einzelnen Spielern Stellung beziehen. Alles ist komplett
offen.

BTSZ: Es gab eine Unterschriftenaktion von Fans, dass De‘Mon Brooks weiter in Bayreuth bleiben soll. Können Sie den Anhängern Hoffnung machen?

Björn Albrecht: Diese Aktion zeigt den Stellenwert von De‘Mon Brooks. Er identifizeirt sich extrem mit dem Standort und ist natürlich sehr wichtig für uns. Wir wissen genau, was wir an ihm haben und es ist kein Geheimnis, dass wir uns ganz intensiv damit auseinandersetzen, ob es Sinn macht, ihn als Franchise-Player zu binden. Das hängt von der Gesamtkonstellation und natürlich auch von ihm ab. Ich kann die Aktion der Fans zu 100 Prozent nachvollziehen und finde das gut. Aber zum jetzigen Zeitpunkt kann ich dazu noch nichts sagen.

BTSZ: Sie haben am Freitag die Zusammenarbeit mit Puma als neuen Ausrüster bekanntgegeben. Wie kam es dazu?

Björn Albrecht: Es ist ein Glücksfall für uns, dass so eine große Company wie Puma sich mit uns verbindet. Eine unglaublich gute Geschichte. Ausgangsvoraussetzung war natürlich, dass sich das Unternehmen Puma überhaupt im Basketball engagiert. Vor einiger Zeit wurde diese strategische Entscheidung mit Blick auf den Kernmarkt USA getroffen. Natürlich sitzt die Company hier vor der Haustür in Herzogenaurach, man versucht das Thema Basketball hier am Standort, respektive in Deutschland und im europäischen Markt ebenfalls zu forcieren. Da lag es sehr nahe, auch mit den fränkischen Vertretern zu sprechen. Brose Bamberg hat ja auch die Partnerschaft bekanntgeben. Somit hat Puma zwei Klubs vor der Haustür, mit denen man die Produkte entwickeln kann. Es waren immer Gespräche auf Augenhöhe und wir haben bei Puma tolle Menschen kennengelernt.

BTSZ: Betrifft die Partnerschaft nur die Trikots oder die gesamte Ausrüstung?

Björn Albrecht: Puma ist ein Komplettausrüster für den ganzen Bekleidungsbereich, inklusive Schuhe. Unsere Mannschaft wird dann auch mit Puma-Schuhen ausgestattet. Zudem betrifft es die komplette Bekleidung im Fanartikel- und Merchandising-Bereich, alles was Puma liefern kann, wird mit der Marke besetzt.

BTSZ: Werden dann Ihre Artikel auch in den Sportgeschäften angeboten?

Björn Albrecht: Das kann ein Perspektivthema werden. Es ist eine langfristige Partnerschaft, daher haben wir auch viel Zeit, Dinge zu lernen, uns zu entwickeln und gerade das Basketballthema auch für Puma zu erschließen. Wir werden bewerten, was Sinn macht und was nicht. Wichtig ist, dass wir eine qualitativ hochwertige, kreative und gute Linie für den Fan an den Start bekommen.

Interview: Martin Munzert und Mirko Strässer


Für medi bayreuth gab es zum Saisonende eine Niederlage.

Braunschweiger Offensive nicht aufzuhalten

Nach der Derbyniederlage gegen Brose Bamberg hat medi bayreuth auch zum Saisonabschluss in Braunschweig verloren (85:100). Es war ein Spiel, das von den Offensivreihen geprägt war. Am Ende waren die Löwen für die Gäste aus Oberfranken nicht zu stoppen.

Munteres Spiel in Braunschweig

Für Braunschweig ging es noch um die Teilnahme an den Playoffs, für Bayreuth war die Begegnung am letzten Spieltag sportlich bedeutungslos. Dennoch wollte sich die Mannschaft von Headcoach Raoul Korner natürlich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Es entwickelte sich eine kurzweilige erste Hälfte, in der die Offensivreihen den Ton angaben. Die „Heroes of Tomorrow“ spielten munter mit und fanden gut in die Begegnung. Teilweise führten die Oberfranken in der ersten Hälfte sogar mit neun Punkten. Aber bis zur Pause kamen die Gastgeber wieder bis auf einen Zähler ran (47:48).

Löwen ziehen weg

Während es nach der Halbzeit zunächst ausgeglichen verlief, setzte sich Braunschweig gegen Viertelende etwas ab. Die starke Offensive der Löwen legte einen 6:0-Lauf aufs Parket und führte vor dem Schlussabschnitt mit 71:64. In den letzten zehn Minute schaffte es Bayreuth nicht, entscheidend ranzukommen. Im Gegenteil, die Gastgeber setzten sich sogar weiter ab und siegten am Ende mit 100:85. Die Korner-Schützlinge beenden die Spielzeit damit auf dem zwölften Tabellenplatz.

ms


4 Tore zum Saisonabschluss

BAYREUTH. Einen gelungenen Heimspielabschluss feierte die SpVgg Bayreuth: Gegen den TSV Buchbach gelang ein am Ende hochverdienter 4:1-Heimsieg, der erste gegen den Kultklub aus dem oberbayerischen Hinterland seit neun Jahren. Damit rückten die Altstädter in der Tabelle vor auf den neunten Platz, können nach dem völlig mißratenen Saisonstart das beste Ergebnis seit dem Aufstieg in die Liga vor fünf Jahren sogar noch einstellen und im Optimalfall auf den im Debütjahr erspielten sechsten Platz vorrücken.

Viel lief nicht schief bei dem Sieg - und das, was nicht klappte, erinnerte ein bisschen an den Saisonverlauf. Da war zum einen die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit. "Das war ja öfter unser Problem", so Trainer Timo Rost, "wir erspielen und haufenweise gute Chancen und nutzen die nicht." Und zum anderen das Dankesplakat der Spieler an die Fans. "Danken für eueren überragenden Support", stand dort zu lesen. Rein grammatikalisch zumindest fragwürdig. Und ein bisschen an den Saisonverlauf erinnernd. Der Anfang des Transparentes war in etwa so wacklig wie der Saisonstart. Am Ende war es aber ein klares Statement - wie der Saisonverlauf nach der Übernahme des Traineramtes durch Timo Rost, der bei der gemeinsamen Feier nach Spielende von den Fans (und den das Mikrophon übernehmenden Spielern Christopher Kracun und Sebastian Kolbe) lautstark vor das "Biest", die noch immer ungeschlagene Gegentribüne beordert wurde.

Schon im ersten Durchgang hatten die Gelb-Schwarzen, bei denen Darius Held für den gesperrten Tobias Weber erstmals in die Startelf rückte, über weite Strecken ein Übergewicht; vor allem während der Anfangsphase schnürte man die Gäste zeitweise in deren Hälfte ein – doch die vielen Chancen wurden liegen gelassen. So traf Marcel Schiller nach einem überragenden Sololauf aus der eigenen Hälfte heraus nach acht Minuten den Innenpfosten, in der 17. Minute wurde ein Kopfball von Sven Kopp nach einem Weimar-Eckball auf der Linie geklärt. Und so kam, was kommen musste. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel aus dem Nichts der Führungstreffer für die Gäste, die zuvor offensiv nichtin Erscheinung traten: Maximilian Bauer drang von rechts in den Strafraum ein und überwand Alexander Skowronek aus spitzem Winkel mit einem Schuss ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel verhinderte Skowronek dann gegen Christian Brucia mit einer starken Parade den zweiten Gegentreffer (48.), ehe die Altstädter die Partie mit einem Doppelschlag drehten: In der 58. Minute verwertete Anton Makarenko eine Eckball-Hereingabe von Patrick Weimar am langen Pfosten lauernd zum Ausgleich, nur eine Zeigerumdrehung später wurde ein Distanzschuss des auf der Sechserposition erneut überragend agierenden Patrick Weimar ins Tor abgefälscht. Der Bann war gebrochen, nun spielten die Altstädter aus einem Guss gegen nie aufsteckende Buchbacher. Ein zweiter Doppelschlag sorgte für die Entscheidung. Erst verwertete Christoph Fenninger einen überragenden Chipball Alexander Pillers über die Abwehrkette hinweg sehenswert, ehe der ebenfalls überzeugende Marcel Schiller nach einer mustergültigen Ballstafette über Darius Held und Ivan Knezevic aus spitzem Winkel einsandte.

 

SpVgg Bayreuth: Skowronek – Held, Kopp, Eder, Golla (81. Dengler) – Makarenko (67. Piller), Wolf, Weimar, Schiller – Knezevic, Mirroche (46. Fenninger).

TSV Buchbach: Glasl – Moser, Bahar, Orth (46. Brucia), Grübl, Drofa (87. Maus), Walleth, Rosenzweig, Denk – Ammari (89. Bachmayr), Bauer.

Tore: 0:1 Bauer (46.), 1:1 Makarenko (58.), 2:1 Weimar (59.), 3:1 Fenninger (74.), 4:1 Schiller (75.).

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Nach starkem ersten Viertel: medi verliert Derby

Nach starkem ersten Viertel: medi verliert Derby

De’Mon Brooks gegen Cliff Alexander. Fotos: Thorsten Ochs.

BAYREUTH. medi bayreuth hat auch das letzte Heimspiel der Saison, das Derby gegen Bamberg, mit 79:90 verloren. Nach einem starken ersten Viertel der Gastgeber kam Brose Bamberg anschließend besser auf, bekam ab Abschnitt zwei die Partie in den Griff. Im letzten Viertel agierten die Hausherren mit großem Willen – zum Sieg reichte es allerdings nicht mehr.

Großer Jubel für Steeeeeve

Am Freitag stand für Bayreuth das letzte Heimspiel der Saison an. Sportlich war die Partie zwar bedeutungslos, die Playoffs waren nicht mehr zu erreichen, doch im Derby gegen Brose Bamberg ging es natürlich um Prestige. Das Hinspiel hatte medi gewonnen. Die Gastgeber starteten starteten mit derselben Starting Five wie gegen Würzburg, also mit Bastian Doreth, Kassius Robertson, De’Mon Brooks, Nik Raivio und Eric Mika. Hasstan Martin war nach Verletzung wieder dabei, Adonis Thomas und Kyan Anderson standen nicht im Aufgebot. Kurz vor der Begegnung gab es großen Applaus und Sprechchöre für Steve Wachalski, der seine letzte Saison für Bayreuth spielt und verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte.

medi zeigt ein anderes Gesicht

Vor einer tollen Kulisse gingen die ersten fünf Punkte zwar auf das Konto der Gäste, aber dann kam Bayreuth durch einen 7:0-Lauf zurück. Die „Heroes of Tomorrow“ zeigten zunächst ein komplett anderes Gesicht als gegen Würzburg, Brooks wusste offensiv zu überzeugen. Nach sechs Minuten führten die Hausherren 13:7 – Auszeit Bamberg. Die Gastgeber spielten eine starke Defensive, ließen nur 13 Punkte zu und führten nach Viertel eins mit 19:13.

Starkes zweites Viertel von Bamberg

Im zweiten Viertel war nicht mal eine Minute gespielt, da nahm medi-Headcoach Raoul Korner nach einem 5:0-Lauf der Bamberger seine erste Auszeit. In diesem Abschnitt waren die Gäste wesentlich präsenter und diktierten das Geschehen. Brose traf nun den Dreier (insgesamt 7/11 im zweiten Viertel), verteidigte stark und schraubte den Vorsprung Zähler um Zähler in die Höhe. Nach einem sehr starken zweiten Viertel der Bamberger, in dem sie 30 Punkte erzielten (medi nur zwölf), führte der Tabellenfünfte zur Halbzeit nach dem Dreier von Schmidt mit 43:31.

Raivio hält Bayreuth im Spiel

Nach der Pause war es Raivio, der dafür sorgte, dass der Rückstand nicht viel höher wurde und Bayreuth im Spiel blieb. Dennoch liefen die Gastgeber zunächst permanent einem Rückstand hinterher, der höher als zehn Zähler war. Das änderte sich knapp drei Minuten vor Viertelende, als Martin zum 48:57 traf. Am Ende des Abschnitts stand es 51:61 aus Sicht der Hausherren, die damit immer noch im Spiel waren.

medi glaubt dran – Bamberg bleibt cool

Aber trotz des Rückstandes glaubten die Bayreuther – unterstützt von tollen Fans – immer an den Sieg. Andi Seiferth verkürzte knapp sieben Minute vor dem Ende auf 62:67. Doch Bamberg antwortete, ging durch den Dreier von Tyrese Rice viereinhalb Minuten vor dem Ende wieder mit zehn Punkten in Führung (72:62). Wieder zeigte medi großen Willen und Moral, kam nach dem Dreier von Gregor Hrovat erneut auf fünf Punkte ran (vier Minuten vor dem Ende). Geringer wurde der Rückstand leider nicht mehr, Brose behielt kühlen Kopf und gewann am Ende mit 90:79. Kurz vor dem Ende wurde Doreth nach einem unsportlichen und technischen Foul sogar noch die Platte verlassen. Die Bayreuther beenden die Saison am Sonntag in Braunschweig.

ms

Foto: Thorsten Ochs


medi bayreuth gab am Freitag die Zusammenarbeit mit PUMA bekannt. Foto: medi bayreuth.

Bayreuth gibt Zusammenarbeit mit PUMA bekannt

medi bayreuth gab am Freitag die Zusammenarbeit mit PUMA bekannt. Foto: medi bayreuth.
medi bayreuth gab am Freitag die Zusammenarbeit mit PUMA bekannt. Foto: medi bayreuth.

BAYREUTH. Ab der kommenden Saison werden die Spieler von medi bayreuth von einem neuen Ausrüster bekleidet. Am Freitag gab der Verein die langfristige Zusammenarbeit mit PUMA bekannt. „Es ist ein Glücksfall für uns, dass so eine große Company wie Puma sich mit uns verbindet. Eine unglaublich geile Geschichte“, sagt Geschäftsführer Björn Albrecht in einem Gespräch mit der Bayreuther Sonntagszeitung und fügt an: „Ausgangsvoraussetzung war natürlich, dass sich das Unternehmen Puma überhaupt im Thema Basketball engagiert. Da hat man vor einiger Zeit die strategische Entscheidung getroffen, genau das zu tun mit dem Kernmarkt USA. Natürlich sitzt die Company hier vor der Haustür in Herzogenaurach, man versucht das Thema Basketball hier am Standort respektive in Deutschland, im europäischen Markt auch zu forcieren. Da lag es sehr nahe, auch mit den fränkischen Vertretern zu sprechen.“

Auch Schuhe von PUMA

Neben Bayreuth hat auch Brose Bamberg am Donnerstag die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Herzogenaurach bekanntgegeben. Neben den Trikots und Hosen werden die medi-Spieler in Zukunft auch mit Puma-Schuhen ausgestattet. „Es ist ein Komplettausrüster für den ganzen Bekleidungsbereich, inklusive Schuhe. Zudem betrifft es die komplette Bekleidung im Fanartikel- und Merchandising-Bereich, alles was Puma liefern kann ist dann auch mit Puma besetzt“, berichtet Albrecht. PUMA rüstet im Rahmen der Partnerschaft die Lizenzspielermannschaft, die Nachwuchsteams der TenneT young heroes sowie die Trainer- und Betreuerstäbe mit Trikots, Trainingsbekleidung sowie Accessoires aus.

Großes Engagement in der NBA

„Mit unserer Rückkehr in den Basketball war es nur eine Frage der Zeit, dass die Sportart auch in unserem Heimatmarkt ein wichtiges Thema wird. Mit medi bayreuth haben wir einen erstklassigen Partner gefunden, der wie PUMA in Franken beheimatet ist und ein junges, dynamisches Umfeld bietet. Wir freuen uns auf die neue Zusammenarbeit“, sagt Matthias Bäumer, Area General Manager PUMA DACH, über die neue Partnerschaft. PUMAs Wiedereinstieg in die Basketball-Kategorie fand im vergangenen Jahr mit Unterstützung von Rap-Star und Unternehmer Jay-Z, PUMAs Kreativdirektor für Basketball und einer aufsehenerregenden Kampagne statt. Der erste Basketballschuh, der Clyde Court Disrupt, den PUMA präsentierte, war kurz nach seiner Markteinführung ausverkauft.

Namhafte Basketballspieler wie beispielsweise Skylar Diggins-Smith, Terry Rozier, Rudy Gay, Danny Green und DeMarcus Cousins, der viermalige All-Star der NBA, wurden seitdem von PUMA unter Vertrag genommen. Des Weiteren wurden die im jährlichen Draft am höchsten gesetzten Spieler DeAndre Ayton, Marvin Bagley III, Kevin Knox, Michael Porter Jr. und Zhaire Smith verpflichtet.

ms


Nachwuchskorbjäger gratulieren mit Titelgewinn

BAYREUTH. Der BBC Bayreuth e.V. feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Vereinsjubiläum. Aus diesem Grund standen mit Manfred Schöttner, Ingo Froese, Thomas Schindler, Dr. Stefan Arnold sowie Thomas Dressel und Martin Kerner mehrere ehemalige und aktuelle Präsidiumsmitglieder Hallensprecher Christian Höreth während der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen Medi Bayreuth und s.Oliver Würzburg Rede und Antwort.

Begleitet wurden die ehemaligen und aktuellen Vereinsfunktionäre von der U12-Mannschaft des BBC inviniti Bayreuth. Diese konnte am zurückliegenden Wochenende mit dem überraschenden Gewinn der Nordbayerischen Meisterschaft der nunmehr zwanzigjährigen Vereinsgeschichte ein echtes Highlight hinzufügen.

Mit acht Siegen und nur einer Niederlage hatten sich die Schützlinge von Head Coach Tristan Honka souverän die Meisterschaft in der Bezirksoberliga und damit das Startrecht bei den nordbayerischen Titelkämpfen auf der Anlage des gastgebenden Post-SV Nürnberg gesichert.

Die U12-Korbjäger starteten mit einer gehörigen Portion Respekt in den ersten Turniertag und lagen bei Halbzeit gegen Gruppenfavorit TV Lauf mit 16 Punkten scheinbar aussichtslos im Hintertreffen. Aggressive Defensivarbeit, kombiniert mit schneller Ballbewegung sorgte nach dem Seitenwechsel jedoch für den Umschwung. Punkt um Punkt schwand der Vorsprung der Mittelfranken, die Bayreuther konnten vorbeiziehen und am Ende einen 43:37 – Erfolg einfahren.

Nach deutlichen Siegen gegen den unterfränkischen Vizemeister SC Heuchelhof (68:38) sowie Oberpfalz-Sieger DJK Neustadt (48:33) beendeten die Honka-Schützlinge den ersten Turniertag als ungeschlagener Gruppensieger.

Mit einem 42:24 – Sieg über die TG Würzburg starteten die Bayreuther dann in den zweiten Turniertag und sicherten sich damit bereits die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft. Doch damit nicht genug. Mit einer weiteren Energieleistung und nicht zuletzt einer Serie von Dreiern ihres Topscorers Max Eichbaum zwangen die BBC-Korbjäger im darauffolgenden Halbfinale den oberfränkischen Vizemeister BG Regnitztal mit 55:45 in die Knie – Finale!

Hier kam es schließlich zum Aufeinandertreffen mit Titelverteidiger und Gastgeber Post-SV Nürnberg, der stark in die Partie startete und sich immer wieder am offensiven Brett durchsetzen konnte. Die Bayreuther Nachwuchskorbjäger boten den favorisierten Gastgebern aber mutig die Stirn, ließen nicht locker und fanden immer wieder passende Antworten. Ihren knappen 31:29 – Pausenvorsprung konnten die Bayreuther dann nach dem Seitenwechsel mit zuweilen überragender Defensivarbeit ausbauen und sich am Ende mit 52:46 die Nordbayerische Meisterschaft sichern.

„Wir freuen uns und gratulieren unserer U12 zu diesem Erfolg, den sie sich mit harter Arbeit über die ganze Saison hinweg wirklich verdient hat. Das ist eine herausragende Bestätigung für die Nachwuchsarbeit in unserem Verein!“, freut sich BBC-Präsident Thomas Dressel.

Bayerische Meisterschaft in Bayreuth

Mit dem Titelgewinn haben die Bayreuther auch das Recht gewonnen, die diesjährige Bayerische Meisterschaft am Wochenende 18./19. Mai auszurichten. In der Dreifach-Turnhalle am Roten Main werden neben dem BBC Bayreuth der Post-SV Nürnberg, die Regnitztal Baskets, der TV Lauf, Südbayern-Meister FC Bayern München und der TSV Jahn München um den Bayern-Titel und die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft kämpfen

red

Im Bild der Nordbayerische Meister (vorne v. li.) mit Head Coach Tristan Honka, Benni Schultheiss, Max Seifried, Lennox Knarr, Christian Roth, Noah Göppner, Max Schneider, Panos Karipidis, Diego Ferri, Max Eichbaum, Liam Holländer, Ben-Luca Kirchner, Sascha Badstieber und Samuel Schwarz. Im Hintergrund aktuelle und ehemalige Präsidiumsmitglieder (v. li.): Martin Kerner, Ingo Froese, Thomas Schindler, Thomas Dressel, Dr. Stefan Arnold und Manfred Schöttner. (Foto: Peter Kolb)