Innovationskonferenz an der Uni

BAYREUTH. Der Countdown läuft: Am Donnerstag, 27. Juni, von 9 bis 17 Uhr, bringt DLD-Gründerin Steffi Czerny Europas erfolgreichste Innovationskonferenz wieder nach Oberfranken. Die Universität Bayreuth wird bereits zum dritten Mal Gastgeber des regionalen Konferenzformats „DLD Campus“.

„Für eine fruchtbare Diskussion und innovatives Forschen sind wir – abseits großer Metropolen – ein guter Ort“, sagt Prof. Dr. Stefan Leible, der Präsident der Universität Bayreuth. „Hier auf dem Campus der Universität Bayreuth ist die Zukunft bereits Gegenwart. Hier wird geforscht und diskutiert, wie die Welt von morgen aussehen kann und soll.“ Deshalb ist der DLD Campus in Bayreuth richtig aufgehoben – das findet auch Steffi Czerny, DLD-Gründerin und Hochschulratsmitglied: „Wir wollen bei DLD Campus die Innovationskraft und Hidden Champions der Region sichtbar machen, denn Fortschritt findet nicht nur in den Metropolen dieser Welt statt – vieles entsteht direkt vor unserer Haustür. In Bayreuth vernetzen wir die regionalen Treiber der Digitalisierung und internationalen DLD-Freunde mit Studierenden, Wissenschaftlern und Politikern.“

Robotik zum Anfassen
Im Fokus des dritten DLD Campus stehen die digitale Transformation von Unternehmen und der damit verbundene Kulturwandel, Future of Food, die Zukunft der Mobilität mit batteriebetriebenen Fahrzeugen sowie Robotik. David Hanson (Hanson Robotics) zählt zu den bekanntesten Forschern im Feld humanoider Roboter und künstlicher Intelligenz: Er schuf mit „Sophia“ einen verblüffend menschlichen Roboter. Zusammen mit Philipp Zimmermann, Co-Gründer des Münchner Industrieroboter-Startups Franka Emika, wird er auf der Bühne im Audimax die Chancen und Risiken von Maschinenintelligenz und Robotik diskutieren. Wie ein Roboter funktioniert, können die DLD Campus-Teilnehmer im Ausstellungsbereich aus der Nähe anschauen und ausprobieren.

Neben der Bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, und Katharina Schulze (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag) werden regionale Unternehmenslenker wie Frank Kühne (RAPS), Patrick Boos (BAUR) und Dirk Treiber (Medi) bei DLD Campus erwartet. Auf dem Konferenzprogramm stehen zudem internationale Redner wie der renommierte Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht oder Terry von Bibra, Europa-Chef von Alibaba. Ebenfalls angekündigt haben sich Gudrun Herrmann von der chinesischen Kurzvideoplattform TikTok, Andreas Kunze, CEO des Mobility-Startups Konux, sowie Lufthansa-Innovationsdirektor Jörg Liebe. Die Uni Bayreuth bringt mit dem Mikroplastik-Spezialisten Prof. Dr. Christian Laforsch und Prof. Dr. Michael Danzer, Leiter des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik, Experten aus der Wissenschaft auf die DLD Campus-Bühne. Zudem laden zahlreiche Unternehmen an ihren Ständen zum vertiefenden Gespräch und Networking ein. Im Anschluss an das Konferenzprogramm sind alle Teilnehmer ab 17 Uhr zu einem sommerlichen Barbecue mit Drinks auf dem Uni-
Gelände eingeladen. red

Zum Bild:

Professor Michael Danzer, Leiter des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik. Foto: red


Not sehen und Handeln

BAYREUTH. „Not sehen und handeln“ – dies ist das Motto der Caritas. Die Caritas ist dabei nicht nur ein Sozialverband, sondern neben der Liturgie und der Eucharistie die dritte Säule der Katholischen Kirche. Heuer feiert der Caritasverband Bayreuth Stadt und Landkreis sein 40-jähriges Bestehen.

Der Caritas-Kreisverband mit seiner Geschäftsstelle an der Bürgerreuther Straße 9 gliedert sich in die Bereiche Soziale Hilfen, Beratung, Ambulante Kranken- und Altenpflege, den Betreuungsverein, den Vormundschaftsverein für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, das Frauenhaus mit Interventionsstelle sowie das Freiwilligen-Zentrum. Insgesamt existieren 20 Einrichtungen. „Diese wertvolle Arbeit wird von rund 200 hauptamtlichen und 250 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet und von fast 400 Mitgliedern unterstützt“, erklärte Geschäftsführerin Bozena Schiepert im Gespräch mit der Bayreuther Sonntagszeitung.

Seit Jahren hat die Caritas mit sinkenden Zuschüssen, je nach Einrichtung durch die Kirche, Bund, Land oder die Kommunen, zu kämpfen. „Die Zuschüsse von der öffentlichen Seite wurden aus den verschiedensten Gründen stetig weniger, die Unterstützung von kirchlicher Seite ist natürlich auch von der Höhe der vereinnahmten Kirchensteuer abhängig“, so Bozena Schiepert.
Mehr denn je sei der Caritas-Kreisverband daher auf Spenden und Mitgliedschaften angewiesen, um seine Angebote weiter in bewährter Weise aufrecht erhalten zu können. Ein Beispiel für ein Angebot, das nur durch zusätzliche Spenden gesichert werden kann, ist die im Jahr 2016 eingerichtete „Interventionsstelle“. Diese Stelle leistet präventive Arbeit für Frauen, die häusliche Gewalt erfahren. Bei einem Erstkontakt wird mit den Frauen besprochen, wie man es vielleicht doch schaffen kann, nicht ins Frauenhaus zu müssen, sondern zu Hause zu bleiben. Wir wollen die Frauen stark machen und sind mit unserer Einrichtung eine wichtige Schnittstelle zwischen Beratung und Polizei.

Neben individuellen Spenden gibt es auch zunehmend Spenden beispielsweise von Personen, die beim Geburtstag statt Geschenken um Geld für die Arbeit der Caritas bitten. Auch mit einer Mitgliedschaft kann man die Caritas unterstützen. „Jeder Katholik sollte eigentlich auch Mitglied der Caritas sein, hat Domkapitular Dr. Josef Zerndl, der Schirmherr unseres Jubiläums, kürzlich gesagt – und dies kann man nur unterstreichen“, so die Geschäftsführerin. Spenden kämen eins zu eins an und würden hundertprozentig bestimmungsgemäß verwendet. Auch würden jederzeit Personen gesucht, die gerne ehrenamtlich beim Caritas-Kreisverband mitarbeiten würden, beispielsweise auch im Aufsichtsrat. Voraussetzung hierfür ist übrigens nicht unbedingt eine Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche, wohl aber eine von christlichen Werten geprägte Gesinnung.

Historie des Kreisverbandes
Die Geschichte der Caritas in der zum überwiegenden Teil evangelischen Stadt Bayreuth begann 1912 mit dem Einsatz der „Vinzenzschwestern“ in der Gemeindekrankenpflege.
Ab dem Jahr 1946 war Johanna Neugebauer die einzige hauptamtliche Kraft für die Arbeit der Caritas. Schwerpunkte in der Nachkriegszeit waren die Betreuung der von den Kriegsfolgen betroffenen Bevölkerung sowie der schlesischen und sudetendeutschen Vertriebenen. Bis 1970 wurde in Zusammenarbeit mit der Diakonie die Bahnhofsmission betrieben.
1962 wurde die Kreis-Caritasstelle mit sozialer Beratungsstelle und einer Kleiderkammer im Harmoniehof, Maxstraße 10, gegründet. Am 1. April 1967 übernahm der
Sozialarbeiter und spätere Geschäftsführer Hans Mahler die Leitung der Kreis-Caritasstelle mit sozialem Beratungsdienst. 1970 erfolgte der Umzug zum Josephsplatz. Am 1. Juli 1978 erfolgte die Eröffnung der Caritas-Sozialstation an der Harburger Straße.

Die offizielle Gründung des Caritasverbandes Stadt und Landkreis erfolgte dann schließlich am 6. November 1979 mit 92 Mitgliedern. Vorsitzende wurde Renate Hartmann, zweiter Vorsitzende der damalige Hollfelder Bürgermeister Georg Besold und Geschäftsführer Hans Mahler.
Im Laufe der Jahre baute der Caritas-Kreisverband seine Aktivitäten zunehmend aus. Schwerpunkte waren dabei die Flüchtlings- und Aussiedler-
arbeit, die Gründung des Frauenhauses im Jahr 1986, die Angehörigenberatung, im Jahr 2000 die Eröffnung des Sozialladens und des Freiwilligenzentrums sowie 2001 die Gründung des Betreuungsvereins. Auch im Landkreis, vor allem in Hollfeld, Pegnitz und Speichersdorf, wurden die Angebote stetig weiter ausgebaut. rs

 

Termine im Jubiläumsjahr

30.06.2019, 13-17 Uhr, Integrationspicknick am Röhrensee.
09.-19.07.2019 Ausstellung und Präventionsveranstaltung für Schüler und alle Interessenten „Schulden sind doof und
machen krank“, Rathaus Bayreuth 1. Stock.
09.07.2019, ab 14 Uhr, Bastelfest im Inseltreff, Seestraße
13.07.2019, 9-13 Uhr, Jubiläums-Flohmarkt im Caritas-Hof
21.09.2019, 11-17 Uhr, Kinderfest auf dem Stadtparkett
14.10.2019, ab 15 Uhr, Vortrag und Informationsveranstaltung zum Thema Demenz im Caritasverband, Caritas-Geschäfts-
stelle, Bürgerreuther Straße 9, 1. Stock
19.10.2019, 13-17 Uhr, „Der Tag für Freiwillige“ im Schlossturmsaal der Schlosskirche Bayreuth
27.10.2019, 11 Uhr, Festgottesdienst in der Schlosskirche,
danach ab 12 Uhr Festveranstaltung mit „Tag der offenen Tür“ in der Caritas-Geschäftsstelle, Bürgerreuther Straße 9.

 

Zum Bild: Dieter Scholl, Vorstandsvorsitzender des Caritas-Kreisverbandes Bayreuth, mit Geschäftsführerin Bozena Schiepert.  Foto: red

 


Chris Tall live

BAYREUTH. Chris Tall zählt zu den erfolgreichsten Newcomer-Comedians der Republik. Nach seinem letzten Auftritt in Bayreuth im ausverkauften ZENTRUM ist Chris Tall am Samstag, 29. Juni, um 20 Uhr mit seinem dritten Solo-Programm „Und jetzt ist Papa dran“ in der Oberfrankenhalle live zu erleben.

Authentisch und lebensnah erzählt Chris Tall Geschichten aus seinem Alltag und begeistert damit alle Generationen. Und am Ende der Show heißt es immer: Wir sind doch alle Teil einer großen, verdammt
liebenswerten Familie – sogar Papa! Einlass ist ab 19 Uhr,
Tickets gibt es online bei Eventim sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. rs/red

Zum Bild: Chris Tall gastiert am 29. Juni in der Oberfrankenhalle.  Foto: red


Die Regionalität stärken

GOLDKRONACH. Unter dem Motto „Alexander von Humboldt mit allen Sinnen genießen“ findet am heutigen Goldkronacher Frühjahrskerwasonntag im Barockgarten von Schloss Goldkronach zum dritten Mal ein großes Genussfest statt.

Von 11 bis 18 Uhr präsentieren zahlreiche Anbieter heimischer Spezialitäten ihre schmackhaften Produkte einem breiten Publikum.
Ziel des Genussfestes ist es, die Hersteller regionaler Spezialitäten noch besser bekannt zu machen, so der Veranstalter und Vorsitzende des Alexander von Humboldt-Kulturforums, Hartmut Koschyk. Im Jubiläumsjahr „250 Jahre Alexander von Humboldt“ gibt es wieder einige Kreationen, die eigens dafür hergestellt werden.

Allen voran hat die Brauerei Hütten aus Warmensteinach ein dunkles Exportbier als „Humboldt-Trunk“ eingebraut. Auch „Humboldt-Laabla“ der Goldkronacher Bäckerei Beck und „Humboldt-Seufzerla“ von der Metzgerei Parzen wird es geben, daneben Goldsaiblinge – vor Ort frisch geräuchert, zudem Honig, Küchla, Humboldt-Kaffee, fränkische Freilandkräuter und eine Kräutersuppe.
Auch verschiedene Organisationen werden sich präsentieren, so die Dachmarken-Initiative Bayreuther Land, der Landschaftspflegeverband mit „Apfel-Grips“, der Geopark Bayern-Böhmen mit Kellerführungen im Schloss und ein Anbieter von Schwarzerden.

Ein deftiges Mittagessen mit vor Ort gegrilltem Wildschwein sowie Wildbratwürsten ist natürlich ebenfalls im Angebot. Dazu gibt es den Humboldt-Trunk und Frankenwein.
Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Zollkapelle Nürnberg, die zugunsten des Albert-Schweizer-Hospizes Bayreuth spielt, sowie das Frankentrio unter der Leitung von Siggi Stadter. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. rs

 

Zu Ehren des Universalgelehrten

GOLDKRONACH. Alexander von Humboldt (1769-1859) war der wohl bedeutendste Universalgelehrte in Deutschland. Noch heute ist er beispielsweise durch seine Forschungen vor Ort der in bestem Sinne bekannteste Deutsche in Mittel- und Südamerika.

In seiner wissenschaftlichen Anfangszeit wirkte er auch umfangreich in Franken, vor allem auch in Goldkronach, und modernisierte hier den Bergbau. An diesen Umstand erinnert die Arbeit des in Schloss Goldkronach ansässigen, 2008 gegründeten Alexander-von-Humboldt-Kulturforums e.V.. Im Jubiläumsjahr „250 Jahre Alexander von Humboldt“ organisiert das Forum eine Reihe von Veranstaltungen oder ist an solchen beteiligt. Neben dem heutigen Genussfest sind dies in nächster Zeit u.a.:

13.07.2019: Goldkronacher Marktplatzfest mit Aufführung des Theaterstücks „Alexander von Humboldt trifft Jean Paul“.
20.07.2019: Brieflesung am historischen Wohnhaus Alexander von Humboldts am Lindenplatz in Goldmühl.
06.08.2019: Bayreuther Kulturgespräch mit Vorführung des Films „Die Besteigung des Chimborazo“ im Cineplex Bayreuth.
31.08.2019: Rosentag mit der Rosenschule Kordes, u.a. Präsentation der Kleinstrauchrose „Alexander von Humboldt“.
14.09.2019: Fränkischer Humboldt-Tag mit Staatsminister Thorsten Glauber in der Evangelischen Stadtkirche Goldkronach.
14.-16.09.2019: Lichtinstallation am Schloss Goldkronach. rs

Zum Bild: Im vergangenen Jahr war sogar Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu Gast, um am Schloss Goldkronach die Alexander von Humboldt-Kleinstrauchrose offiziell zu taufen. Foto: red 


James Robinson kommt zurück zu medi

BAYREUTH. Nach einem Jahr in Israel lenkt der 25-jährige US-Amerikaner James Robinson wieder das Spiel von medi

Playoff-Einzug in der easyCredit BBL, Viertelfinale in der Basketball Champions League - gemeinsam mit medi-Kapitän Bastian Doreth stellte er in der Bayreuther Basketball Geschichte das wohl erfolgreichste Point Guard Duo der letzten Jahre: James Robinson. Jetzt ist der 25-Jährige zurück!

Nach einem Jahr in Diensten des israelischen Erstligisten Bnei Herzlia kehrt der 191 Zentimeter große US-Amerikaner ins Team der HEROES OF TOMORROW zurück.

Das sagt Matt Haufer (Sportlicher Leiter medi bayreuth):

"Es ist ein relativ offenes Geheimnis, dass wir James im vergangenen Sommer gerne weiterverpflichtet hätten. Am Ende hat er sich für ein deutlich höher dotiertes Angebot aus Israel entschieden - wirtschaftlich gesehen nachvollziehbar, in sportlicher Hinsicht verlief die Saison allerdings eher enttäuschend. Trotzdem deutete James in einigen Partien seine enorme Qualität an und kratzte zum Beispiel gegen den Euroleague-Vertreter Maccabi Tel-Aviv am Triple-Double. Bei uns findet er eine stabile Situation mit klarer Rollendefinition vor. Seine Stärken sind uns bestens bekannt und wurden in der Vorsaison teils schmerzlich vermisst: der sogenannte "clutch-Faktor", also die Fähigkeit, in entscheidenden Spielphasen zu übernehmen, eine physische Interpretation der Aufbauposition und kaum Fehler beim Ballvortrag. Weiterhin mussten wir für eine Einschätzung seiner Charaktereigenschaften kein Feedback aus zweiter Hand einholen, sondern lediglich die eigene Erinnerung bemühen. James hat beim gesamten Staff des Klubs einen tadellosen Eindruck hinterlassen und wir freuen uns auf seine Rückkehr nach Oberfranken.“

Das sagt Raoul Korner (Head Coach medi bayreuth):

“Manchmal muss man auf die andere Seite des Zauns klettern, um zu sehen, dass dort der Rasen doch nicht grüner ist als der eigene. Umso glücklicher bin ich, dass wir nun mit einem Jahr Unterbrechung den gemeinsamen, erfolgreichen Weg wieder fortsetzen können. James war ein wichtiger Teil der erfolgreichsten Mannschaft in Bayreuth der letzten Jahre und wird uns mit seinen Qualitäten wieder Stabilität auf der so wichtigen Point Guard Position geben.“

Saison in Israel mit nur wenigen Höhepunkten

Dem Höhenflug der HEROES OF TOMORROW in der Saison 2017/18 mit dem Erreichen der Playoffs in der BBL sowie der Basketball Champions League folgte ein sportlich gesehen doch eher nüchternes Jahr für James Robinson. Mit seinem Team aus Herzlia, 15 Kilometer nördlich von Tel Aviv gelegen, landete er am Ende der Saison mit einer Bilanz von nur sieben Siegen aus 33 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. James stand in 24 Spielen durchschnittlich rund 25:06 Minuten auf dem Parkett und erzielte dabei im Schnitt 9,2 Punkte sowie je 3,2 Rebounds und Assists.

 

Rückblick auf seine Werte in Bayreuth in der Saison 2017/18:

Bundesliga-Stats:  34 Spiele, 23:20 Minuten, 9,7 Punkte, 2,1 Rebounds, 3,5 Assists, 10,1 Effektivität

Champions-League-Stats: 18 Spiele, 26:00 Minuten, 10,2 Punkte, 2,6 Rebounds, 3,1 Assists, 10,4 Effektivität

 

Steckbrief:

Name:                 James Robinson

Position:             Point Guard

Geburtstag:         4. März 1994

Geburtsort:           Mitchellville, Maryland (USA)

Größe:                 191 cm

Gewicht:             91 kg

Letzter Verein:     Bnei Herzlia (Israel)

College:               Pittsburgh

Nationalität:         USA

 

Zum Bild: James Robinson (Mitte) in der Saison 2017/18 für medi im Spiel gegen Alba Berlin.  Foto: Thorsten Ochs


Joschi sucht ein neues Zuhause

BAYREUTH. Mischling-Rüde Joschi ist drei Jahre alt und sucht ein neues Zuhause. Bitte im Tierheim melden!

Dieses und viele weitere Tiere
werden im Bayreuther Tierheim vermittelt.
Tierheim Bayreuth
Telefon 0921/62634
www.tierheim-bayreuth.de


Orgel und Barockoper

BAYREUTH. Im Rahmen der „Musica“ findet am Sonntag, 23. Juni, um 18 Uhr in der Stadtkirche Bayreuth ein Orgelkonzert mit Tobias Skuban statt.

Das Konzert zeigt, wie unterschiedlich die Berührungspunkte von Orgel und Oper sein können. Tickets für das in Kooperation mit der Kirchenmusik an der Stadtkirche organisierte Konzert sind
online unter www.musica-bayreuth.de und über Ticketmaster erhältlich.

Am Mittwoch, 26., und Donnerstag, 27. Juni, jeweils um 19.30 Uhr im Markgräflichen Opernhaus dreht sich in einer Produktion der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci alles um die Barockoper. Gegeben wird die historisch inszenierte Oper „Polifemo“ von Giovanni Battista Bononcini. Musik des jungen Händel und eine Serenata Alessandro Scarlattis bilden den Prolog. Inszeniert wird das „Gemeinschaftswerk“ von Margit Legler, einer Expertin für historische Theateraufführungspraxis – stilecht barock!
Tickets sind online unter www.musica-bayreuth.de und über Ticketmaster sowie an der Theaterkasse erhältlich. rs

Zum Bild: Das "Ensemble 1700" der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci. Foto: Johannes Ritter


Zuhause gesucht

Kira, geb. 2016, kastriert, verschmust, verspielt, sucht katzenerfahrene Einzelperson. Dieses und viele weitere Tiere werden im Bayreuther Tierheim vermittelt.
Tierheim Bayreuth
Telefon 0921/62634
www.tierheim-bayreuth.de


Der Autoscooter hautnah

BAYREUTH. Das Bayreuther Volksfest ist bunt, eine Glitzerwelt. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Ein Einblick in das Leben von
Familie Diebold.

Dem „normalen“ Besucher des Volksfestes bleibt der unmittelbare Blick auf das Schaustellerleben meist verborgen. Die Bayreuther Sonntagszeitung hatte die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Volksfestes zu werfen.
Das Fahrgeschäft „Autoscooter“ ist ein Familienbetrieb und seit 30 Jahren auf dem Volksfest vertreten. Florian Diebold hat das Geschäft von seinen Eltern übernommen. Die Anlage zeichnet sich vor allem durch ihre Größe aus. Von den rund 200 Autoscooter-Geschäften in Deutschland gibt es nur zehn in vergleichbarer Größe.

Wenn es mit den flotten Schlitten bei Diskomusik immer im Kreis geht, denkt niemand daran, welche Technik darin steckt. Der Scooter ist wie ein Dreirad aufgebaut. Das Vorderrad fungiert als Antrieb und kann gleichzeitig die Fahrtrichtung bestimmen. Durch Bügel werden die Motoren der Autoscooter mit einer Spannung von 60 bis 110 Volt Gleichstrom versorgt.
Umweltbewusstsein und Umweltfreundlichkeit hat für Florian Diebold einen hohen Stellenwert. So wurden nahezu alle Glühbirnen durch LEDs ausgetauscht. Dadurch konnte der Stromverbrauch in den vergangenen sieben Jahren um 35 Prozent gesenkt werden. Zusätzlich wurde die Zahl der Großtransporter, die zum Transport des Autoscooters benötigt werden, von fünf auf drei minimiert.
Wenn Florian Diebold die Preise für die Fahrchips kalkuliert, muss er Lohnkosten, Versicherungen und Platzgebühren berücksichtigen. Auch der Verschleiß des Fahrgeschäfts, der Zugmaschinen und anfallende Investitionen sind einzurechnen. Damit die Sicherheit der Besucher gewährleistet ist, werden alle zehn Jahre die Scooter ausgetauscht. Derzeit liegen die Anschaffungskosten für einen Scooter bei 7.000 Euro. „Trotz hoher Betriebskosten kalkulieren wir knapp, damit sich jeder eine Fahrt leisten kann“, sagt Florian Diebold.

Zum Familienbetrieb gehören seine Frau und die Kinder Toni (drei Jahre) und Pauline (neun Monate alt). Zudem gibt es drei feste Mitarbeiter und zwei Aushilfen. Der Aufbau des Fahrgeschäftes dauert jeweils zirka zweieinhalb Tage.
Familie Diebold wohnt auf dem Volksfestplatz in einem spezialangefertigten Wohnwagen, der mit einer 60 Quadratmeter großen Wohnung vergleichbar ist. Bis die Kinder schulpflichtig sind, reisen sie mit den Eltern. lou

Zum Bild: Ein Bild, das man normalerweise nicht zu sehen bekommt: Die Technik im Inneren eines Autoscooters auf dem Volksfest. Rechts Autoscooter-Betreiber Florian Diebold. Foto: S. Dörfler


Motorradkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Oberfranken im Einsatz

OBERFRANKEN. Die 2018 neu eingerichtete Motorradkontrollgruppe der Polizei Oberfranken war auch an diesem Pfingstwochenende wieder im Dienst. Dabei stellten die Spezialisten mehrere, teilweise gravierende Verstöße gegen geltende straßenverkehrsrechtliche Vorschriften fest.

Während sich der überwiegende Teil der  kontrollierten Motorradfahrer an die Verkehrsregeln hält und eine angepasste Fahrweise an den Tag legt, versuchen einzelne Fahrer durch eine immer rasantere Fahrweise und illegale Umbauten an ihren Maschinen, Anerkennung und Respekt innerhalb der Szene zu gewinnen. Daraus resultieren erhöhte Unfallzahlen, Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer sowie Belästigungen der Anwohner durch übermäßigen Verkehrslärm.

Bei den ganzheitlichen Kontrollen der Motorradfahrer richteten die Polizeibeamten ihr Augenmerk insbesondere auf illegale Umbauten der Krafträder. So mussten die Polizisten sechs Zweiradfahrer beanstanden, da sie zum Teil gefährliche Veränderungen an ihren Maschinen vorgenommen hatten.

 

Die von den Spezialisten festgestellten Manipulationen reichten hierbei von unzulässigen Bremshebeln, zu lauten Auspuffanlagen bis hin zu nicht eingetragenen Ritzeln. Ein Motorrad stellten die Polizisten zur Erstellung eines gerichtsverwertbaren Gutachtens sicher.

Zusätzlich zu den mobilen Kontrollen überwachten die Polizeibeamten auf bekannten Motorradstrecken die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Spitzenreiter war ein Biker aus dem Sonneberger Zulassungsbereich, der auf der Bundesstraße B4 bei erlaubten 100 Stundenkilometer mit 156 Sachen gemessen wurde. Den Fahrer erwarten jetzt ein empfindliches Bußgeld sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.

Auch zukünftig wird die Motorradkontrollgruppe zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in konzertierten Aktionen weitere Kontrollen durchführen.

red