Wie in der Bayreuther Kinderklinik Heilung unterstützt wird

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Sophia Bindig ist von Naturheilverfahren überzeugt und bietet diese Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik mit Erfolg an. (Foto: Klinikum Bayreuth GmbH)
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Sophia Bindig ist von Naturheilverfahren überzeugt und bietet diese Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik mit Erfolg an. (Foto: Klinikum Bayreuth GmbH)
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Sophia Bindig ist von Naturheilverfahren überzeugt und bietet diese Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik mit Erfolg an. (Foto: Klinikum Bayreuth GmbH)
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Sophia Bindig ist von Naturheilverfahren überzeugt und bietet diese Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik mit Erfolg an. (Foto: Klinikum Bayreuth GmbH)
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Sophia Bindig ist von Naturheilverfahren überzeugt und bietet diese Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik mit Erfolg an. (Foto: Klinikum Bayreuth GmbH)

Kinder sind klasse! Weil sie oft ausgesprochen unbestechliche Patientinnen und Patienten sind. Sie lassen sich nicht blenden von irgendwelchen aufwändigen Behandlungen oder teurer Technik. Es wirkt. Oder es wirkt nicht. Das macht die Erkenntnis, dass Naturheilverfahren und Schulmedizin in Verbindung Kindern wirksam helfen können, noch wertvoller.
Wenn Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Sophia Bindig Eltern auf Naturheilverfahren bei der Behandlung ihrer Kinder anspricht, stößt sie so gut wie nie auf Ablehnung.
Im Gegenteil: Eltern freuen sich in der Regel über eine Behandlung, die als schonender gilt und es häufig auch ist. Und wenn am Anfang ein „Können wir ja mal probieren“ steht, steht am Ende gar nicht so selten Begeisterung. Sophia Bindig sagt: „Schwarz-Weiß-Denken ist dann vorbei.“

Angepasste Dosis
Bei den Kindern selbst, das zeigt die Erfahrung, gibt es durchaus beliebtere und unbeliebte Verfahren. Nadeln und Akupunktur kommen eher selten zum Einsatz. Und bei Verfahren etwa mit ätherischen Ölen, Akupressuren und Wickeln, kommt es ebenfalls auf Erfahrung an. Es ist wie in der Schulmedizin: Kinder brauchen eine andere Behandlung als Erwachsene, die volle Dosierung wäre nicht gut. Ab einem Alter von zwei Jahren und bis zu einem Körpergewicht von 35 Kilogramm, wird beim Einsatz von ätherischen Ölen ein Viertel der Normaldosis genutzt, bis zu 60 Kilogramm die halbe Dosis. Und: Nicht alle Öle sind für Kinder geeignet.
Auf Station 43, die chirurgische und diabetologische Schwerpunkte in der Pflege von Kindern und Jugendlichen hat, sind inzwischen mehr als 50 Kinder mit Methoden der Integrativen Medizin behandelt worden. Eines allerdings zeigt sich dabei immer wieder: „Unsere Patientinnen und Patienten spüren, dass man sich Zeit für sie nimmt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Da entsteht Bindung.“ Gerade diesen positiven Effekt bemerken auch Eltern und Angehörige.

Die Skepsis verfliegt
Auch davon hat Sophia Bindig ihren Kolleginnen und Kollegen in der Klinik für Kinder und Jugendliche der Klinikum Bayreuth GmbH berichtet. Deren anfängliche Skepsis ist inzwischen weitgehend verflogen. Mehr noch: Immer mehr von ihnen besorgen sich die Öle, die ein Bayreuther Apothekenverbund nach Rezepten der Klinikum Bayreuth GmbH herstellt, inzwischen für den eigenen Gebrauch.
Sophia Bindig ist schon lange überzeugt, sie wollte den Einsatz von Naturheilverfahren in der Kinderklinik unbedingt. Dafür hat sie ein Konzept erarbeitet, der Klinikleitung und der Pflegedienstleitung vorgelegt, die ihr dann die notwendige Ausbildung ermöglicht haben. Seit Herbst des vergangenen Jahres setzt sie dieses Konzept mit großem Erfolg um. Jetzt wird eine weitere Kollegin diese Ausbildung absolvieren.

Mehr Informationen:
Klinikum Bayreuth GmbH
Zentrum für Integrative Medizin
Tel: 0921 400-3090
E-Mail: sprechstunde-zimb@klinikum-bayreuth.de


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