Stürmer aus Dresden wechselt nach Bayreuth Archiv

Stürmer aus Dresden wechselt nach Bayreuth

BAYREUTH. Mit Martin Davidek geht künftig ein routinierter und durchsetzungsfähiger Angreifer für die Tigers auf Punktejagd. Im tschechischen Opava geboren absolvierte er auch seine „Eishockeyausbildung“ in seiner Heimatstadt. Nach einigen Stationen in der 1. Liga sowie in der tschechischen Extraliga erfolgte 2011 der Wechsel nach Deutschland. Konkret ging es nach Landshut, wo er mit seinem damaligen Team auf Anhieb - übrigens zusammen mit Sebastian Busch - die Meisterschaft gewinnen konnte. 44 Punkte in 39 Spielen – dabei zwei wichtige Treffer im entscheidenden sechsten Playoff-Match gegen Rosenheim – steuerte er damals bei. Nach zwei weiteren Jahren in Niederbayern folgte der Schritt in die DEL zum ERC Ingolstadt. Auch hier verlieb Davidek, der neben der tschechischen auch über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt, für volle zwei Spielzeiten, bevor der Wechsel nach Dresden folgte. Nun also, nach drei Jahren in der sächsischen Landeshauptstadt, führt ihn sein Weg nach Oberfranken.

 

250 Profieinsätzen in Tschechien ließ Davidek in Deutschland insgesamt 70 Partien in der DEL und über 270 Partien in der DEL2 folgen. Der technische beschlagene, 1,82 Meter große und 85 Kilo schwere Rechtsschütze, der zudem eine gewisse körperliche Komponente mit ins Spiel bringt, erhält einen Vertrag für die kommende Spielzeit.

red


Kooperation mit fränkischem Nachbarn

BAYREUTH. Nachdem das Zusammenspiel der beiden fränkischen Eishockey-Standorte nach zweijährigem Wirken in der abgelaufenen Spielzeit - bedingt durch die lange unklare Ligen-Zugehörigkeit der Bayreuther - eine vorläufige, einjährige Pause nach sich zog, haben sich die Clubverantwortlichen kürzlich darauf verständigt, die Kooperation wieder aufzunehmen.

 

Langfristig - Produktiv – Konstruktiv - 3-Jahres-Allianz

Beide Clubs werden, beginnend ab der kommenden Spielzeit, für die nächsten 3 Jahre einen gemeinsamen Weg gehen, was die Entwicklung und Förderung junger Talente anbetrifft. Die ersten beiden Jahre des Zusammenwirkens haben deutlich gezeigt, dass den fränkischen Eishockey-Nachbarn daran gelegen ist, jungen Akteuren eine bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen und diesen u.a. mit Einsätzen unter Wettkampfbedingungen zu helfen, Erfahrung und Spielpraxis zu sammeln, um das eigene Niveau stetig zu steigern und dabei zu reifen.

Tigers-Verantwortliche erfreut über ertragfähiges Konstrukt

„Unser Trainer und das Team insgesamt haben gezeigt, dass wir in Bayreuth mit jungen Leuten erfolgreich arbeiten können. Dies sehen wir im Einklang mit den THOMAS SABO Ice Tigers, die junge, deutsche Talente an sich binden und versuchen, diese langfristig aufzubauen, um sie an das Niveau in der DEL heranzuführen. Wir freuen uns sehr, dass wir als Zweitligist in Nürnberg offen und vorbehaltslos angenommen worden sind und werden alles daransetzen, das in uns gesetzte Vertrauen zurückgeben zu können. Wichtig ist beiden Seiten, dass eingesetzte Spieler eine gewisse Kontinuität erfahren und - vorbehaltlich, dass es keine Ausfälle gibt - immer über einen gewissen Zeitraum am Standort verbleiben können“, wertet Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel die altvertraute und dennoch jetzt neue Situation mit Nürnberg äußerst positiv.

„Die Kooperation ist für beide Seiten sehr positiv zu werten. Das Konzept der Ice Tigers kommt uns hier sehr entgegen. Unsere jungen Spieler stehen damit im Focus eines DEL-Clubs und im Gegenzug können sich die Nürnberger Jungs bei uns wertvolle Eiszeit holen. Zudem ist der geographische Vorteil mit sehr kurzen Fahrtzeiten zwischen beiden Standorten optimal für alle Beteiligten“, ergänzt Bayreuths Coach Petri Kujala.

 

 

 

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Schon alleine aus geografischen Gesichtspunkten hat eine Kooperation mit Bayreuth große Vorteile", gibt Ice Tigers-Sportdirektor André Dietzsch zu verstehen. „Junge Spieler können beispielsweise am Vormittag in Nürnberg und am Abend in Bayreuth trainieren. Petri Kujala ist ein hervorragender Trainer, der großen Wert auf die Spielerentwicklung legt. Für uns ist die Kooperation mit Bayreuth daher eine sehr gute Möglichkeit, mittelfristig auch Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs durch Trainingsbeteiligung in Bayreuth an den Profibereich heranschnuppern zu lassen. Wir freuen uns sehr auf die langfristig angelegte Partnerschaft mit den Bayreuth Tigers, von der beide Seiten nur profitieren können."

Bayreuth Tigers vs. THOMAS SABO Ice Tigers – Pre-Season Match im September

Am Freitag, dem 06.09.2019 wird die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit einem Testspiel gegen die THOMAS SABO Ice Tigers untermauert. Die Jungs des im April verpflichteten Kurt Kleinendorst, der als aktiver Spieler in Deutschland u. a. für Iserlohn, Ingolstadt und Selb aufs Eis ging und als Trainer viele Jahre in der nordamerikanischen AHL coachte sowie einige Spielzeiten als Assistant Coach und Scout in der NHL verbrachte, werden an diesem Freitag im Bayreuther Tigerkäfig zu Gast sein und gegen den DEL2-Vertreter aus Bayreuth testen. Spielbeginn ist hier um 19.30 Uhr.

Eishockey-Camp in Füssen

Vom 1.- 5. Juli. 2019 gehen die THOMAS SABO Ice Tigers für einige Tage in Füssen aufs Eis. An dieser Maßnahme werden nicht nur die jungen Cracks der Bayreuther teilnehmen. Auch Petri Kujala reist nach Füssen und wird den in Füssen anwesenden Trainerstab unterstützen.

 

Die Förderlizenz-Akteure

Zum jetzigen Zeitpunkt feststehend werden folgende Spieler der beiden Teams in der Saison 2019/2020 mit einer Förderlizenz ausgestattet und sind somit für die THOMAS SABO Ice Tigers in der DEL sowie für die Bayreuth Tigers in der DEL2 spielberechtigt:

Maximilian Kislinger: Der 21-jährige Mittelstürmer, der in Garmisch geboren wurde, ging bereits mit 15 Jahren nach Nordamerika und verbrachte ein Jahr in Kanada, von wo er anschließend nach Salzburg wechselte. Danach zog es ihn erneut über den großen Teich. Drei Jahre verbrachte der der 1,92 Meter große und 90 Kilo schwere Rechtschütze in einer der besten Juniorenligen der Welt, der OHL.

Pascal Grosse: Der 20-jährige Verteidiger stand bereits in der letzten Saison im Kader der Mittelfranken, wo er zu 16 Einsätzen kam. Zusätzlich absolvierte der gebürtige Düsseldorfer 40 Partien für die Bietigheim Steelers.

Tim Bernhardt: Der gebürtige Mannheimer, der in seiner Heimatstadt den Nachwuchs des Jungadler durchlaufen hat, wechselte 2017 nach Heilbronn, wo er die letzten beiden Spielzeiten verbrachte. Mit erst 21 Jahren hat der Flügelstürmer bereits über 100 DEL2-Partien in seiner Vita stehen, bei welchen er 45 Punkte auf sein persönliches Konto verbuchen konnte.

Von den Bayreuth Tigers werden vorerst zwei Akteure mit einer Förderlizenz ausgestattet, die sie berechtigt, Einsätze in der DEL2 sowie in der DEL zu erhalten.

Markus Lillich: Der kürzlich nach Bayreuth gewechselte Lillich ging seit der frühesten Jugend für Kaufbeuren aufs Eis, wo er 2017/18 zu seinen ersten Einsätzen in der DEL2 kam, sowie in der Oberliga für seinen Heimatverein Memmingen. Ebenso in der kürzlich beendeten Saison: In 49 Spielen lief er für den ESVK auf und wurde zudem 14 Mal in der Oberliga bei Memmingen eingesetzt.

Nicklas Mannes: Der gebürtige Ratinger durchlief den Nachwuchs in Köln und Düsseldorf, wo er zu ersten Einsätzen in Deutschlands höchster Liga kam. Nach zwei Jahren, in denen der nun 20-jährige Linksschütze in Bad Nauheim und Düsseldorf eingesetzt wurde, erfolgte der feste Wechsel nach Hessen. Von dort kam Mannes im November 2018 nach Bayreuth.

red


Kooperation zweier einstiger Rivalen

BAYREUTH. Wie bereits in der kürzlich zu Ende gegangen Spielzeit 2018/2019, werden die Bayreuth Tigers und die Selber Wölfen im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die partnerschaftliche und produktive Zusammenarbeit der letzten Monate auch in Zukunft fortsetzen. Die Clubverantwortlichen beider oberfränkischen Traditionsvereine verständigten sich darauf, in der kommenden Saison auf Ebene des Profispielbetriebes junge Akteure der Tigers mit einer Lizenz für den VER Selb auszustatten.

Junge Tiger sollen in der Oberliga für DEL2 herangeführt werden
„Wir möchten unseren jungen und noch nicht so etablierten Jungs die Möglichkeit geben, so viel Eiszeit wie möglich zu erhalten. Diese bekommen sie unter normalen Umständen in der Oberliga etwas mehr. Wie zuletzt gesehen und erlebt, haben wir hier mit dem Selber Wölfen, die über ein professionales Umfeld verfügen, den optimalen Partner gefunden. Die Zusammenarbeit mit Selb hat auf allen Ebenen hervorragend funktioniert“, erklärt der Geschäftsführer der Tigers, Matthias Wendel. Die Trainer der beiden Clubs, Henry Thom und Petri Kujala, die im regelmäßigen Austausch stehen, sehen mit der gelebten Kooperation eine zukunftsorientierte weitere Professionalisierung, von der Selb ebenso wie Bayreuth stark profitieren wird. „Natürlich bin ich froh, dass die Kooperation weiterbesteht, Petri und ich ticken ähnlich und unser beider Ziel ist es, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. so Wölfe-Trainer Henry Thom.

 

 

Kooperation bringt Vorteile für beide Vereine
Wichtigster Aspekt ist – wie mit Veisert und Nijenhuis in der abgelaufenen Saison bestens praktiziert - dass sich junge Spieler weiterentwickeln und den Talenten die Möglichkeit gegeben wird, sich im Wettkampf zu beweisen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Beide Partner sind sich einig, dass sich talentierte und ambitionierte Cracks im Oberliga-Spielbetrieb optimal entwickeln können. „Wir sind froh, dass diese in der vergangenen Saison begonnene Kooperation fortgesetzt wird, es herrscht ein fairer, ehrlicher und offener Umgang untereinander, den wir sehr schätzen. Die Chemie zwischen beiden Trainern, aber auch zwischen beiden Vorstandschaften ist vorbildlich und am Ende profitieren bei einer gutgelebten Kooperation beide Vereine gleichermaßen“, so Wölfe-Vize Thomas Manzei.
Die Entscheidung, welche Spieler im Rahmen der Kooperation lizenziert werden, fällt zeitnah, wenn die Kaderplanungen beider Teams finalisiert wurden. Über die Einsätze der Jungs werden sich die sportlich Verantwortlichen beider Clubs während der Saison verständigen.

red


Rajala bleibt weiterhin ein Tiger

Bayreuth. Juuso Rajala, vor der abgelaufenen Spielzeit aus Schweden nach Oberfranken gewechselt, geht auch in der kommenden Saison für die Tigers aufs Eis.
Der 30-jährige Linksschütze, der zumeist mit seinem Landsmann Järveläinen und Mark Heatley in einer Reihe auflief, absolvierte insgesamt 53 Einsätze im gelb-schwarzen Trikot. Dabei erzielte er 12 Tore und bereitete 33 weitere Treffer vor, sodass er mit 45 erzielten Punkten viertbester Scorer im Team war.

Der 1,80 Meter große und 81 Kilo schwere, erfahrene Linksschütze kann inzwischen auf fast 200 Spiele in Finnlands zweiter Liga sowie gut 130 Partien in der „Liiga“, der höchsten Liga seines Heimatlandes zurückblicken. In Deutschland bestritt er für Bad Nauheim, Dresden und zuletzt für die Tigers über 120 DEL2-Partien, bei welchen er 116 Punkte auf sein persönliches Scoreboard eintragen ließ.
Seine Qualitäten als Spielmacher sind unbestritten und eröffnen dem Team die Möglichkeit diverse Angriffsvariationen einzuleiten. Dabei stellt Rajala hohe Ansprüche an sich selbst und will sich immer weiterentwickeln. Mit fortschreitendem Saisonverlauf fand er immer mehr zu seiner Rolle und übernahm zunehmend auch defensive Aufgaben, was sich positiv auf die Entwicklung des ganzen Teams sowie auf die Ergebnisse auswirkte.

Der Kader für die Spielzeit 2019/20

Trainer: Petri Kujala

Tor: Brett Jaeger, Timo Herden

Abwehr: Martin Heider, Henry Martens, Simon Karlsson, Nicklas Mannes, Gustav Veisert, Noah Nijenhuis, Tomas Schmidt

Angriff: Michal Bartosch, Sebastian Busch, Kevin Kunz, Ivan Kolozvary, Tim Richter, Ville Järveläinen, Tim Zimmermann, Markus Lillich, Juuso Rajala

red


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Bayreuther Stürmertalent schlüpft ins Trikot der Tigers

Bayreuther Stürmertalent schlüpft ins Trikot der Tigers

Bayreuth. Dass es für Tim Zimmermann irgendwann mal aufs Eis gehen würde, war vorgezeichnet, denn die Eishockeybegeisterung in der Familie Zimmermann ist allgegenwärtig. Vater Holger schnürte selbst für den SVB und den ESVB die Schlittschuhe und ist inzwischen mehr als ein Jahrzehnt an der Bande der Bayreuther Nachwuchs-Cracks aktiv. Bruder Nico spielt ebenfalls und ist als Goalie fürs Toreverhindern zuständig.

Patenonkel Michael Meixner verteidigte mehrere Jahre und einige Hundert Spiele für Gelb-Schwarz und beendete 2012 seine Karriere im Tigerkäfig, um im Anschluss ebenfalls sein Wissen als Nachwuchs-Coach weiterzugeben.Tim, der seine ersten Schritte auf Bayreuther Eis machte und bis 2014 für den EHC Bayreuth aktiv war, folgte zur Saison 2014/15 dem Ruf des ERC Ingolstadt um dort in der Schülerbundesliga und der DNL weiter an seinen Fähigkeiten zu arbeiten, sich weiter zu entwickeln und sich dem sportlich hohen Niveau in den höchsten Nachwuchsligen des Landes zu stellen. Die vorangegangene Saison verbrachte der 1,79 Meter große und 75 Kilo schwere Linksschütze beim EV Regensburg, wo er trotz einer längeren Verletzungspause einer der besten Scorer seines Teams in der DNL war.

Die Verletzung war zu Weihnachten ausgeheilt und Zimmermann nahm zum Jahreswechsel, nachdem eine Trainingspause in Regensburg anstand, die Gelegenheit wahr, auf das Eis zurückzukehren und trainierte mehrfach mit den Tigers. Den Eindruck, den der junge Stürmer hinterließ, bescherte ihm nun ein Vertragsangebot des DEL2-Teams der Wagnerstädter.»Die Tigers kamen kürzlich auf mich zu und haben angefragt, ob ich mir vorstellen kann, wieder in Bayreuth zu spielen. Ich musste nicht lange überlegen und will diese Chance, in meiner Entwicklung den nächsten Schritt zu machen, natürlich nutzen. Das Trainingsniveau ist schon enorm hoch und ich möchte nach Möglichkeit auch Spielpraxis sammeln», blickt Zimmermann auf die kommende Spielzeit voraus.Der 19-jährige Stürmer gilt als flinker und ausgezeichneter Schlittschuhläufer, hat einen guten Schuss und ist als konsequenter Arbeiter bekannt. Der nun geschlossene Vertrag ist für die kommende DEL2-Spielzeit 2019/20 gültig.
»Wir setzen den Weg fort, neben etablierten und erfahrenen Spielern – die das Grundgerüst bilden müssen – auch jungen und talentierten Akteuren die Chance zu geben, sich in Bayreuth durchzusetzen. Natürlich sehr gerne, wie in diesem Fall, auch Talenten aus der eigenen Stadt. Tim wird die Zeit bekommen die er benötigt, um sich zu entwickeln und sich an das Niveau zu gewöhnen und heranzuarbeiten. Gegebenenfalls gibt es zudem die Möglichkeit, ihm über eine Förderlizenz Spielpraxis zu geben», so Geschäftsführer Matthias Wendel zum ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit.

red


Bayreuth Tigers

Zeit des Abschieds für Verteidiger Simon Mayr

Bayreuth. Die Tigers geben, nachdem in den vorangegangen Wochen bereits mehrere Vertragsverlängerungen mit Akteuren aus dem aktuellen Kader öffentlich gemacht wurden, die ersten Abgänge bekannt.

So verlässt Verteidiger Simon Mayr den Club. Mayr hat alle Pflichtspiele in dieser Saison absolviert. In 56 Partien gelangen dem jungen Defender 6 Treffer sowie 21 Vorlagen für die Wagnerstädter.

Luca Gläser wird ebenso nicht mehr für die Tigers auflaufen. Der 20-jährige Linksschütze, der bereits im Vorjahr für die Tigers aufgelaufen war und zwischenzeitlich einen Vertrag in der DEL unterzeichnet hatte, kam zum Anfang der Saison zurück nach Bayreuth. In 51 Spielen trug er 8 Treffer und 12 Vorlagen zum erfolgreichen Abschneiden seines Teams bei.

Tobias Kirchhofer absolvierte 42 Spiele für Gelb-Schwarz, nachdem er – nach einer studienbedingten Eishockeypause – im letzten Sommer an den Roten Main gewechselt war. 1 Treffer und 3 Vorlagen waren die Ausbeute für den jungen Stürmer.

Im Dezember 2017 wechselte Timo Gams zu den Tigers. In der laufenden und ersten vollen Saison im Herrenbereich absolvierte Gams 50 Spiele. 10 Treffer und 7 Torvorlagen konnte der 19-jährige Stürmer für sich Verbuchen.

Mir reichlich Erfahrung, was die zweite deutsche Spielklasse betrifft, wechselte zu Saisonbeginn Mark Heatley an den Roten Main. In der abgelaufenen Spielzeit lief Heatley 45 Mal für Bayreuth auf. Dabei erzielte der Routinier 11 Treffer und steuerte weitere 19 Torvorlagen bei.

Der im Februar nach Bayreuth gewechselte Johan Lorraine, der die zu dieser Zeit vakante letzte Ausländerposition einnahm, ging in 10 Partien für die Tigers aufs Eis. Dabei gelangen dem linksschießenden Schweden 5 Treffer – dabei das entscheidende Tor zum Overtime-Sieg in Deggendorf – und 3 weitere Torvorlagen. Auch hier stehen die Zeichen auf Abschied.

Die Bayreuth Tigers bedanken sich bei den genannten Akteuren für ihren engagierten Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit und wünschen allen Jungs auf ihrem weiteren Weg – privat sowie sportlich – das Allerbeste.

Der aktuelle Kader für die kommende DEL2-Spielzeit:
Trainer: Petri Kujala
Tor: Brett Jaeger, Timo Herden
Abwehr: Martin Heider, Henry Martens, Simon Karlsson, Nicklas Mannes, Gustav Veisert
Angriff: Michal Bartosch, Sebastian Busch, Kevin Kunz, Ivan Kolozvary, Tim Richter, Ville Järveläinen

red


Bayreuth Tigers

4 Spiele + 4 Verlängerungen = 4 Siege und der Klassenerhalt

Deggendorf. Weiter ohne Michal Bartosch und Tim Richter, aber immerhin wieder mit Sebastian Busch reisten die Tigers zum vierten Duell dieser Playdown-Serie nach Deggendorf. Nach drei Siegen jeweils in der Verlängerung wollte man nun den ersten Matchpuck versenken und damit den Klassenerhalt feiern.

Das Team von Petri Kujala erwischte einen nahezu perfekten Start und die Partie und übernahmen gleich die Initiative. Belohnt wurden die Bemühungen durch zwei PowerplayTreffer: Martin Heider fälschte einen Schuss von Jozef Potac vor dem Tor entscheidend ab (5.) und Ivan Kolozvary überwand DSC-Goalie Bacashihua aus halbrechter Position mit einem platzierten Schuss. Mit dem Anschlusstreffer durch Röthke (10.) kam der Gastgeber besser ins Spiel und erarbeitete sich weitere Chancen, beiden Teams gelang aber bis zur ersten Pause kein weiteres Tor.

Im zweiten Abschnitt bekam Deggendorf mehr und mehr Oberwasser, auch weil durch die Ausfälle von Juuso Rajala und Kevin Kunz der Kader der Tigers erneut dezimiert wurde. Mit nur noch 2,5 Angriffsreihen, in denen sich auch Henry Martens wiederfand, stemmte man sich gegen anrennende Niederbayern. Leinweber erzielte in der 45. Minute den nicht unverdienten Ausgleich, doch Järveläinen fand nur 21 Sekunden später mit einer starken Einzelleistung die schnelle Antwort (35.) zur erneuten Führung, die bis zur Pause Bestand hatte.

Im Schlussdrittel waren die schwindenden Kräfte bei den Tigers deutlich zu merken, nur selten konnte man sich aus der Umklammerung befreien. In der 50. Minute verwandelte DSC-Verteidiger Gläßl einen nicht unumstrittenen Penalty zum Ausgleich und der zweite Treffer von Leinweber brachte die erste Führung für Deggendorf an diesem Abend. 77 Sekunden vor Spielende nahm Petri Kujala seine Auszeit und Goalie Brett Jaeger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – und nur 7 Sekunden später erzielte Järveläinen den 4:4-Ausgleich.

In der Verlängerung schnürte Deggendorf die Tigers von Beginn an in der eigenen Zone ein und kam zu mehreren guten Gelegenheiten. Erst nach einer Strafzeit gegen die Gastgeber konnten sich die Tigers länger im gegnerischen Drittel festsetzen, fand aber kaum freie Abschlüsse. Auch nach Ablauf der Strafe blieb man am Drücker – und Johan Lorraine fand in der 67. Minute die entscheidende Lücke zum Seriensieg. Die Bayreuth Tigers feiern damit nach vier Overtime-Erfolgen in Folge den Klassenerhalt in der DEL2 und können ab sofort mit der Planung der kommenden Saison beginnen. Petri Kujala fand wie so oft in der anschließenden Pressekonferenz die passenden Worte: »Deggendorf war heute sehr stark, wir standen oft unter Druck. Großen Respekt an meine Jungs. Die wollten es heute fertig machen und haben es geschafft.»

Deggendorfer SC – Bayreuth Tigers 4:5 (1:2, 1:1, 2:1/0:1) n. V.

Zuschauer: 2.246

Strafen: Deggendorf: 18 Bayreuth: 14 + 10 gegen Heider

Powerplay: Deggendorf: 1/5 Bayreuth 2/7

Deggendorf: Bacashihua, Brenner – Vavrusa (2), A. Gawlik, Reinig, Wiederer, Müller, Gläßl, Roach (2) – Deuschl, Gibbons (2), Leinweber, Brittain (6), Bindels, Wolfgramm, Chr. Gawlik (2), Kiefersauer (2), Stern, Schembri (2), Litesov, Röthke (2)

Bayreuth: Jaeger, Herden – Mayr, Martens (2), Veisert, Heider (14), Mannes (2), Karlsson, Potac – Rajala, Busch, Kolozvary, Järveläinen (2), Gams (2), Kronawitter (2), Lorraine, Heatley, Kirchhofer, Kunz, Gläser

Tore: 0:1 (5.) Heider (Potac, Kolozvary – 5 gegen 4), 0:2 (9.) Kolozvary (Busch, Gläser – 5 gegen 4), 1:2 (10.) Röthke (Reinig, Gibbons), 2:2 (34.) Leinweber (Gläßl. Gibbons), 2:3 (35.) Järveläinen (Gams, Kronawitter), 3:3 (50.) Gläßl (Penalty), 4:3 (56.) Leinweber (Reinig, Röthke – 5 gegen 4), 4:4 (59.) Järveläinen (Busch, Karlsson – 6 gegen 5), 4:5 (67.) Lorraine (Järveläinen, Karlsson)

red


Bayreuth Tigers

Erneuter Sieg der Tigers in der Overtime

Bayreuth. Vor allem in der Offensive stark dezimiert – z.B. ohne Bartosch, Busch und Richter – mussten die Oberfranken Spiel 3 absolvieren, während die Gäste bis auf die Verteidiger Kasten und Müller (beides Ex-Bayreuther) ziemlich aus dem Vollen schöpfen konnten.

Deggendorf begann diese Partie mit dem 0-2 Serienrückstand im Gepäck offensiv und aggressiv. Damit zeigte man, dass man beim DSC wusste, was die Stunde geschlagen hat, doch nach einigen Minuten spielten sich auch die Hausherren frei und mit einer technisch anspruchsvollen Volley-Abnahme nach feinem Järveläinen-Zuspiel brachte Heatley seine Farben in Führung. Deggendorf hatte zeitweise daran zu kauen, doch spätestens mit einem Hammer von Glässl bei 5 gegen 3 (13.) unters Dach war man wieder voll im Spiel. Mit dem starken Rückhandtreffer von Leinweber kurz vor der ersten Pause drehten die Rot-Blauen das Spiel sogar im ersten Abschnitt noch komplett.

Mit diesem Vorsprung im Rücken bezogen die Gäste dann etwas mehr die abwartende Position und die Gastgeber taten sich schwer aus eigener Initiative heraus klare Chancen zu kreieren. Spielerische Lösungen gab es nur vereinzelt und die wenigen Chancen – die beste hatte Gläser mit einem Powerplay untypischen Break (22.) – machte der gute Bacashihua im Gästetor zu Nichte. Auch ein langes (95 Sekunden), doppeltes Überzahlspiel brachte keinen zählbaren Erfolg und so blieb der zweite Abschnitt torlos. Als dann nach 44 Minuten Leinweber auch noch auf 1-3 stellte, wurden die Sorgenfalten auf den wieder gut gefüllten Tribünen im Oval, für alle die es mit Bayreuth halten, noch etwas größer, doch vorzeitig Aufgeben gibt es in der DNA der Tigers nicht. So musste wieder eine Initialzündung herhalten, um der Truppe neue Kraft einzuhauchen und die verabreichte ihnen ausgerechnet wieder Junior Kevin Kunz. Der war es nämlich, der ein energisches Nachsetzten von Gläser und Kolozvary zum Anschlusstreffer veredelte und seinem Team den Weg zum »comeback» zeigte.

Als der gleiche Spieler kurze Zeit später im Powerplay – wieder nach Vorarbeit von Kolozvary und diesmal Heider – auch noch den Ausgleich markierte, stand der Tigerkäfig Kopf. Dies steigerte sich noch, als nur 27 Sekunden später Kronawitters Nachschuss zum 4-3 die Linie überquerte, doch auch Deggendorf wollte sich damit nicht abfinden und schlug ebenfalls zurück. Eine unübersichtliche Szene nach einem Pass von Glässl in den Slot rief den Videobeweis auf den Plan, denn die Scheibe lag dann im Tor. Die Bilder zeigten, dass Tigersroutinier Potac das Spielgerät unglücklich abfälschte und so stand es wieder Remis, sodass zum dritten Mal in Folge die Overtime die Entscheidung bringen musste.

Die Wagnerstädter gingen diesen erneuten »Nachschlag» aktiver an, sorgten für mehr Offensive und dieser Mut wurde nach knapp sechs weiteren Minuten belohnt. Der Spieler des Tages Kevin Kunz setzte nochmal dynamisch an, umkurvte das Tor, versuchte einen Bauertrick den Bacashihua mit Hechtsprung und langem Schläger gerade noch vereiteln konnte, doch gegen den Nachschuss von Kolozvary war auch der hoch NHL- und DEL-dekorierte Amerikaner im Tor des DSC machtlos. Damit sicherten sich die Tigers die 3-0 Serienführung und haben nun vier Möglichkeiten diese Runde für sich zu entscheiden, was »nebenbei» auch den Klassenerhalt zur Folge hätte. Auch wenn wieder nicht alles völlig rund lief, ist diese nun schon länger sichtbare Siegermentalität in der »crunchtime» beeindruckend und für den Gegner zermürbend zugleich. Ein Schritt fehlt aber noch zur Krönung der Tigers und der ist ja bekanntlich der Schwerste in so einer Serie, auch wenn die Vorzeichen für die Gelb-schwarzen nun wirklich gut sind.

Bayreuth Tigers – Deggendorfer SC 5:4 (1-2;0-0;3-2) n.V.

Zuschauer: 2352

Strafen: BT: 12 Min D: 10 Min

Powerplay: BT: 1/4 D: 1/5

red


Bayreuth Tigers, Järveläinen

Tigers wollen den nächsten Schritt

Bayreuth. Mit 2-0 nach Siegen führt man in der ersten Playdown-Serie gegen den Deggendorfer SC aber man stellt sich im Lager der Oberfranken auch darauf ein, dass die Niederbayern weiter alles versuchen werden, denn erst nach 4 Siegen ist so eine Serie entschieden.

Zweimal wechselten die Spielverläufe innerhalb der einzelnen Partien eklatant und jeweils in der Verlängerung hatten die Wagnerstädter das bessere Ende für sich. Spielerische Vorteile sind sicher auf Seiten der Gelb-Schwarzen zu verzeichnen – DSC Trainer Collins sprach das bei der PK in Bayreuth auch klar an – doch der 14. der Hauptrunde versucht das auf seine eigene Art wett zu machen und hält damit die Spiele bisher sehr eng. Das sind genauso wie eher torarme Begegnungen typische Indizien solcher Überlebenskämpfe in den Playdowns und man geht davon aus, dass sich das auch in den nächsten Spielen zu fortsetzen könnte.

Nicht zufrieden ist Deggendorfs Trainer Collins bisher mit der Performance seiner erfahrenen Leistungsträger und äußerte diese Kritik auch öffentlich deutlich. Die drei Kontingentstürmer des DSC aus Nordamerika sammelten z.B. bisher erst 2 Punkte (1 Tor) auf ihren Konten und außer Verteidiger Gläßl konnte noch kein weiterer Spieler mehr als einen Punkt beisteuern. Dagegen konnten die drei stürmenden Skandinavier vom roten Main neben Topscorer Kolozvary (1T, 3A) bisher 6 Punkte (3 Tore) verbuchen. Beim DSC gab es in Spiel 2 auch einen Torwartwechsel von Bacashihua zu Brenner wegen Verletzung im sonst gut gefüllten Kader und bei den Tigers hatte man am Ende dieser Partie nur noch 8 einsatzfähige Stürmer auf der Spielerbank, sodass die 5 Tage Pause ihnen ganz gelegen kamen. Kraft tanken und Blessuren so gut wie möglich kurieren steht hauptsächlich an, denn das sind alles Spuren eines Abnutzungskampfes wie er auch zu erwarten war.

Wie tief die Bayreuther insgesamt schon in den Playdown-Modus eingetaucht sind zeigen auch die kurzen und knappen Aussagen von Coach Kujala. »Wir lamentieren nicht und viel reden bringt in dieser Phase sowieso nichts, denn die Wahrheit liegt nun noch mehr auf dem Eis als in der regulär season und darauf richten wir unseren Fokus», antwortete er auf die Frage nach einem Resümee der bisherigen Spiele mit Ausblick auf den weiteren Serienverlauf. Weder zu den Verletzungen oder zum Kader allgemein gab er größere Auskünfte, auch hier wieder mit dem schmunzelnden Hinweis »das ist in solchen Serien nicht üblich und hat auch seine guten Gründe». Mehr als ein »wir wissen, dass uns noch ein harter Weg bevorsteht», war ihm diesmal nicht zu entlocken. Daneben bremst er völlig zu Recht auch jegliche vorzeitige Euphorie mit der Bemerkung »Freuen können wir uns später, wir haben noch nichts erreicht, die Serie ist noch total offen». Am Freitag, 22. März um 20 Uhr steht Spiel 3 im Tigerkäfig an und Sonntag um 18.30 Uhr folgt dann Spiel 4 wieder an der Trat. Spannung und Dramatik in einem echten KO-Fight für beide Teams gab es bisher zu Hauf und so ist es angerichtet für weitere stimmungsvolle Duelle.

red


Bayreuth Tigers

Hinweise rund um das nächste "Deggendorf-Wochenende"

Am Freitag, 22.03. steht das nächste Match gegen Deggendorf im heimischen Tigerkäfig an.

Wir bitten euch darum folgendes zu beachten

Am Freitag wird in Absprache mit den Behörden in Bayreuth der Fanblock unserer Gäste gesperrt. Die Fans und Besucher aus Deggendorf werden komplett, wie schon mehrfach bei anderen Partien geschehen, außerhalb aber direkt am Stadion versorgt. Der Durchgang für die Bayreuther Fans ist am Deggendorfer Fanblock nicht möglich. Wir bitten euch in Anbetracht der zu erwartenden Fanandrangs und den damit verbundenen Maßnahmen um Verständnis.

Die Kassen sowie auch die Stadiontore öffnen am Freitag bereits um 18.30 Uhr. Zu der herkömmlichen Öffnungszeit unserer Geschäftsstelle am Mittwoch (17.00 – 20.00 Uhr) ist in dieser Woche zusätzlich am Donnerstag geöffnet. Hier sind wir zwischen 17.00 und 19.00 Uhr für euch da. Ticketvorverkauf für Deggendorf am Sonntag, 24.03.2019.

Für das Spiel in Deggendorf haben unsere Fanbeauftragten wieder Tickets organisiert, die sie beim Spiel am Freitag vor dem Match und während der Drittelpause neben dem Fanstand anbieten werden. Zusätzlich am Samstag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in der Tigers-Geschäftsstelle in der Albrecht-Dürer-Str.

Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns auf zwei weitere spannende und actionreiche Spiele gegen den DSC.

red