Veröffentlicht am 24.11.2023 14:01

SpVgg Bayreuth: Letzter Aufgalopp 2023

Jonas Kehl (rechts) und seine Mannschaftskollegen wollen die Niederlage im Hinspiel wettmachen. (Foto: Dörfler)
Jonas Kehl (rechts) und seine Mannschaftskollegen wollen die Niederlage im Hinspiel wettmachen. (Foto: Dörfler)
Jonas Kehl (rechts) und seine Mannschaftskollegen wollen die Niederlage im Hinspiel wettmachen. (Foto: Dörfler)
Jonas Kehl (rechts) und seine Mannschaftskollegen wollen die Niederlage im Hinspiel wettmachen. (Foto: Dörfler)
Jonas Kehl (rechts) und seine Mannschaftskollegen wollen die Niederlage im Hinspiel wettmachen. (Foto: Dörfler)

Ein letztes Mal Wundertüte in diesem Jahr: Die SpVgg Bayreuth tritt am Sonntag bei der U23 des FC Bayern an. Ein möglicher Sieg könnte die aktuelle Runde vor der Winterpause etwas verträglicher machen.

Eine Garantie für drei Punkte im Stadion an der Grünwalder Straße gibt es keine. Und viele Bayreuther Fans werden die Auswärtsreise boykottieren.

SpVgg Bayreuth bei FC Bayern München II

„Die Bayern werden wieder guten Fußball zeigen“, nimmt Altstadt-Trainer Marek Mintál an. Verwegen ist diese Annahme nicht, wenn man um die Möglichkeiten auf dem FC-Bayern-Campus weiß. Etwas weiter aus dem Fenster lehnt sich da schon der, der die Spielvereinigung in der Favoritenrolle sieht. „Ich bin gespannt, wie meine Mannschaft auf diese extrem talentierte Mannschaft reagieren wird“, möchte Mintál eine Entwicklung bei seiner Mannschaft sehen.



Diese Entwicklung war im Verlauf der bisherigen Runde, vorsichtig gesagt, immer mal wieder zu erkennen. „Immer mal wieder” heißt: Rückschläge waren auch mit dabei. „Es liegt auf der Hand, dass wir mit dem bisherigen Verlauf der Saison nicht zufrieden sein können”, macht dann auch Geschäftsführer Jörg Schmalfuß aus seinem Herzen keine Mördergrube. Auch dann nicht, wenn in vielen Partien mehr Punkte möglich gewesen wären.

Dann eben beim Bayern-Nachwuchs nach dem Maximalen streben. So sagt auch Mintál: „Wir fahren nicht nach München, um dort Beton anzurühren.“

Wer dagegen nicht mit nach München fährt, sind zahlreiche eher jüngere Fans der SpVgg Bayreuth. Sie boykottieren das Auswärtsspiel wegen des Ticketings von Seiten der Bayern. „Unsere Fans befürworten, wie die Anhänger anderer Mannschaften auch, Tageskassen in der Regionalliga. Ich habe Respekt davor, wie die Bayreuther Fans Haltung zeigen“, übt sich Schmalfuß in Zweckoptimismus.

Ein letztes Mal nach dem Bayern-Spiel wird die Bayreuther Mannschaft noch an der Kugel sein. Die Weihnachtsfeier wird einige Tage nach dem Spiel auf einer Bowlingbahn steigen, wie Schmalfuß verrät. Wir wollen einfach nochmal entspannt zusammenkommen. Viele der Jungs kommen ja ganz woanders her und fahren über Weihnachten zu ihren Familien. Sich selbst beschenken könnten sie sich vorab mit einem Sieg gegen die Bayern-Youngster. Da würden sich auf die zu Hause gebliebenen Fans drüber freuen. Lies auch: Altstadt-Stürmer Christoph Fenninger im Interview vor der Winterpause.


Von Jürgen Lenkeit
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