Krebs betrifft viele Menschen – als Patientin oder Patient, als Angehörige, Partner und Partnerin oder im Freundeskreis. Umso wichtiger ist die Frage: Was kann jeder Einzelne tun, um das persönliche Erkrankungsrisiko zu verringern? Antworten darauf geben die Aktionswochen Gesundheit in der Region Bayreuth. Unter dem Motto „Vorsorge, die stärkt. Wissen, das schützt“, findet von September bis November ein vielseitiges Programm mit Ausstellung, Vorträgen, Mitmachaktionen und Beratungsangeboten statt. Das Klinikum Bayreuth ist Partner dieser Aktion.
Herzstück der Präventionswochen ist die interaktive Wanderausstellung „Schritt für Schritt durch die Krebsprävention“, die vom 29. September bis 14. November in der RW21 Stadtbibliothek in Bayreuth zu sehen ist. Statt erhobenem Zeigefinger setzt sie auf Information und praktische Anregungen. Besucherinnen und Besucher erfahren anschaulich, wie Bewegung, Ernährung, Nichtrauchen, UV-Schutz, Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen dazu beitragen können, das persönliche Krebsrisiko zu senken. Medizinisches Vorwissen ist dafür nicht erforderlich. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung, die am 29. September um 16.30 Uhr beginnt, wird Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Mundhenke, Klinikdirektor der Frauenklinik des Klinikum Bayreuths, einen Aspekt der Ausstellung näher beleuchten: primäre Krebsprävention durch HPV-Impfungen.
Die Klinik für Pneumologie der Klinikum Bayreuth GmbH lädt am Samstag, den 19. September, zwischen 14 und 17 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung anlässlich des Deutschen Lungentags ins Klinikum Bayreuth, Preuschwitzer Straße 101, ein. Unter dem Motto „Infektionen der Atemwege und der Lunge: vermeiden, erkennen, behandeln“ wird das Team rund um Klinikdirektor Dr. Claus Steppert Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung von Atemwegsinfektionen erläutern. Die Veranstaltung findet direkt in der Klinik für Pneumologie, Ebene -1 im Klinikum, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Körperlich aktive Menschen erkranken statistisch gesehen seltener an Dickdarmkrebs als die Durchschnittsbevölkerung. Mit regelmäßiger Bewegung können Frauen außerdem ihr Risiko für Gebärmutterköperkrebs und für Brustkrebs nach den Wechseljahren senken. Fachleute gehen zudem davon aus, dass Sport und Bewegung auch bei den folgenden Tumorarten risikosenkend wirkt: Nierenkrebs, Blasenkrebs, Adenokarzinome bei Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs am Mageneingang. Darüber spricht Prof. Dr. Alexander Kiani, Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie und Leiter des Onkologischen Zentrums der Klinikum Bayreuth GmbH, am Dienstag, 22. September, ab 18 Uhr, im Konferenzraum 4 des Klinikums, Preuschwitzer Straße 101.
Und auch am Brustkrebspatientinnentag am Mittwoch, 07. Oktober, ab 18 Uhr, in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Bayreuth, Maxstraße 52-54, nehmen Expertinnen und Experten des Klinikums teil.
Die Aktionswochen wollen mehr sein als eine klassische Informationskampagne. Zahlreiche Partner aus Gesundheitswesen, Sport, Wissenschaft und Beratung laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Fachvorträge, Workshops, Bewegungsangebote und persönliche Beratung schaffen Gelegenheiten, Neues auszuprobieren, Fragen zu stellen und Impulse für einen gesünderen Alltag mitzunehmen.
Das vollständige Programm ist zu finden unter: region-bayreuth.de