„Alexander entdeckt Beethoven“

BAYREUTH. 2020 wird der 250. Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven gefeiert. Nicht nur das Bayreuther Klassik-Festival Musica widmet sich dem Thema, sondern auch der Radiosender BR-Klassik.

Andere Gespräche, besondere Konzerte und überraschende Begegnungen – BR-KLASSIK informiert umfassend über die Person van Beethoven und seine Musik. ‚‚Beethoven On Tour‘‘ ist das neue Talk- und Eventformat des Senders. Von 11. bis 21. Juni ist BR-KLASSIK mit „Beethoven On Tour“ in Bayern unterwegs, entlang einer Route, auf der auch Ludwig van Beethoven gereist ist. Unterwegs treffen die BR-Moderatoren Annekatrin Hentschel und Maximilian Maier an sechs Stationen Beethoven-Begeisterte. Als prominenter Projektbotschafter mit Entdeckermentalität begleitet Sternekoch Alexander Herrmann die Tour. Wir sprachen mit ihm, warum er sich engagiert.

 

 

BTSZ: Sie sind ein Fan klassischer Musik?
Alexander Herrmann: Ich habe mein Interesse vor drei Jahren in der Weihnachtszeit entdeckt. Im Radio wurden permanent Jingle Bells & Co. gespielt. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf einen Klassik-Sender gestoßen. Eigentlich bin ich der typische Bayern 1-Hörer, aber diese klassischen Stücke haben meine Seele ergriffen.
BTSZ: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit BR-Klassik?
Alexander Herrmann: Ich bin derzeit mit meiner Liveshow „Schnell mal was Gutes“ unterwegs. Im Laufe des Abends erzähle ich über meine Heimat und auch über Richard Wagner. So wurde BR-Klassik auf mich aufmerksam. Das war der Einstieg.

BTSZ: Unter dem Motto „Alexander entdeckt Beethoven“ lernen Sie das Wichtigste über den Komponisten. Was dürfen wir
erwarten?
Alexander Herrmann: Ab Januar werde ich mit Klassikexperten in Radio- und Onlineformaten des BR das Wichtigste über Beethoven lernen und auch das Wissen der Zuhörer anzapfen. Es ist ein Dialog zwischen mir, dem Moderator und den Zuhörern. Wir entdecken Beethoven und seine Werke gemeinsam. Klassische Musik, wie übrigens auch die Sterneküche, erschließt sich nicht einfach so. Man muss sich herantasten, sich öffnen und ein wenig mit den „Spielregeln“ vertraut machen. Dann aber erlebt man die Faszination des Verstehens, die Musik und ihren Genuss.

 

 

BTSZ: Gibt es neben dem Kunstgenuss auch kulinarische Delikatessen?
Alexander Herrmann: Im Rahmen der Tour findet am 16. Juni in Nürnberg die Aufführung „Beethoven – Revolutionär“ im Neuen Museum statt. Da mein Restaurant „Imperial“ sozusagen um die Ecke liegt, kann ich mir vorstellen, an diesem Abend ein „Beethoven-Menü“ anzubieten.

BTSZ: Wie lange begleiten Sie „Beethoven On Tour“?
Alexander Herrmann: Das Talk- und Eventformat mit den etwas anderen Gesprächen, besonderen Konzerten und vielen überraschenden Begegnungen zieht sich über das gesamte Jahr 2020 – ich freue mich auf zahlreiche interessante Gespräche.

Übertragungen erfolgen im Fernsehen, auf YouTube, Instagram, Facebook, Twitter und br-klassik.de . gmu