Veröffentlicht am 16.04.2026 10:56

MVZ MedCenter: Kinder brauchen eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlung - auch in der Chirurgie und Urologie

Foto: red
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„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch nicht anatomisch“, sagt Dr. Rainer Getto. Er ist Kinderchirurg und Kinderurologe und diagnostiziert, behandelt und operiert als solcher Kinder aller Altersstufen – vom Säugling bis zur Volljährigkeit. Er weiß: „Je jünger Kinder sind und je mehr Wachstum sie noch vor sich haben, desto stärker unterscheiden sich nicht nur Anatomie und Heilungsprozess, sondern auch Diagnostik und Therapie von denen eines Erwachsenen.“ Zudem muss er im Blick behalten, wie sich ein Eingreifen unter Umständen auf die weitere Entwicklung und das Wachstum auswirkt. Das ist die fachliche Seite. Sein Beruf hat aber noch eine weitere, zwischenmenschliche Funktion: „Für Kinder – und auch deren Eltern – bedeuten eine ernstere Erkrankung, eine Operation oder ein Klinikaufenthalt, meist Stress und Unsicherheit. Wir versuchen daher, diese Faktoren so gering wie möglich zu halten und Ängste abzubauen“, sagt Dr. Getto.

Spezielle Sprechstunde
Viele Erkrankungen werden durch den behandelnden Kinderarzt diagnostiziert – bedürfen dann aber einer spezifischeren Untersuchung oder einer chirurgischen Versorgung. Für Kinder mit Verletzungen sowie angeborenen und erworbenen Fehlbildungen oder Erkrankungen, bei denen sich die Frage nach einer operativen Behandlung stellt, bietet Dr. Getto eine spezielle kinderchirurgische Sprechstunde und fachärztliche Abklärung an, die sich an den Bedürfnissen des heranwachsenden Körpers orientiert.

Auch wenn sich Eltern bei Bedarf direkt im MVZ MedCenter bei Dr. Getto melden können, kommen die Kinder in den meisten Fällen mit einer Überweisung zu ihm. Knochenbrüche behandeln, einen Hodenhochstand beheben, eine Nierenfehlbildung oder einen Leistenbruch operativ versorgen – das und vieles mehr gehört zum Leistungsspektrum von Dr. Getto. Das erste Gespräch mit den Eltern – und mit den Kindern, wenn sie bereits alt genug sind – ist entscheidend. „Wir nehmen uns Zeit, Eltern und Kind zu erklären, wo die Probleme liegen und wie wir helfen können und werden.“ Diese Mischung aus fachlicher Kompetenz und Einfühlungsvermögen ist es, die seine Arbeit prägt.

Ambulant und stationär
Dr. Rainer Getto ist sowohl als Facharzt ambulant im MVZ MedCenter tätig als auch als Oberarzt in der Kinderklinik und im Perinatalzentrum der Klinikum Bayreuth GmbH. Diese enge Verzahnung von ambulantem und stationärem Bereich hat für den Kinderchirurgen – und auch für seine jungen Patientinnen und Patienten – viele Vorteile: Die Behandlung bleibt vom Erstgespräch bis zur Nachsorge durchgehend in einer Hand – unabhängig davon, ob ein Eingriff nötig ist, ambulant erfolgen kann oder ein stationärer Aufenthalt notwendig wird.

Bestmögliche Entwicklung
Seine Entscheidungen folgen dabei dem Grundsatz: So wenig Krankenhaus wie möglich – aber so viel wie nötig.

„Krankenhaus, ungewohnte Umgebung und unbekannte Gesichter – damit fühlen sich viele Kinder nicht wohl. Sie erholen sich in ihrer gewohnten Umgebung daheim oft deutlich schneller. Dank moderner Operations- und Narkoseverfahren können viele Eingriffe heute ambulant durchgeführt werden – selbst bei Säuglingen“, erklärt Dr. Getto. Dazu zählen Leisten- und Nabelbrüche, ein Hodenhochstand, Beschneidungen oder Frakturversorgungen. Ein Grund: „Der Heilungsprozess bei Kindern verläuft oft deutlich schneller. Und meist sind die Kinder durch enge Bezugspersonen zu Hause auch nach einer Operation bestens versorgt und betreut.“

Chirurgische Eingriffe bei Neu- und Frühgeborenen, minimalinvasive chirurgische und urologische Eingriffe sowie Operationen im Bauchraum erfordern dagegen einen stationären Aufenthalt. „Im Mittelpunkt steht immer das Wohl des Kindes. Eltern werden bewusst in alle Schritte einbezogen, umfassend beraten und begleitet. Sie sind für uns ein wichtiger Teil des Behandlungsteams“, sagt Dr. Getto. Ob stationär oder ambulant: „Unser Fokus liegt stets auf der bestmöglichen Entwicklung jedes einzelnen Kindes.“


Von red
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