Veröffentlicht am 14.03.2024 08:30

Mo Sillah: Der Hüne ist angekommen

Im 27. Saisonspiel der erste Einsatz: Center Mohamed Sillah feierte gegen Frankfurt nach langer Verletzung seine Premiere für den BBC Bayreuth. (Foto: Lenkeit)
Im 27. Saisonspiel der erste Einsatz: Center Mohamed Sillah feierte gegen Frankfurt nach langer Verletzung seine Premiere für den BBC Bayreuth. (Foto: Lenkeit)
Im 27. Saisonspiel der erste Einsatz: Center Mohamed Sillah feierte gegen Frankfurt nach langer Verletzung seine Premiere für den BBC Bayreuth. (Foto: Lenkeit)
Im 27. Saisonspiel der erste Einsatz: Center Mohamed Sillah feierte gegen Frankfurt nach langer Verletzung seine Premiere für den BBC Bayreuth. (Foto: Lenkeit)
Im 27. Saisonspiel der erste Einsatz: Center Mohamed Sillah feierte gegen Frankfurt nach langer Verletzung seine Premiere für den BBC Bayreuth. (Foto: Lenkeit)

Erst verliert der BBC Bayreuth zu Hause gegen Frankfurt, dann gibt der Club den bevorstehenden Abschied von Head Coach Mladen Drijencic bekannt. Da geht eine gute Nachricht fast ein bisschen unter. Mohamed „Mo“ Sillah feierte nach langer Leidenszeit seine Premiere im Bayreuther Dress. Der neutrale Beobachter attestierte dem Center eine ansprechende Leistung. Meniskusprobleme haben den 2,06-Meter-Hünen lange außer Gefecht gesetzt. Nun will die Leihgabe von Bayern München mithelfen, den BBC noch in die Playoffs zu hieven.

Mladen Drijencic verlässt den Club. Wie haben Sie diese Nachricht am Dienstag aufgenommen, Herr Sillah?

Mohamed Sillah: Ich war sehr überrascht. Es ist sehr schade, fast schon ein bisschen traurig. Ich konnte viel vom Coach lernen – auf und außerhalb des Spielfeldes. Ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht der einzige im Team bin.

Sie standen am Wochenende erstmals für den BBC Bayreuth auf dem Feld? Können Sie sich noch erinnern, wann Ihr letztes Spiel davor war?

Mohamed Sillah: Das müsste vor neun oder zehn Monaten gewesen sein, damals noch im Trikot von Bayern München.


Was war größer: Ihre Freude, endlich spielen zu können, oder der Frust, gegen Frankfurt deutlich verloren zu haben?

Mohamed Sillah: Die Frage ist ebenso gut wie schwer zu beantworten. Ich war und bin immer noch froh auf dem Feld zu stehen. Frankfurt ist ein starkes Team, dennoch war die Pleite extrem bitter. Ein Sieg hätte den Abend perfekt gemacht.

Welche hartnäckige Verletzung hat Sie monatelang vom Court ferngehalten?

Mohamed Sillah: Ein Meniskusschaden im Kniegelenk. Eine üble Sache, die leider lange zum Ausheilen brauchen kann.

Im Training können Sie mittlerweile voll mitgehen?

Mohamed Sillah: So ist es. Vor etwa vier Wochen habe ich mit stetem Lauftraining angefangen, Runde für Runde um den Court. Seit zwei Wochen trainiere ich alles mit der Mannschaft mit.

Wann kann man nach einer monatelangen Auszeit wieder bei 100 Prozent sein? Ist das in Ihrem Fall während dieser Hauptrunde noch realistisch?

Mohamed Sillah: Die ersten drei Tage im Training habe ich etwas aufgepasst. Seit Anfang letzter Woche mache ich mir keine Gedanken mehr. Ich hoffe, nun schnell in Schwung zu kommen.

Die erste Playoff-Runde wäre sicher ein guter Zeitpunkt …

Mohamed Sillah (lächelt): Das ist der Plan. Nein, im Ernst: ich will mich kontinuierlich steigern. Sollten wir noch die Do-or-Die-Spiele schaffen, würde mir das in die Karten spielen.

In Münster geht es Samstag gegen einen direkten Playoff-Konkurrenten. Ist das schon die letzte Playoff-Chance für den BBC?

Mohamed Sillah: Münster hat zwei Siege mehr als wir und steht direkt vor uns in der Tabelle. Ein Sieg wäre extrem wichtig. Es ist alles drin. Selbst im Falle einer Niederlage. Die Playoffs wären dann allerdings noch schwerer zu erreichen.

Sie sind von den Bayern-Basketballern ausgeliehen. Haben Sie schon eine Ahnung, wie es für Sie persönlich nach dieser Saison weitergehen könnte?

Mohamed Sillah: Ich wollte die letzten Monate erstmal nur gesundwerden. An etwas Anderes habe ich nicht gedacht. In München habe ich noch Vertrag bis 2026. Aktuell zählt aber nur die Saison hier in Bayreuth. Wir wollen weiterhin die Playoffs packen.

Danke für das Gespräch.


Von Jürgen Lenkeit
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