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Veröffentlicht am 24.11.2023 08:45
Veröffentlicht am 24.11.2023 08:45

BBC Bayreuth zu Hause: Der Nächste, bitte!

Esa Ahmad war in Dresden zuletzt Bayreuther Topscorer. Gegen Hagen ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. (Archivbild: Ochsenfoto.de)
Esa Ahmad war in Dresden zuletzt Bayreuther Topscorer. Gegen Hagen ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. (Archivbild: Ochsenfoto.de)
Esa Ahmad war in Dresden zuletzt Bayreuther Topscorer. Gegen Hagen ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. (Archivbild: Ochsenfoto.de)
Esa Ahmad war in Dresden zuletzt Bayreuther Topscorer. Gegen Hagen ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. (Archivbild: Ochsenfoto.de)
Esa Ahmad war in Dresden zuletzt Bayreuther Topscorer. Gegen Hagen ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. (Archivbild: Ochsenfoto.de)

Der eine Traditionsstandort trifft auf den anderen: Wenn der BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Sonntag ab 15 Uhr gegen Phoenix Hagen auf dem Parkett steht, kann das Team von Head Coach Mladen Drijencic bereits nach der Hälfte der Hinrunde einen Haken an die komplette Top 5 der Liga setzen – zumindest wenn man den Tabellenstand vor dem Spiel hernimmt.

Eines der vier Spiele gegen die derzeit besten fünf Teams konnte der BBC für sich entscheiden. Mit Ausnahme des 85:68 gegen Medipolis SC Jena zog der BBC jeweils den Kürzeren. Zum Auftakt gegen Frankfurt und bei den favorisierten Trierern war man nah dran an den Punkten.

BBC Bayreuth empfängt Phoenix Hagen

Gegen die Feuervögel sollen nun die nächsten Punkte dazukommen. Von einer Standortbestimmung will Drijencic allerdings nichts wissen. Er sieht viel eher das große Ganze: „Alle Teams stehen in der Tabelle eng beieinander. Jeder Sieg kann in der Endabrechnung über das Erreichen oder Verpassen der Playoffs entscheiden.“ Und da hat der erfahrene Trainer Recht: Der BBC hat derzeit eine ausgeglichene Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen – genauso wie drei andere Teams, die sich in der Tabelle direkt hinter Bayreuth einreihen.

Damit die möglichst nicht vorbeiziehen, sondern eher der BBC nach oben einen Schritt macht, ist ein Sieg gegen Phoenix Hagen quasi Pflicht. Der Traditionsclub hat vor Wochenfrist überraschend bei den VfL SparkassenStars Bochum verloren; dem aktuellen Drittletzten. Aber was ihm die Tabelle derzeit bedeutet, hat Drijencic längst klargemacht.

Phoenix Hagen nicht gleich Brand Hagen

Hagen ist wie Bayreuth auch ein Basketballstandort mit viel Tradition. Ließ vor langer Zeit noch der Name Brand Hagen mit der heimischen Ischelandhalle aufhorchen, ist Phoenix Hagen jedoch, nicht wie oft angenommen, der gleiche Verein in neuem Gewand. Brand Hagen, immerhin Gründungsmitglied der Basketball-Bundesliga, wurde im Dezember 2003, also vor 20 Jahren aufgelöst.

Phoenix Hagen ging jedoch ein Jahr später aus der Zweitligamannschaft der BG DEK/Fichte Hagen hervor. Von 2009 spielte der Verein erstklassig in der BBL – und gab sich somit mit dem BBC Bayreuth nach dem Aufstieg 2010 praktisch die Klinke in die Hand.

Geschlossenheit und Zuschauer als Schlüssel zum Erfolg

Das heutige Team hat mit Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Tim Uhlemann Spieler in seinen Reihen, die bereits BBL gespielt haben. Dem will Drijencic Geschlossenheit und, wie zuletzt bei den Dresden Titans, eine verbesserte Verteidigung entgegensetzen. „Wir wollen in der Pack Line Defense genauso besser werden wie in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung. Dazu gilt es, in der Offensive schnell den Ball zu bewegen. Unser Spiel in der Offensive und Defensive funktioniert auf Teambasis. Nur geschlossen haben wir eine Chance zu gewinnen – ganz gleich, wie der Gegner heißt.“

Und dann wäre da natürlich noch der Heimfaktor. Von den bisherigen vier „Topgegnern“ wurde mit Münster nur einer in der Oberfrankenhalle bespielt. Dieses Spiel ging allerdings etwas überraschend verloren. Auf die Halle, im Schnitt bisher mit über 2.200 Zuschauern besetzt, setzt auch Drijencic: „Die Oberfrankenhalle ist immer ein Faktor. Wir brauchen die Zuschauer als sechsten Mann.“

Dann könnte auch den Feuervögeln die Flügel gestutzt werden. Und der BBC dürfte selbst einen zaghaften Blick auf noch höhere Gefilde der Tabelle werden. Jump in der Oberfrankenhalle ist um 15 Uhr.


Von Jürgen Lenkeit
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