Wenn Kinder einen geliebten Menschen verlieren, brauchen sie einen geschützten Rahmen, in dem sie ihre Trauer ausdrücken dürfen. Denn oft trauen sie sich nicht, ihre Gefühle zu zeigen, um das hinterbliebene Elternteil oder die Geschwister nicht zusätzlich zu belasten. Und häufig tut sich das Umfeld schwer, mit der Trauer der Kinder. Dann kann Lacrima, das Johanniter-Zentrum für trauernde Kinder, helfen.
Für ihre Kindertrauergruppen in Bayreuth, Kulmbach, Bamberg und Lichtenfels suchen die Johanniter aktuell engagierte Menschen, die sich zu Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern ausbilden lassen wollen. Nach der Ausbildung begleiten und betreuen die Ehrenamtlichen Kinder und ihre Familien bei regelmäßigen Gruppentreffen in ihrem individuellen Trauerprozess. „So erhalten die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zeit, Raum und Begleitung für ihre Trauer und können lernen, den Verlust anzunehmen und ihn als Teil ihres Lebensweges zu sehen“, erklärt Bernadette Sauerschell, Leiterin von Lacrima. Damit wird unverarbeitete Trauer verhindert, die langfristig zu Erkrankungen führen kann. Und die Ehrenamtlichen übernehmen eine erfüllende, sinnstiftende Aufgabe, mit der sie Trauernden Lebensfreude und Zuversicht zurückgeben können.
Die Ausbildung für neue Ehrenamtliche startet im April. Interessenten können sich beim Lacrima-Team unter 0172 5368415 oder per E-Mail an lacrima.oberfranken@johanniter.de melden. Nähere Informationen gibt es außerdem unter www.johanniter.de/oberfranken/lacrima.