Veröffentlicht am 17.03.2026 17:11

StattGeld jetzt auch im Bus nutzen

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Wir freuen uns sehr, dass wir das Angebot beim StattGeld erweitern können“, sagt Dr. Manuel Becher, Geschäftsführer der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH.

Das Bayreuther StattGeld gibt es bereits seit vielen Jahren. Ursprünglich wurde es als Einkaufsgutschein für die Innenstadt eingeführt. Ziel war es von Anfang an, die Kaufkraft in Bayreuth zu halten. Heute gilt es als wirksames Marketinginstrument. Denn das Geld kann nur bei teilnehmenden Geschäften und ausgewählten Anbietern vor Ort ausgegeben werden.

Unternehmen können es zudem als steuerfreien Sachbezug einsetzen, das sogenannte StadtGehallt. Bis zu 50 Euro im Monat sind für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steuerfrei. Mehr als 30 Firmen nutzen dieses sogenannte „StattGehalt“ bereits. Die Tendenz steigt.

Ein großer Vorteil: Das Geld bleibt in der Stadt. Es fließt nicht in den Online-Handel oder in andere Städte ab. „So können wir genau nachvollziehen, wie viel Geld genutzt wird und wie effektiv das System ist“, erklärt Becher.

Mit den Stadtwerken wird das Angebot nun erweitert. Das erhöht die Attraktivität für Nutzer weiter. Künftig können unter anderem Tickets in der Zentrale gekauft, auch Angebote wie die Lohengrin Therme können bereits mit dem StattGeld genutzt werden. An weiteren Alternativen, zum Beispiel auch fürs beliebte Kreuzsteinbad wird gearbeitet.

Auch Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sieht darin einen wichtigen Schritt: Das StattGeld könne helfen, den lokalen Handel zu stärken und die Menschen stärker an die Innenstadt zu binden. Für Bürger bietet das System vor allem Komfort. Das StattGeld lässt sich einfach nutzen und eignet sich hervorragend als Geschenk. Es kann mit jedem beliebigen Betrag aufgeladen werden. Gleichzeitig unterstützt jeder Einkauf die regionale Wirtschaft. Ein Prinzip, das in Bayreuth immer wichtiger wird.


Von Jessica Mohr
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