Die Premiere ist gelungen, das Publikum begeistert: Mit Georg Friedrich Händels „Floridante“ ist Bayreuth Baroque erfolgreich in seine sechste Ausgabe gestartet. Die von Festivalleiter Max Emanuel Cencic inszenierte Oper wurde im Markgräflichen Opernhaus mit langem Beifall aufgenommen. Bis zum 13. September verbindet das Festival weiterhin Oper, Konzerte und besondere Veranstaltungsorte in der Stadt.
Auch in der kommenden Woche bleibt das Programm dicht. Am Sonntag, 06. September, steht „Floridante“ um 18 Uhr erneut auf dem Spielplan. Bereits um 12 Uhr gibt es in der Orangerie der Eremitage einen Brunch mit einer Einführung in die Oper. Am Nachmittag folgt im Friedrichsforum ein Einführungsvortrag mit Filmvorführung.
Am Montag, 07. September, gehört die Bühne im Markgräflichen Opernhaus der Sopranistin Julia Lezhneva. Bei den „Koffer-Arien“ wird sie vom Kammer-orchester Basel begleitet. Das Programm greift eine Besonderheit der Barockoper auf: Sänger führten Arien mit sich, die sie je nach Gelegenheit in unterschiedliche Opern „mitnehmen“ und dort einsetzen konnten.
Am Dienstag, 08. September, kehrt „Floridante“ zurück, bevor am Mittwoch, 09. September, mit „Caesar meets Rodelinda“ ein weiterer Höhepunkt folgt. Emöke Baráth und Andreas Scholl treffen im Friedrichsforum auf das Wrocław Baroque Orchestra. Am Donnerstag, 10. September, steht erneut Händels „Floridante“ im Markgräflichen Opernhaus auf dem Programm. Damit zeigt sich bereits in der ersten Festivalwoche, was Bayreuth Baroque ausmacht: große Barockoper im historischen Opernhaus, ergänzt durch hochkarätige Konzerte und Veranstaltungen an besonderen Orten. Die erfolgreiche Premiere dürfte dabei erst der Auftakt für weitere musikalische Höhepunkte gewesen sein. Wer die Neuinszenierung noch erleben möchte, hat dafür in der kommenden Woche gleich mehrfach Gelegenheit.