BAYREUTH.Das Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried feiert in diesem Jahr gleich zwei bedeutende Jubiläen: Vor 150 Jahren wurden die Bayreuther Festspiele eröffnet, und vor 50 Jahren öffnete das Richard-Wagner-Museum seine Türen.
Unter dem Titel „50/150 – Utopie und Echo“ lädt das Museum zu einem umfangreichen Programm mit Ausstellungen, Konzerten, Performances, Vorträgen und besonderen Kunstprojekten ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Richard Wagners Ideen bis heute nachwirken und welche Bedeutung die Bayreuther Festspiele für Kunst, Kultur und Geschichte haben.
Das Programm gliedert sich in die vier Bereiche Positionen, Projektionen, Reflexionen und Resonanzen. Künstlerische Installationen, Performances und Konzerte setzen sich auf unterschiedliche Weise mit Wagners Werk und seiner Wirkung auseinander. Zu den Höhepunkten zählen Arbeiten von Felix Burger, Georg Nussbaumer, Antoine Wagner und dem Kollektiv „Sounding Situations“.
Auch musikalisch bietet das Jubiläumsjahr besondere Erlebnisse. So werden bei den Wahnfried-Konzerten und der „Wahnfried-Tetralogie“ bekannte und selten gespielte Werke präsentiert. Zudem zeigen Künstler wie das Mike Svoboda Quartett und die Schlagzeugerin Vanessa Porter neue und ungewöhnliche Zugänge zu Wagners Musik.
Ein weiterer Höhepunkt ist eine spektakuläre Video-Animation des Künstlerkollektivs „Urbanscreen“, die die Fassade von Haus Wahnfried in den Abendstunden in Szene setzt. Ergänzt wird das Programm durch eine wissenschaftliche Tagung zur Geschichte und Zukunft der Bayreuther Festspiele.
Termine://
Das Jubiläumsprogramm „50/150 – Utopie und Echo“ läuft über das gesamte Festspieljahr 2026 im Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried bis 4. Oktober. Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr Juli und August: Mo bis So, 10-18 Uhr. Im Museumseintritt inbegriffen.
Weitere Infos: wagnermuseum.de