Mit einer symbolischen Aktion hat sich das Klinikum Bayreuth am heutigen Freitag am Protesttag der süddeutschen Kliniken beteiligt. Zwischen 11 und 13 Uhr wurde der Haupteingang symbolisch geschlossen, um auf die angespannte finanzielle Lage vieler Krankenhäuser aufmerksam zu machen.
Hintergrund des Protests ist die Kritik an den finanziellen Rahmenbedingungen für Kliniken. Die teilnehmenden Krankenhäuser fordern eine bessere Finanzierung und wenden sich gegen weitere Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Das Klinikum Bayreuth betonte dabei, dass die Aktion ausschließlich symbolischen Charakter hatte. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten war zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt. Alle Eingänge blieben zugänglich, der Krankenhausbetrieb lief regulär weiter und die Erreichbarkeit des Klinikums war jederzeit gewährleistet.
Mit der Beteiligung am Protesttag wollte das Klinikum ein Zeichen für den Erhalt einer leistungsfähigen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung setzen. Ziel sei es, auch künftig eine umfassende medizinische Versorgung für die Menschen in der Region sicherstellen zu können.