Veröffentlicht am 27.07.2026 10:48

OB und seine Stellvertreter einigen sich auf Aufgabenverteilung

Foto: Stadt Bayreuth
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Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel hat gemeinsam mit seinen Stellvertretern Stefan Schuh und Thomas Bauske die Aufgaben neu verteilt. Ziel ist eine klare Zuständigkeit innerhalb der Stadtspitze. Wer Ideen oder Projekte für die Bayreuther Städtepartnerschaften einbringen möchte, kann sich künftig direkt an die beiden Bürgermeister wenden.

Stefan Schuh und Thomas Bauske werden künftig verstärkt repräsentative Termine wahrnehmen und die Stadt Bayreuth bei Veranstaltungen vertreten. Oberbürgermeister Dr. Zippel will sich stärker auf die Leitung der Stadtverwaltung konzentrieren. Er trägt die Verantwortung für mehr als 1.400 Beschäftigte und steht zahlreichen städtischen Gesellschaften und Stiftungen vor. Dazu gehören unter anderem die Stadtwerke, das Klinikum Bayreuth, die GEWOG und die Sparkasse Bayreuth. Zudem möchte er mehr Zeit in die Planung und Umsetzung wichtiger Zukunftsprojekte investieren.

„Ich danke Stefan Schuh und Thomas Bauske, dass sie sich neben ihren allgemeinen Vertretungsaufgaben und der Arbeit in den Ausschüssen auch so intensiv für unsere Städtepartnerschaften einsetzen“, sagt Dr. Zippel.

Der Zweite Bürgermeister Stefan Schuh bleibt Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. Außerdem betreut er die Partnerschaften mit Rudolstadt, La Spezia und dem 1st Battalion, 77th Field Artillery Regiment der US-Streitkräfte in Grafenwöhr. „Mir ist wichtig, Bayreuth mit innovativen Technologien, effizienten Abläufen sowie einer starken Bildungs- und Wirtschaftslandschaft zukunftsfähig zu machen. Gleichzeitig möchte ich den Austausch zwischen Universität, beruflichen Schulen und unseren Partnerstädten weiter stärken. Gute Ideen entstehen durch Zusammenarbeit“, erklärt Schuh.

Der Dritte Bürgermeister Thomas Bauske übernimmt den Vorsitz des Sozialausschusses. Er ist künftig Ansprechpartner für die Partnerschaften mit Annecy, Prag 6, Tekirdag-Süleymanpaşa und dem Patrouillenschiff BP 25 „Bayreuth“. Darüber hinaus wird er als Standesbeamter Trauungen durchführen. „Unsere Städtepartnerschaften stehen für ein gelebtes Europa. Sie fördern Freundschaften, Vertrauen und den Austausch über Grenzen hinweg. Dieses Engagement möchte ich gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen fortführen und weiterentwickeln“, sagt Bauske. Mit Blick auf seine neue Aufgabe als Standesbeamter ergänzt er: „Paare an einem der schönsten Tage ihres Lebens begleiten zu dürfen, ist eine besondere Ehre. Ich freue mich auf diese Aufgabe.“


Von Jessica Mohr
jm
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