Veröffentlicht am 27.07.2026 19:20

Neugierig auf Bayreuth

 Tanja Surmannund Johnny Logan vor dem Festspielhaus. (Foto: Dörfler)
Tanja Surmannund Johnny Logan vor dem Festspielhaus. (Foto: Dörfler)
Tanja Surmannund Johnny Logan vor dem Festspielhaus. (Foto: Dörfler)
Tanja Surmannund Johnny Logan vor dem Festspielhaus. (Foto: Dörfler)
Tanja Surmannund Johnny Logan vor dem Festspielhaus. (Foto: Dörfler)

BAYREUTH.Mit seinen Erfolgen beim Eurovision Song Contest 1980 und 1987 wurde Johnny Logan weltweit bekannt. Nun besucht der irische Sänger erstmals die Bayreuther Festspiele. Im
Gespräch erzählt der „Mr. Eurovision“, wie ihn der unvergessene Wagner-Tenor
Peter Hofmann einst für Bayreuth begeisterte. Wir trafen den irischen Sänger unmittelbar vor dem Festspielhaus zum Gespräch:

Was hat Ihr Interesse an den Bayreuther Festspielen geweckt?
Ich kannte Peter Hofmann Ende der 1980er Jahre. Er hat mir damals viel über die Bayreuther Festspiele und die Musik Richard Wagners erzählt. Als ich gefragt wurde, ob ich in diesem Jahr nach Bayreuth kommen möchte, musste ich nicht lange überlegen. Jetzt freue ich mich darauf, die besondere Atmosphäre und die Festspiele endlich selbst zu erleben.

Welche Verbindung haben Sie zu Richard Wagner und seiner Musik?
Mein Vater war ausgebildeter Tenor – ein irischer Tenor – und hat mich schon früh an die Oper herangeführt. Wie viele junge Menschen, habe ich das damals vielleicht nicht ausreichend zu schätzen gewusst. Dennoch hatte ich immer ein großes Interesse an klassischer Musik. Über Wagner weiß ich bislang noch nicht so viel, wie ich eigentlich gerne würde. Natürlich kenne ich berühmte Werke wie den „Ritt der Walküren“. Ich hoffe aber, mein Wissen bei meinem Besuch in Bayreuth deutlich zu erweitern.

Haben Sie bereits Aufführungen von Wagners Opern gesehen?
Nein, leider noch nicht. Ich kenne bisher nur Ausschnitte aus Filmen.

Waren Sie schon einmal in Bayreuth?
Nein, ich war bislang noch nie in Bayreuth. Ich freue mich sehr darauf. Mir wurde oft erzählt, dass die Atmosphäre einzigartig und die Kulisse für Wagners Musik schlicht atemberaubend ist. Das möchte ich nun endlich selbst erleben.


Von Gabriele Munzert
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