Veröffentlicht am 12.09.2026 10:40

Historische Türen öffnen sich

Treffpunkt: „Bahnbrücke Tunnelstr.“ – Ostseite Tunnelstraße. Die Führung nter dem Motto „Tunnel, Gleise, Haferflocken“. startet am Denkmal „Bahnbrücke Tunnelstraße“, das in der nächsten Zeit saniert wird. Weitere wichtige Stationen zeigen die Bayreuther Industrialisierung, so Fabrikantenvillen und Fabrikationsgebäude..  (Foto: red)
Treffpunkt: „Bahnbrücke Tunnelstr.“ – Ostseite Tunnelstraße. Die Führung nter dem Motto „Tunnel, Gleise, Haferflocken“. startet am Denkmal „Bahnbrücke Tunnelstraße“, das in der nächsten Zeit saniert wird. Weitere wichtige Stationen zeigen die Bayreuther Industrialisierung, so Fabrikantenvillen und Fabrikationsgebäude.. (Foto: red)
Treffpunkt: „Bahnbrücke Tunnelstr.“ – Ostseite Tunnelstraße. Die Führung nter dem Motto „Tunnel, Gleise, Haferflocken“. startet am Denkmal „Bahnbrücke Tunnelstraße“, das in der nächsten Zeit saniert wird. Weitere wichtige Stationen zeigen die Bayreuther Industrialisierung, so Fabrikantenvillen und Fabrikationsgebäude.. (Foto: red)
Treffpunkt: „Bahnbrücke Tunnelstr.“ – Ostseite Tunnelstraße. Die Führung nter dem Motto „Tunnel, Gleise, Haferflocken“. startet am Denkmal „Bahnbrücke Tunnelstraße“, das in der nächsten Zeit saniert wird. Weitere wichtige Stationen zeigen die Bayreuther Industrialisierung, so Fabrikantenvillen und Fabrikationsgebäude.. (Foto: red)
Treffpunkt: „Bahnbrücke Tunnelstr.“ – Ostseite Tunnelstraße. Die Führung nter dem Motto „Tunnel, Gleise, Haferflocken“. startet am Denkmal „Bahnbrücke Tunnelstraße“, das in der nächsten Zeit saniert wird. Weitere wichtige Stationen zeigen die Bayreuther Industrialisierung, so Fabrikantenvillen und Fabrikationsgebäude.. (Foto: red)

BAYREUTH.Einmal hinter Fassaden schauen, die sonst verschlossen bleiben: Beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, stehen historische Gebäude, Anlagen und Orte im Mittelpunkt. Deutschlandweit beteiligen sich jährlich mehr als 6500 Denkmäler. Besucher können historische Räume erkunden, an Führungen teilnehmen und Einblicke in Restaurierung und Handwerk erhalten.

Auch Bayreuth ist mit mehreren bekannten und weniger bekannten Denkmälern vertreten

Vom Alten Schloss bis zur Eremitage
Im Alten Schloss und im Hofgarten der Eremitage lässt sich die höfische Geschichte besonders eindrucksvoll erleben. Markgraf Georg Wilhelm ließ das Alte Schloss ab 1715 als Mittelpunkt einer höfischen Einsiedelei errichten. Ab 1735 ließ Markgräfin Wilhelmine die Anlage zu einem heiteren Sommerschlösschen erweitern. Zu den Besonderheiten der Innenräume zählen das Japanische Kabinett, das Musikzimmer und das Chinesische Spiegelkabinett.

Auch das Neue Schloss in der Bayreuther Innenstadt öffnet seine Räume. Die Stadtresidenz entstand ab 1753 im Auftrag des Markgrafen Friedrich. Markgräfin Wilhelmine nahm maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung. Besonders bekannt ist das Palmenzimmer mit seiner kostbaren Nussholzvertäfelung. Zudem sind mehrere Ausstellungen zu sehen.

Industriegeschichte trifft Stadtgeschichte
Weniger repräsentativ, dafür umso spannender ist die ehemalige Zuckerwaren- und Schokoladenfabrik „Insel“ in St. Georgen, Gaußstraße 69. Der Backsteinbau mit Jugendstilelementen fällt durch den Gegensatz zwischen seiner verspielten äußeren Gestaltung und der schlanken Stahlbetonkonstruktion im Inneren auf. Die wechselnden Nutzungen des Gebäudes erzählen zugleich ein Stück Bayreuther Industriegeschichte.

Der Förderverein Industriemuseum widmet sich bei einer Führung unter dem Motto „Tunnel, Gleise, Haferflocken“ der Verkehrs-, Industrie- und Versorgungsinfrastruktur. Treffpunkt ist die Bahnbrücke an der Tunnelstraße auf der Ostseite. Das Bauwerk wurde erst vor Kurzem in die Denkmalliste aufgenommen und soll in absehbarer Zeit saniert werden.

Kirchen, Museen und ein Palais
Auch die Erlöserkirche in der Altstadt beteiligt sich. Um 14 Uhr beginnt dort eine kostenlose Führung.

Das Historische Museum in der Alten Lateinschule am Kirchplatz gibt Einblicke in die Kultur- und Kunstgeschichte Bayreuths und der Region. Das 1894 gegründete Museum ist das älteste der Stadt.

Im Alten Barockrathaus ist das Kunstmuseum Bayreuth untergebracht. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Ein weiteres architektonisches Kleinod ist das Treskow-Palais in der Friedrichstraße 21. Der Hofbaumeister Johann Michael Prell errichtete das Gebäude 1752 bis 1754 als eigenes Wohnhaus. Der repräsentative Sandsteinbau steht beispielhaft für den Einfluss der markgräflichen Hofkunst. Im Obergeschoss befindet sich ein Salon mit Stuckdecken von Adam Albini.

Die Öffnungszeiten und Angebote unterscheiden sich je nach Denkmal. Infos:www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm. Sonntag, 13. September 2026


Von Gabriele Munzert
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