Seit seiner Gründung im Jahr 2008 kann das Alexander von Humboldt-Kulturforum Franken auf einen verlässlichen Partner zählen: die Sparkasse Bayreuth. Das Geldinstitut gehört zu den wichtigsten Förderern des Vereins und unterstützt seit vielen Jahren dessen Bildungs- und Kulturarbeit.
Bei einem Treffen am Neuen Schloss in Bayreuth tauschten sich Vertreter beider Einrichtungen über aktuelle Projekte und künftige Vorhaben aus. Für die Sparkasse nahmen Vorstandsvorsitzender Wolfram Münch und Vorstandsmitglied Michael Albert teil. Das Kulturforum wurde durch den Vorsitzenden Hartmut Koschyk, Schatzmeister Sebastian Machnitzke und Geschäftsführerin Dagmar Bauer vertreten.
Im Gespräch bekräftigte die Sparkasse ihre finanzielle Unterstützung und sagte die Fortführung der bisherigen Fördermaßnahmen zu.
Wichtiger Partner für die Kulturarbeit
Das Alexander von Humboldt-Kulturforum ist als gemeinnütziger Verein auf Fördermittel angewiesen. Eigene Einnahmen allein reichen nicht aus, um das vielfältige Programm zu finanzieren. Umso wichtiger sei die Unterstützung regionaler Partner.
Während sich andere Unternehmen in den vergangenen Jahren teilweise aus der Kulturförderung zurückgezogen haben, bleibt die Sparkasse Bayreuth dem Kulturforum treu. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Projekten, die jungen Menschen das Wirken Alexander von Humboldts in Franken näherbringen.
Förderung für Vorträge, Exkursionen und Bildungsangebote
Für das Jahr 2026 stellt die Sparkasse insgesamt 6.100 Euro zur Verfügung. Mit den Mitteln werden unter anderem Vortragsveranstaltungen, eine Tagesexkursion zum Stollen Lichtenberg mit Dr. Adrian Roßner sowie weitere kleinere Bildungs- und Kulturangebote finanziert.
Ziel aller Projekte ist es, Humboldts Wirken in der Region anschaulich zu vermitteln und insbesondere junge Menschen für seine Ideen und seine Forschung zu begeistern.
Mobile Ausstellung geplant
Ein zentrales Vorhaben für die kommenden Monate ist eine mobile Ausstellung über Alexander von Humboldts fränkische Jahre. Hartmut Koschyk stellte das Projekt gemeinsam mit dem Start-up „Salzsammler“ vor.
Die Ausstellung soll moderne Vermittlungsformen nutzen. Geplant sind QR-Codes, die zu Podcasts, Videobeiträgen und weiteren digitalen Inhalten rund um das Thema „Humboldt in Franken“ führen.
Wolfram Münch und Michael Albert brachten zudem Ideen ein, wie digitale Angebote die Ausstellung ergänzen könnten. Diskutiert wurden unter anderem interaktive Lernspiele, Anwendungen mit Augmented Reality sowie individuelle Lernpfade auf Basis moderner KI-Technologien. Ziel ist es, Geschichte und Wissenschaft noch anschaulicher und erlebbarer zu machen.