Veröffentlicht am 12.06.2026 08:05

Fahrradfreundliche Kommune: Kommission lobt Fortschritte und nennt neue Aufgaben

Foto: Stadt Bayreuth
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Die Stadt Bayreuth darf die Auszeichnung als „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ weitere sieben Jahre tragen. Das entschied die Bewertungskommission der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen Bayern (AGFK Bayern) bei ihrem Besuch am 11. Juni.

Bayreuth gehört als Gründungsmitglied seit 2012 zum Netzwerk der AGFK Bayern. Mittlerweile zählen 143 Städte, Gemeinden und Landkreise dazu. Die Stadt erhielt die Auszeichnung erstmals im Jahr 2019.

Bei der erneuten Bewertung prüfte die Kommission, welche Fortschritte Bayreuth seitdem erzielt hat. An der rund fünfstündigen Begutachtung nahmen Christian Deuerling vom Bayerischen Verkehrsministerium, Hannah Thiemann von der AGFK Bayern und Klaus Helgert vom ADFC Bayern teil.

Die Experten begutachteten die Radverkehrsinfrastruktur und tauschten sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt aus. Beteiligt waren unter anderem Zweiter Bürgermeister Stefan Schuh, Mitarbeitende aus Stadtplanung, Tiefbau, Stadtbauhof und Straßenverkehrsbehörde sowie Vertreter von Polizei, ADFC, VCD und Radentscheid.

Die Kommission lobte die engagierte Arbeit aller Beteiligten. Positiv bewertet wurden außerdem das Mobilitätskonzept der Stadt, das Fahrradpark-Konzept am Hauptbahnhof, die Fahrradstraße, die bevorrechtigte Rad- und Fußwegverbindung sowie der Winterdienstplan für den Radverkehr.

Zugleich nannten die Prüfer weitere Aufgaben. So sollen Informationen zu Baustellen für Radfahrende besser sichtbar werden. Auch die Wegweisung im Alltagsverkehr soll verbessert werden. Zudem empfiehlt die Kommission, Markierungen regelmäßig zu erneuern und den Fahrradstadtplan neu aufzulegen.


Von Jessica Mohr
jm
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