Veröffentlicht am 21.02.2026 23:25

RSV: Lehrgeld an den Deutschen Meister gezahlt

Dario Schulz (am Ball, hier in der Partie gegen Hannover United am vergangenen Wochenende) war überragender Bayreuther Akteur im heutigen Spiel des RSV gegen die Thuringia Bulls. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Dario Schulz (am Ball, hier in der Partie gegen Hannover United am vergangenen Wochenende) war überragender Bayreuther Akteur im heutigen Spiel des RSV gegen die Thuringia Bulls. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Dario Schulz (am Ball, hier in der Partie gegen Hannover United am vergangenen Wochenende) war überragender Bayreuther Akteur im heutigen Spiel des RSV gegen die Thuringia Bulls. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Dario Schulz (am Ball, hier in der Partie gegen Hannover United am vergangenen Wochenende) war überragender Bayreuther Akteur im heutigen Spiel des RSV gegen die Thuringia Bulls. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Dario Schulz (am Ball, hier in der Partie gegen Hannover United am vergangenen Wochenende) war überragender Bayreuther Akteur im heutigen Spiel des RSV gegen die Thuringia Bulls. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)

Bei allem gezeigten Einsatz und Kampfgeist waren es heute doch mehr als nur eine Klasse Unterschied, als der RSV Bayreuth in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga den Deutschen Meister und Tabellenführer Thuringia Bulls empfing. Letztlich erwiesen sich die in Elxleben bei Erfurt beheimateten und im Thüringer Behinderten-Landessport-Zentrum spielenden siebenfachen RBBL-Champions mit ihrer großen nationalen Klasse und internationalen Erfahrung bei der Bayreuther 29:114-Niederlage als übermächtig.

Alle vier Viertel der Partie in der Oberfrankenhalle gingen eindeutig an die Thüringer. Center Dario Schulz warf mit dem 2:4 nach 80 Sekunden den ersten Bayreuther Korb, letztlich lag der RSV nach den ersten zehn Minuten jedoch schon mit 7:29 hinten. Im zweiten Viertel wurde es noch einmal deutlicher: Dieser Abschnitt ging mit 31:5 an die Bulls, so dass es mit einem 12:60 in die Halbzeitpause ging.

Der dritte Abschnitt verlief für die Bayreuther mit 12:27 etwas angenehmer, ehe die Übermannschaft der Bundesliga den Schlussabschnitt mit 27:5 noch einmal mehr als eindeutig gestaltete. Angesichts des Endergebnisses von 29:114 konnten die Bayreuther letztlich nur lernen.

Gleichzeitig zeigt die Partie aber auch die große Leistungsspanne innerhalb der RBBL. Trotz hoher Niederlagen gegen Spitzenteams wie die Thuringia Bulls ist das Team des RSV nämlich im Abstiegskampf gegen die Teams auf Augenhöhe keineswegs chancenlos und die Lehren aus den Partien gegen die „großen” Teams können durchaus im Abstiegskampf entscheidend sein.

Aktuell stehen die Bayreuther mit einem Sieg aus 13 Spielen und damit zwei Punkten auf Tabellenplatz neun der zehn Teams umfassenden RBBL. Auf Abstiegsplatz zehn stehen derzeit die noch sieglosen München Iguanas, auf Rang acht ist mit bislang vier Punkten Aufsteiger RB Zwickau platziert. In den Spielen bei den München Iguanas am 21. März und in Zwickau am 28. März wird sich für den RSV letztlich der Abstiegskampf entscheiden.

Zunächst wartet jedoch als nächste Aufgabe am kommenden Samstag, 28. Februar, um 17.30 Uhr das Heimspiel gegen die RBC Köln 99ers auf den RSV. Das Spiel findet jedoch nicht in der angestammten Bayreuther Oberfrankenhalle, sondern in der Halle der Graf-Stauffenberg-Schule in Bamberg statt.

Überragender Bayreuther Scorer gegen die Thuringia Bulls war heute Center Dario Schulz, der für 22 der 29 Punkte des RSV verantwortlich zeichnete. Auf vier Zähler kam Isaac Lipscomb und drei Punkte warf Spielertrainer Sebastian Gillsch. Dario Schulz war mit sechs abgegriffenen Bällen auch Top-Rebounder des RSV.


Von Roland Schmidt
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