Veröffentlicht am 05.11.2026 17:23

Wagner in der DDR

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Am Montag, 23. November 2026, um 19 Uhr spricht Victor Seraphin Feuchte in Bayreuth über die Rolle von Richard Wagner in der DDR. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der sozialistische Staat zwischen 1949 und 1989 mit dem Erbe des berühmten Komponisten umging.

Richard Wagner zwischen Kulturförderung und Propaganda
Die DDR verfügte über eine außergewöhnlich hohe Theaterdichte. Opernaufführungen sollten auch Menschen außerhalb der großen Städte erreichen. Doch welche Bedeutung hatte Wagner dabei?
Feuchte untersucht, inwieweit die DDR Wagners Werke für ihre Kulturpolitik einsetzte. Dabei geht es um die Förderung musikalischer Traditionen, politische Vereinnahmung und den Wettbewerb mit der Bundesrepublik um das kulturelle Erbe.

Wagner-Vortrag in Bayreuth: Anmeldung bis 13. November
Im Jubiläumsjahr der Bayreuther Festspiele stellt Feuchte seine Forschungsergebnisse zur Wagner-Rezeption in der DDR vor. Der Vortrag zeigt, wie unterschiedlich der Komponist im geteilten Deutschland wahrgenommen wurde.
Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 13. November über die Volkshochschule Bayreuth unter der Kursnummer I1015O möglich.


Von Onlineredaktion
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