Veröffentlicht am 27.04.2026 17:51

Der Ring der Nibelungen

Die ehemaligen Porzellanfabrik „Walküre” (Foto: Birgit Franz)
Die ehemaligen Porzellanfabrik „Walküre” (Foto: Birgit Franz)
Die ehemaligen Porzellanfabrik „Walküre” (Foto: Birgit Franz)
Die ehemaligen Porzellanfabrik „Walküre” (Foto: Birgit Franz)
Die ehemaligen Porzellanfabrik „Walküre” (Foto: Birgit Franz)

DER RING DES NIBELUNGEN von Necati Öziri
Ein Theaterprojekt der Studiobühne Bayreuth in Kooperation mit The Arts Dance Company (Hof/S.)

Premiere: 8. Mai 2026 um 19.30 Uhr | Alte Malerei (ehem. Porzellanfabrik Walküre)
Termine: 9., 13., 15., 16. Mai jeweils um 19.30 Uhr

PROJEKTLEITUNG/REGIE: Stefan Schneller
CO-REGIE/DRAMATURGIE: Alex Leschinsky
KOSTÜM: Phil Seitz
CHOREOGRAFIE: Peter Scheufler
MASKE: Jenny Hübner
ES SPIELEN: Viona Axmann, Sophia Feulner, Eva-Ivana Gottwald, Julius Haendle, Heike Hartmann, Oliver Hepp, Nihan Özcan, Nele Peetz, Clara Renner, Pierre Soldatenko, Claudia Stühle, Lukas Stühle, Lele Suendorf, Nelia Tsoungui, Sina Wiggers, Linnea Zimmer, Lena Zöllner.

„Selbst wenn sie es ganz leise sagen, flüstern, hauchen: ‚der Ring‘, die ganze Nation
weiß Bescheid, zumindest tun alle so.“
Nur wenige hundert Meter vom Festspielhaus entfernt – in einer zum Abriss bestimmten Halle der ehemaligen Porzellanfabrik, die passenderweise den Namen „Walküre“ trägt – begibt sich unser Team in dieser Projektarbeit auf die Suche nach einem eigenen „Ring“. Zwischen eingelagerten Kulissen, verrosteten Förderschienen, aufgeborstenen Wänden. Inmitten dieser Ruinenlandschaft könnte er zu finden sein: ein Ring der Gemeinschaft. Ein Ring für alle.

Necati Öziri entwirft einen alternativen Ring – fragmentarisch, als bewusster Gegenentwurf zu Wagners monumentalem Epos. Er will herausarbeiten, was an diesem Werk eigentlich nicht stimmt: Wo die antisemitischen und sexistischen Tendenzen klar hervortreten. Den Figuren, die keine Stimme haben oder nur in verzerrten Formen erscheinen, schenkt er eine neue: zeitgenössisch, kritisch, hoffnungsvoll – und auch humorvoll. Eine Stimme, die sich nicht nur an Wagner und sein „Gesamtkunstwerk“ richtet, sondern genauso an unseren Zeitgeist und aktuelle gesellschaftliche Konflikte. So entsteht vielleicht ein Ring der Hoffnung


Von Onlineredaktion
LV
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