Veröffentlicht am 25.04.2026 14:01

Gemeinsam gegen den Beton

Zwischen alten Bäumen, wie hier im Hofgarten, zeigt sich, wie wertvoll natürliche Grünflächen für Klima und Lebensqualität sind. 	  (Foto: gmu)
Zwischen alten Bäumen, wie hier im Hofgarten, zeigt sich, wie wertvoll natürliche Grünflächen für Klima und Lebensqualität sind. (Foto: gmu)
Zwischen alten Bäumen, wie hier im Hofgarten, zeigt sich, wie wertvoll natürliche Grünflächen für Klima und Lebensqualität sind. (Foto: gmu)
Zwischen alten Bäumen, wie hier im Hofgarten, zeigt sich, wie wertvoll natürliche Grünflächen für Klima und Lebensqualität sind. (Foto: gmu)
Zwischen alten Bäumen, wie hier im Hofgarten, zeigt sich, wie wertvoll natürliche Grünflächen für Klima und Lebensqualität sind. (Foto: gmu)

BAYREUTH.Mit der Initiative „Bayreuth pflastert ab“ ruft die Stadt erneut dazu auf, versiegelte Flächen aufzubrechen und so das Stadtklima zu verbessern. Zum Auftakt findet am Mittwoch, 29. April, eine Informationsveranstaltung statt. Die Aktion ist Teil der Reihe „Ordentlich schlampig – Lebensraum für Tiere und Pflanzen“ und wird vom ehrenamtlichen „Amt für Umsetzung“ um Stephan Heinrich und Ulf Boderius getragen.

Hintergrund ist der hohe Versiegelungsgrad: Rund 50 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen sind bebaut oder asphaltiert. Dadurch fehlen Flächen, auf denen Wasser versickern und kühlende Vegetation wachsen kann. Gerade in dicht bebauten Quartieren verschärft das die Hitzeentwicklung.

Wie Entsiegelung konkret geingen kann, zeigt ein Projekt im Stadtteil St. Georgen, wo ein begrünter Rückzugsort entsteht. Auch die Stadt verfolgt entsprechende Strategien, etwa durch eine Hitzeanpassungsplanung für besonders betroffene Viertel und Projekte wie den Landschaftspark Tappertaue.

Im Fokus stehen jedoch vor allem private Flächen. Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Abpflastern“ zählt jede entsiegelte Fläche. Das „Amt für Umsetzung“ berät Interessierte bei Planung und Umsetzung. Die Aktion läuft bis 31. Oktober.

Auftaktveranstaltung: Mittwoch, 29. April, 17 Uhr, Haus des Spiels, Bernecker Straße 15,.


Von Gabriele Munzert
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