Veröffentlicht am 22.04.2026 17:48

Tagesklinik für Suchterkrankungen

V.l.: GeBO-Vorständin Eva Gill, Leitender Oberarzt am Bezirkskrankenhaus Markus Salinger, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger.  (Foto: red)
V.l.: GeBO-Vorständin Eva Gill, Leitender Oberarzt am Bezirkskrankenhaus Markus Salinger, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. (Foto: red)
V.l.: GeBO-Vorständin Eva Gill, Leitender Oberarzt am Bezirkskrankenhaus Markus Salinger, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. (Foto: red)
V.l.: GeBO-Vorständin Eva Gill, Leitender Oberarzt am Bezirkskrankenhaus Markus Salinger, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. (Foto: red)
V.l.: GeBO-Vorständin Eva Gill, Leitender Oberarzt am Bezirkskrankenhaus Markus Salinger, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. (Foto: red)

BAYREUTH.Am Bezirkskrankenhaus Bayreuth ist eine neue Tagesklinik für Suchterkrankungen eingeweiht worden. Die Einrichtung ist die erste ihrer Art in Oberfranken und nimmt im Mai den Betrieb auf.

Die Tagesklinik richtet sich an erwachsene Patientinnen und Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen, etwa durch Alkohol, Drogen oder Medikamente. Insgesamt stehen 20 Plätze zur Verfügung. Ziel ist eine Behandlung, die den Alltag der Betroffenen möglichst wenig unterbricht: Die Therapie findet tagsüber statt, die Abende und Nächte verbringen die Patientinnen und Patienten zu Hause.

Das Konzept setzt auf eine intensive Betreuung bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Die Klinik ist an sieben Tagen in der Woche ganzjährig geöffnet – ein Angebot, das in Bayern bislang selten ist. Damit sollen Rückfälle besser verhindert und die Stabilität im Alltag gestärkt werden.

Nicht geeignet ist das Angebot für schwer erkrankte oder sehr instabile Patientinnen und Patienten, die weiterhin stationär behandelt werden müssen. Für viele Betroffene bietet die Tagesklinik jedoch eine alltagsnahe
Unterstützung auf dem Weg aus der Abhängigkeit. Auch Fachleute sehen den Mehrwert.


Von Gabriele Munzert
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