Veröffentlicht am 28.08.2026 21:42

SpVgg Bayreuth: Ein Team mit Entwicklungspotenzial

Patrick Scheder (vorne, am Ball) war nicht nur Doppeltorschütze der Altstadt beim Pokalspiel in Aubstadt (Bild), sondern auch in den Punktspielen immer eine feste Konstante des Teams der SpVgg.. (Foto: SpVgg Bayreuth/Simon Helfensdörfer)
Patrick Scheder (vorne, am Ball) war nicht nur Doppeltorschütze der Altstadt beim Pokalspiel in Aubstadt (Bild), sondern auch in den Punktspielen immer eine feste Konstante des Teams der SpVgg.. (Foto: SpVgg Bayreuth/Simon Helfensdörfer)
Patrick Scheder (vorne, am Ball) war nicht nur Doppeltorschütze der Altstadt beim Pokalspiel in Aubstadt (Bild), sondern auch in den Punktspielen immer eine feste Konstante des Teams der SpVgg.. (Foto: SpVgg Bayreuth/Simon Helfensdörfer)
Patrick Scheder (vorne, am Ball) war nicht nur Doppeltorschütze der Altstadt beim Pokalspiel in Aubstadt (Bild), sondern auch in den Punktspielen immer eine feste Konstante des Teams der SpVgg.. (Foto: SpVgg Bayreuth/Simon Helfensdörfer)
Patrick Scheder (vorne, am Ball) war nicht nur Doppeltorschütze der Altstadt beim Pokalspiel in Aubstadt (Bild), sondern auch in den Punktspielen immer eine feste Konstante des Teams der SpVgg.. (Foto: SpVgg Bayreuth/Simon Helfensdörfer)

Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden in den bisherigen fünf Spielen der Regionalliga Bayern, dazu im Achtelfinale des Bayerischen Verbandspokals (Totopokal) am vergangenen Dienstag unglücklich mit 6:7 nach Elfmeterschießen beim Ligakonkurrenten TSV Aubstadt ausgeschieden: Unter dem Strich können die Verantwortlichen der SpVgg Bayreuth mit dem Beginn der Saison 2026/27 durchaus zufrieden sein.

Eines ist der in großen Teilen neu zusammengestellten und auf ambitionierter Amateurbasis arbeitenden Truppe der SpVgg in jedem Fall zugute zu halten: Es wurde in allen Spielen letztlich kämpferisch alles gegeben und das Herz auf dem Platz gelassen. Mit jeweils drei Punkten belohnte sich das Team dabei bei den Auftaktspielen im heimischen Hans-Walter-Wild-Stadion gegen die Bundesligareserve des FC Augsburg (3:0) und bei der Zweitbundesligareserve der SpVgg Greuther Fürth (2:0).

Mit sechs Punkten und 5:0 Toren ging es dann in die erste Spitzenpartie der Saison vor 2.225 Zuschauern im heimischen Stadion gegen den FC Memmingen. Dabei gab es für das Altstadt-Team eine erste Lehrstunde in Sachen Effizienz und Konterstärke. „Die Memminger haben drei Fehler von uns eiskalt bestraft. Wir sind dann zwar angerannt, konnten aber keine klaren Torchancen generieren. Die Niederlage ist völlig in Ordnung, aber für uns kein Beinbruch. Der Saisonstart war trotzdem gut“, bilanzierte der Bayreuther Cheftrainer Lukas Kling nach der Partie.

In einem rassigen und hochklassigen Ober-/Unterfrankenderby beim FC Schweinfurt 05 zeigte die Altstadt dann trotz der 1:2-Niederlage, dass sie mit dem ebenfalls neu aufgestellten Drittliga-Absteiger durchaus mithalten konnte. Lukas Kling haderte nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter, der in der 60. Minute aus Sicht der Altstädter Verantwortlichen zu harte Platzverweis gegen Routinier Edwin Schwarz war mit Sicherheit mit dafür verantwortlich, dass man in der 86. Minute noch den Schweinfurter Siegtreffer durch ein unglückliches Eigentor hinnehmen musste. „Die Jungs haben alles rausgehauen, hatten noch ein oder zwei Chancen zum Ausgleich. Wir werden das Positive rausziehen. Es ist halt schwierig, wenn man gegen zwölf Mann spielen muss“, erklärte Lukas Kling.

In einer intensiven Partie holte man dann schließlich zuletzt ein 2:2-Unentschieden gegen den aktuellen Spitzenreiter FV Illertissen. Erijon Shaqiri und Kelvin Onuigwe, zwei Neuzugänge und absolute Leistungsträger der Altstadt in den ersten Saisonspielen, brachten Bayreuth dabei zweimal in Führung. „Es macht mich stolz, dass die Jungs auch nach den zweimaligen Rückschlägen nicht aufgesteckt, sondern weiter Gas gegeben und das Tempo hochgehalten haben. Das ist der richtige Weg und das stimmt mich sehr positiv, weil wir einfach in jedem Spiel Vollgas geben.“

Die neue Philosophie der SpVgg stimmt in jedem Fall positiv und die meisten der jungen, hungrigen Neuzugänge haben eingeschlagen und ergänzen sich gut mit den verbliebenen Routiniers und dem als Nachfolger von Spielmacher Nicolas Andermatt verpflichteten Denis Latinovic. Die meisten der bisherigen Torschützen sind junge Neuzugänge: Erijon Shaqiri mit drei Treffern, Kelvin Onuigwe mit zwei Toren und je ein Treffer von Pierre Weber, Niklas Doll und Niklas Jeck. Routinier Patrick Scheder ergänzt mit einem Ligator und den beiden Treffern in der regulären Spielzeit beim Pokalspiel in Aubstadt die Torschützenliste. Pech hatte das Team durch die Langzeitverletzungen von Routinier Jann George und Neuzugang Kurt Pestel.

Insgesamt hebt Trainer Lukas Kling das große Entwicklungspotenzial seines Teams hervor, das sich zunehmend zeigt – und er bekennt offen: „Die Arbeit mit den Spielern macht einfach viel Spaß“.


Von Roland Schmidt
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