medi qualifiziert sich für die zweite Gruppenphase

PRISHTINA. medi bayreuth hat sich für die zweite Gruppenphase im FIBA Europe Cup qualifiziert. Am Mittwochabend setzte sich die Mannschaft von Headcoach Raoul Korner deutlich mit 93:68 in Prishtina durch und hat einen Spieltag vor dem Ende Platz zwei sicher.

Sehr konzentrierter Start der Bayreuther

Bei medi stand Andi Seiferth wieder in der Starting Five, er setzte in München aus, es handelte sich dabei allerdings nur um eine Vorsichtsmaßnahme. Und der Center war gleich sehr präsent, erzielte schnelle sechs Punkte. Die Bayreuther waren von Beginn an voll da und spielten ein starkes erstes Viertel. Defensiv waren die Gäste sehr giftig und machten es Prishtina schwer, offensiv fanden die Oberfranken immer wieder Lösungen. Somit stand nach zehn Minuten ein 23:13 für die Wagnerstädter auf der Anzeigetafel.

Während es in Abschnitt eins noch gut aussah, verschlief medi den Anfang des zweiten Viertels komplett. Das Team aus dem Kosovo legte einen 9:0-Lauf aufs Parkett – Coach Raoul Korner musste eine Auszeit nehmen. Anschließend lief es zwar besser, doch die Gastgeber waren nun gut im Spiel. Zur Pause führte dennoch Bayreuth, Lukas Meisner stellte per Dreier mit der Sirene auf 41:36.

medi lässt nichts anbrennen

Nach dem Seitenwechsel startete medi gut und zog auf zehn Punkte weg, doch zunächst blieb Prishtina dran. Das änderte sich am Endes des Abschnitts, die Bayreuther spielten defensiv sehr stark und erarbeiteten sich bis zur Viertelpause eine Führung von zwölf Punkten (63:51). Im Schlussabschnitt wurde der Vorsprung schnell noch deutlicher, sodass klar war, der Sieger an diesem Tag kommt aus Oberfranken. Am Ende siegten die Gäste klar mit 93:68. Damit steht Bayreuth ein Spiel vor Ende der Gruppenphase in der nächsten Runde, da es das direkte Duell mit Prishtina gewonnen hat.

ms