Veröffentlicht am 28.03.2026 19:57

RSV: Chancen auf den Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur

Vahid Atefimonfared (rechts, hier beim Wurf in der Partie gegen die DONECK Dolphins Trier) war bester Bayreuther Werfer in Zwickau. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Vahid Atefimonfared (rechts, hier beim Wurf in der Partie gegen die DONECK Dolphins Trier) war bester Bayreuther Werfer in Zwickau. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Vahid Atefimonfared (rechts, hier beim Wurf in der Partie gegen die DONECK Dolphins Trier) war bester Bayreuther Werfer in Zwickau. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Vahid Atefimonfared (rechts, hier beim Wurf in der Partie gegen die DONECK Dolphins Trier) war bester Bayreuther Werfer in Zwickau. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Vahid Atefimonfared (rechts, hier beim Wurf in der Partie gegen die DONECK Dolphins Trier) war bester Bayreuther Werfer in Zwickau. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)

Bei allem Einsatz war es letztlich zu wenig: Mit 54:76 (27:41) verlor der RSV Bayreuth heute Abend im fränkisch-sächsischen Abstiegsduell in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga beim vor dem Spiel zwei Punkte besseren RB Zwickau und hat damit nur noch theoretische Chancen, den Klassenerhalt in der RBBL zu schaffen.

Die Gastgeber starteten gleich mit zwei Dreiern und einem 6:0-Vorsprung in die Partie. Isaac Lipscomb verkürzte auf 2:6 und Vahid Atefimonfared traf zum 4:6. Isaac Lipscomb glich nach dreieinhalb Minuten zum 6:6 aus. Die Partie blieb ausgeglichen, nach sieben Minuten führte Zwickau knapp mit 15:14. Dario Schulz brachte den RSV zum ersten und letztlich einzigen Mal mit 18:17 in Front, dann setzte Zwickau zu einem finalen 6:0-Lauf an und führte nach dem ersten Viertel mit 23:18.

Anfangs des zweiten Viertels baute Zwickau den Vorsprung auf 28:20 aus, Vahid Atefimonfared hatte zu diesem Zeitpunkt als Topscorer bereits drei Fouls auf dem Konto. Beim Stand von 32:22 war der Zwickauer Vorsprung nach 14 Minuten zweistellig. Bayreuth tat sich mit der harten, teilweise über das gesamte Feld gespielte Defense der Sachsen schwer. Zwei Minuten vor der Halbzeit war Zwickau mit 41:27 vorne. Zur Halbzeit hatten die Sachsen den zweiten Abschnitt mit 22:9 gewonnen und lagen mit 45:27 in Front.

Zwickau erhöhte den Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels auf 21 Punkte (48:27). Bayreuth verkürzte dann auf 31:48. Zwickau hatte einen absoluten Sahnetag erwischt, insbesondere Lachlin Dalton (insgesamt 39 Punkte) war kaum zu bremsen. Immerhin kämpften die Bayreuther aufopferungsvoll und so erhöhte sich der Zwickauer Vorsprung nicht wesentlich, nach gut 27 Minuten stand es 56:39. Mit einem 62:39-Vorsprung für die Sachsen ging es schließlich in den Schlussabschnitt.

Nach 33 Minuten hatten sich die Gastgeber weiter auf 70:44 abgesetzt. Dagmar van Hinte verkürzte mit ihrem zweiten Dreier der Partie auf 49:72. Der RSV betrieb weiter Ergebniskosmetik und kam auf 54:74 heran. Im Endeffekt siegte Zwickau mit 76:54 und hat damit als Aufsteiger den Klassenerhalt in der RBBL gesichert. Für Bayreuth sind die Chancen auf den Klassenerhalt nach der Niederlage wohl nur noch theoretischer Natur. Um überhaupt noch eine Chance zu haben, müsste wenigstens noch eines der verbleibenden beiden Saisonspiele am 11. April beim RSV Lahn-Dill oder am 18. April um 15 Uhr in der heimischen Oberfrankenhalle gegen den BBC Münsterland gewonnen werden. Allerdings müssten die punktgleichen, aber mit dem besseren direkten Vergleich ausgestatteten München Iguanas dann auch ihre beiden noch ausstehenden Ligaspiele verlieren.

Bester Werfer bei den Bayreuthern war in Zwickau Vahid Atefimonfared mit 18 Punkten vor Dario Schulz mit 17 Zählern und Dagmar van Hinte mit neun Punkten. Isaac Lipscomb kam auf sechs und Sebastian Gillsch auf vier Punkte. Dario Schulz war mit 17 abgegriffenen Bällen und damit einem „Double-Double“ zudem bester Bayreuther Rebounder.


Von Roland Schmidt
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