Johannes Brahms (1833-1897)
„Ein deutsches Requiem“ nach Worten der Heiligen Schrift (1868) op. 45
Wolfgang Rihm (1952-2024)
„Das Lesen der Schrift“ 4 Stücke für Orchester (2001-2022)
Die Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth lädt herzlich ein zu ihrem alljährlichen chorsinfonischen Konzert, am Freitag, den 5. Juni 2026 um 19 Uhr in der Stadtkirche Bayreuth.
Auf dem Programm steht mit dem „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms eines der wohl berühmtesten chorsinfonischen Werke der Romantik. Brahms greift auf Texte der Lutherübersetzung der Bibel zurück und lenkt damit das Augenmerk weniger auf die Toten, als auf die Leidenden, die über den Tod Schmerz empfinden. Dem Requiem gegenüber stehen die vier Orchesterstücke von Wolfgang Rihm „Das Lesen der Schrift“. Brahms sieben Sätze des Requiems werden von den sehr meditativ und innerlich gehaltenen „Stillestücken“, wie sie Rihm selbst beschrieb, unterbrochen. Es wird inne gehalten und die existenziellen Themenfelder Leben, Sterben und jenseitiges Leben musikalisch anders reflektiert.
Mit dieser programmatischen Intervention wird der Versuch unternommen, das traditionsreiche „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms noch einmal in einer anderen Art und Weise zu hören. Eingetretene Pfade verlassend, sollen neue Wege gefunden werden, die zwangsläufigen Fragen des Lebens zu beleuchten.
Es musizieren der Konzertchor der Hochschule für evangelische Kirchenmusik gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach unter der Leitung von Prof. Steven J. Heelein. Als Soli treten Katja Stuber (Sopran) und Marlo Honselmann (Bass-Bariton) in Erscheinung. Karten im Vorverkauf unter www.musica-bayreuth.de und der Theaterkasse Bayreuth, Restkarten an der Abendkasse.