BAYREUTH. Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel setzt erste strategische Akzente in der Rathausverwaltung. Zum 1. Oktober 2026 wird das bisherige „Amt für Soziales, Integration, Wohnen und Inklusion“ neu aufgestellt. Die Bereiche Integration und Inklusion werden mit dem bisherigen Seniorenamt zusammengeführt. Daraus entsteht das neue „Amt für Integration, Senioren und Inklusion“.
Geleitet wird die neue Dienststelle von Bettina Wurzel, der langjährigen Behindertenbeauftragten der Stadt Bayreuth. Zu ihren Stellvertretern werden die Sachgebietsleiter Benjamin Kaiser (Senioren und Pflege) und Ibukun Koussemou (Integration und Inklusion) berufen.
Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel begründet die Neuordnung mit kürzeren Wegen und einer engeren Zusammenarbeit: „Wir versprechen uns hiervon eine effektivere Verwaltungsarbeit, die noch näher dran ist an den Bedürfnissen der Menschen in Bayreuth.“
Nach seinen Worten sollen künftig Bereiche enger zusammenarbeiten, die bereits heute viele Schnittstellen haben. Auch die Quartiersarbeit könne dadurch besser umgesetzt werden.
Sozialamt wird verschlankt
Parallel dazu wird das bisherige Sozialamt neu zugeschnitten. Es trägt künftig den Namen „Amt für Soziales und Wohnen“. Die Leitung bleibt bei Verwaltungsrat Armin Langenmaier.
Die Neuordnung ist damit mehr als eine reine Umbenennung. Aufgaben werden innerhalb des Sozialreferats neu gebündelt und Zuständigkeiten klarer voneinander getrennt.
Für OB Zippel geht es um eine Verwaltung, die sich stärker an den aktuellen Herausforderungen orientiert. „Damit wird die Struktur des Sozialreferats den heutigen Problemstellungen besser angepasst, um sie insgesamt schlagkräftiger und effizienter zu machen“, sagt der Oberbürgermeister.
Erste organisatorische Akzente
Die neue Ämterstruktur ist eine der ersten sichtbaren strategischen Veränderungen in der Rathausverwaltung unter dem neuen Oberbürgermeister. Für die Bürger dürfte vor allem entscheidend sein, ob die Neuordnung tatsächlich zu klareren Zuständigkeiten und kürzeren Wegen führt.