medi verkauft sich in Ludwigsburg teuer

LUDWIGSBURG. medi bayreuth hat eine kleine Überraschung beim Tabellenzweiten aus Ludwigsburg verpasst. Die Oberfranken hielten lange Zeit gut mit, doch in der Schlussphase unterlief den Gästen ein bitterer Ballverlust.

Die Bayreuther mussten ohne Evan Bruinsma und Lukas Meisnter auskommen. Letztgenannter zog sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu und muss erst einmal pausieren. Aber auch ohne ihn lief es in Ludwigsburg ordentlich, die Bayreuther führten fast das komplette erste Viertel und gingen mit einem 30:24 in die erste kleine Pause. Doch in Abschnitt zwei drehte der Tabellenführer auf – und auch die Partie. Zwischenzeitlich lagen die Riesen sogar mit neun Zählern in Führung, zur Pause stand es 50:47 für die Gastgeber.

Bitterer Ballverlust von Linhart

Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich die Bayreuther auf den starken Andi Seiferth verlassen konnten, der Center machte insgesamt 27 Punkte und war Topscorer der Partie. Auf Seiten der Hausherren überzeugten Jaleen Smith und Marcos Knight mit je 22 Zählern. Knight war es auch, der seine Farben 53 Sekunden vor dem Ende mit 86:83 in Führung brachte. Bei den Bayreuthern zeigte James Woodard Nerven an der Linie und machte nur einen Freiwurf, aber auch Smith vergab auf der anderen Seite nach einem medi-Foul einen der beiden Freiwürfe. Somit hatten die Oberfranken bei nur drei Punkten Rückstand noch die Chance auf die Verlängerung, doch Nate Linhart leistete sich einen haarsträubenden Ballverlust. Smith ging an die Linie, verwandelte beide Würfe und stellte damit den 89:84-Endstand für Ludwigsburg her.

Für die Bayreuther geht es bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag mit dem Heimspiel gegen Göttingen weiter.

ms