Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld – Dojo “Shogun” ehrt 12 Schwarzgurte

 

BAYREUTH. In einem feierlichen Rahmen ehrte Chefinstructor Henry Landeck zwölf seiner Schüler, die in den letzten beiden Jahren die Prüfungen zum Schwarzgurt bestanden haben.

In seiner Laudatio hob er hervor, dass eine Danprüfung im traditionellen Karate-Do mit sehr viel Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld verbunden ist. Drei Tugenden die in der heutigen Zeit nur schwer mit den alltäglichen Lebensumständen vereinbar sind. Die körperlichen und technischen Fähigkeiten werden durch das Praktizieren der japanischen Kampfkunst optimal geschult.

Im Vordergrund steht jedoch die Persönlichkeitsentwicklung, wie Charakterschulung und mentale Stärke, die sich durch das Üben verbessert. Werte, die auch im alltäglichen Leben von Nutzen sind.Eine besondere Ehrung erhielt das seit Jahren erfolgreiche Kata-Herrenteam bestehend aus Christoph und Maximilian Röthlein, sowie Daniel Bergmann. Die drei Vorzeigeathleten des Karate-Zentrums errangen bereits mehrere Deutsche Meistertitel  und sind zweifache JKA-Cup-Sieger.

 

Nebenbei erwähnte der Bayreuther Chefausbilder das sechsundzwanzigjährige Bestehen des Karate-Zentrums “Shogun” Bayreuth.  Zu besonderen Ehren kam Instructor Herwig Greiner, der sein dreißigjähriges Karate-Jubiläum begehen kann und  seit  23 Jahren dem Dojo “Shogun” Bayreuth  als Trainer zur Verfügung steht.

Ein besonderer Gast dieses festlichen Abends war Bäckermeister Günther Schibille, bei dem Henry Landeck vor 45 Jahren eine Lehre als Bäcker begann und der ihn letztendlich zum Karatetraining brachte. Er betonte, dass die Begegnung mit seinem ehemaligen Lehrmeister und der Kontakt mit der Kampfkunst sein Leben sehr nachhaltig und positiv beeinflusst haben.

Die Danprüflinge:

Zum 1. Dan: Lisa Gambke, Manuela Groß, Johanna Heinritz, Christa Krafft, Katharina Müller, Zbigniew Grybos, Huseyn Abbas und Michael Nowak

Zum 2. Dan: Monika Hofmann, Waltraud Bergmann, Stefanie Weggel

Zum 4. Dan: Dr. Reinhold Nöll

red.