Das Ziel in München: Frech spielen und sich nicht verstecken

BAYREUTH. Es sind interessante Tage bei medi bayreuth. Der November ist vom Spielplan her immens vollgepackt, somit kommt aktuell Spiel um Spiel auf die Mannschaft von Headcoach Raoul Korner zu. Nach vier Siegen in Serie mussten die Oberfranken am Mittwoch in eigener Halle gegen Ventspils wieder eine Niederlage hinnehmen.

Doch lange daran knabbern kann das Team nicht, denn am Sonntag geht es gleich bei Spitzenreiter Bayern München weiter. Der Meister spielt erneut eine richtig gute Saison, gewann alle seine sechs Ligaspiel und ist ein heißer Kandidat auf den erneuten Gewinn der Basketball-Krone in Deutschland. Zu verlieren haben die Bayreuther in der bayerischen Landeshauptstadt mit Sicherheit nichts. Und medi hat bereits gezeigt, dass es mit dem Topteam mithalten kann, im vergangenen Jahr waren die Wagnerstädter knapp am Sieg dran – mussten sich schließlich in der Overtime geschlagen geben.

„Entscheidend ist es, dass man in München frech spielt und sich nicht versteckt. Man darf nicht vor Ehrfurcht erstarren und muss an seine Chance glauben. Klar ist die Favoritenrolle bei den Bayern, klar ist Bayern im Moment die stärkste Mannschaft in Deutschland und klar sind sie physisch eine andere Hausnummer, aber im Sport hat man immer seine Chance, wenn man alles gibt und an seine Chance glaubt“, sagt Headcoach Korner.

In diesem Spiel etwas Selbstvertrauen zu tanken – und das ginge ja auch bei einer nur knappen Niederlage – wäre nicht unwichtig, denn am Mittwoch geht es gleich mit einem wichtigen Spiel weiter: Im Europe Cup kann Bayreuth mit einem Sieg in Prishtina die nächste Runde buchen.

ms