Die CSU Bayreuth-Stadt hat am Samstag ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 100 Mitglieder kamen in der Bayreuther Innenstadt zur Kreishauptversammlung und zum anschließenden Festakt zusammen. Ehrengäste waren der frühere Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und der Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Manuel Knoll, MdL.
Zum Auftakt ehrten die Kreisvorsitzende Dr. Silke Launert, MdB, und CSU-Bezirksvorsitzender Martin Schöffel, MdL, langjährige Mitglieder für 50 Jahre Parteizugehörigkeit.
In ihrem Jahresbericht blickte Launert auf die vergangenen Monate zurück. Sie dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz im Kommunalwahlkampf. Das Jubiläum sei bewusst erst nach der Wahl gefeiert worden. So habe der Fokus ganz auf der Geschichte des Kreisverbands und seinen Mitgliedern gelegen.
Kreisgeschäftsführer Wolfgang Ficht erinnerte an die Entwicklung der CSU Bayreuth-Stadt. Grundlage war eine Festschrift, die eigens zum Jubiläum erschienen ist. Er betonte das Engagement vieler Generationen von Mitgliedern. Ihr gemeinsames Ziel sei es stets gewesen, sich für Bayreuth und seine Bürger einzusetzen.
Höhepunkt der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Volkspartei“. Dr. Günther Beckstein, Manuel Knoll, Dr. Silke Launert und Ehrenkreisvorsitzender Dr. Harald Rehm diskutierten über die Herausforderungen für die großen Parteien und ihre Rolle in der Zukunft. Auch die Mitglieder beteiligten sich mit Fragen und Beiträgen.
Im Mittelpunkt standen Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Eigenverantwortung und das christliche Menschenbild. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Menschen Hilfe erhalten müssen, wenn sie diese brauchen. Gleichzeitig dürfe staatliche Unterstützung nicht missbraucht werden. Auch über die Bedeutung konservativer Politik wurde diskutiert. Veränderungen müssten nachvollziehbar sein und die Menschen mitnehmen, lautete der gemeinsame Tenor.
Beim anschließenden Weißwurstfrühschoppen sowie Kaffee und Kuchen klang die Jubiläumsfeier in geselliger Runde aus. Dabei blieb viel Zeit für persönliche Gespräche und den Austausch unter den Mitgliedern.