Die Sicherheitswacht Oberfranken hat 156 Mitglieder, die in Kooperation mit der oberfränkischen Polizei aktiv sind. Über 80 von ihnen trafen sich am Samstag, 19. September, zu einem Fortbildungstag an der Universität Bayreuth.
16.604 Einsatzstunden leisteten die 50 Frauen und 106 Männer in 28 oberfränkischen Kommunen im Jahr 2025. Insgesamt 42 Anzeigen, davon 36 Strafanzeigen und sechs Ordnungswidrigkeiten waren direkte Folge ihrer Arbeit. Der Großteil davon (14) wegen Körperverletzungen.
„Mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement, Ihrer Präsenz im öffentlichen Raum und Ihrer engen Verbundenheit mit der Bayerischen Polizei stärken Sie das Sicherheitsgefühl und fördern zugleich das vertrauensvolle Miteinander in unseren Städten und Gemeinden“, sagte Oberfrankens Polizeivizepräsident Florian Mayer in seiner Begrüßungsansprache.
Fachvorträge
Die Aktiven der Sicherheitswacht hörten am Fortbildungstag mehrere Fachvorträge über aktuelle Phänomene. Ein Kriminalbeamter der KPI-Z Oberfranken sprach über Callcenterbetrug und die Optionen, dies zu erkennen und einzuschreiten. Präventionsbeamtin Stefanie Vollert berichtete über die sogenannten Baller-Liquids, die im vergangenen Jahr vor allem im Bereich Hof vermehrt konsumiert wurden. Es handelt sich dabei um Liquids, die -- mit synthetischen Cannabinoiden versetzt -- in Vapes und E-Zigaretten konsumiert werden und enorm schnell abhängig machen, bzw. schon beim ersten Zug zu schweren physischen und psychischen Schäden führen können.
Sicherheit für alle
17 Polizistinnen und Polizisten waren beim Fortbildungstag mit vor Ort, um im dank intensivem und engen Kontakt die Aktiven der Sicherheitswacht auf dem neuesten Stand zu halten – auch beim wichtigen Thema Eigensicherung.