Veröffentlicht am 21.09.2026 15:57

Junges Konzept mit frischem Bier

Lion Schabert: Zufrieden auf dem gelungenen Auftakt im „Mäxchen“. (Foto: gmu)
Lion Schabert: Zufrieden auf dem gelungenen Auftakt im „Mäxchen“. (Foto: gmu)
Lion Schabert: Zufrieden auf dem gelungenen Auftakt im „Mäxchen“. (Foto: gmu)
Lion Schabert: Zufrieden auf dem gelungenen Auftakt im „Mäxchen“. (Foto: gmu)
Lion Schabert: Zufrieden auf dem gelungenen Auftakt im „Mäxchen“. (Foto: gmu)

BAYREUTH. Bier holen, Platz suchen, Musik hören und einfach bleiben: Mit dem „Bayreuther Brauhaus zum Mäxchen“ hat in der Maxstraße, gleich neben dem Reichshof in Bayreuth eine neue Gaststätte eröffnet. Betreiber ist der 27-jährige Lion Schabert. Sein Konzept setzt auf frisches Bier, kurze Wege, eine junge Atmosphäre und möglichst wenig Wartezeit.

Im Mittelpunkt steht das (Maisel)-Bier. Fünf Zapfhähne stehen zur Verfügung. Das Bayreuther Hell wird direkt aus der Brauerei angeliefert und über ein 3000-Liter-Tanksystem ausgeschenkt. Frischer geht es nicht.

„Möglichst locker“ soll es im Mäxchen zugehen, beschreibt Lion Schabert das Konzept. Einen klassischen Bedienservice gibt es nicht. Die Gäste holen sich ihre Getränke selbst an der Theke. Das soll Wartezeiten vermeiden und einen schnellen Besuch ebenso ermöglichen wie einen langen Abend.

Neben den Bieren gibt es Misch- und alkoholfreie Getränke sowie weitere Klassiker. Die Auswahl soll zunächst bewusst überschaubar bleiben. „Wir haben gerade eine sehr schmale Karte, einfach um diese Qualität zu gewährleisten“, sagt Lion Schabert.

Auch Kaffee spielt für den 27-Jährigen eine wichtige Rolle. Lion Schabert arbeitete während seines Studiums mehrere Jahre im Bayreuther „Crazy Sheep“. Von dort stammt auch der Kaffee, der im Mäxchen ausgeschenkt wird.

Bei den Speisen setzt die neue Gaststätte ebenfalls auf ein kleines Angebot. Frische Brezen werden laufend aufgebacken und mit selbstgemachten Dips angeboten. Weitere Brotzeiten sollen das Angebot ergänzen.

Optisch orientiert sich das Mäxchen deutlich an der Bayreuther Bierwelt. Bei Konzeption und Innenausbau wurde mit Partnern aus dem Umfeld der Brauerei Maisel zusammengearbeitet. Schabert war dabei nach eigenen Angaben auch selbst in die Gestaltung eingebunden.

Das Mäxchen verfügt im Innenbereich über rund 60 Plätze. Auch der Eingangsbereich des Reichshofs soll nach und nach stärker einbezogen werden. Vor dem Lokal sind rustikale Holztische aufgebbaut.

Auch musikalisch will sich das Mäxchen als Treffpunkt etablieren. Bei der Eröffnung reichte das Programm von elektronischer Musik über Singer-Songwriter bis hin zu einer Rockband im Innenhof. Künftig sollen regelmäßig kleinere Konzerte und Musikveranstaltungen stattfinden. Große Namen stehen dabei nicht im Mittelpunkt. Schabert möchte vor allem lokalen Musikern eine Bühne geben.

Für den Start hat Lion Schabert ein Team von rund zehn Freunden zusammengestellt. Die langen Öffnungszeiten, täglich von 12 bis 24 Uhr, machen eine größere Mannschaft notwendig.

Dass der Start gleich sehr gut besucht war, zeigte sich bereits am Eröffnungswochenende. Zeitweise bildeten sich lange Schlangen an der Theke. Schabert will die Entwicklung zunächst beobachten.


Von Gabriele Munzert
north