Lange hielt der EHC Bayreuth heute Abend vor 539 Zuschauern in einem Testspiel für die neue Landesligasaison 2026/27 gegen die klassenhöheren Schweinfurt Mighty Dogs gut mit, erst zum Schluss wurde es beim 2:7 (0:2,2:2,0:3) deutlich.
Nach dem ersten Test gegen Schönheide am vergangenen Wochenende trat der Landesligist EHC Bayreuth im zweiten Spiel erneut im heimischen „Tigerkäfig“ mit den Mighty Dogs Schweinfurt aus der Bayernliga gegen einen höherklassigen Gegner an. Diesmal kam es zum Vergleich mit den Mighty Dogs Schweinfurt aus der Bayernliga.
Bei den Unterfranken fungiert seit der vergangenen Saison der auch in Bayreuth bestens bekannte Sergej Waßmiller als Headcoach, der in Schweinfurt schon als Spieler große Erfolge gefeiert hat. Auch als Trainer konnten sich die Resultate aus seiner ersten Saison 2025/26 durchaus sehen lassen: Unter seiner Regie wurde aus den „Mighty Dogs“ ein Spitzenteam, das Platz zwei in der Hauptrunde belegte und in den Playoffs bis ins Finale kam.
Dementsprechend zählt Schweinfurt in der neuen Saison wieder zum engsten Favoritenkreis der Bayernliga und verstärkte sich während der Sommerpause unter anderem mit dem zuvor bei den onesto Tigers Bayreuth aktiven Ondrej Nedved sowie mit Stürmer Dimitri Litesov, der vom Oberligisten Höchstadt nach Schweinfurt wechselte.
Damit waren die Rollen auch im zweiten Testspiel klar verteilt, trotzdem wollte man beim EHC an die ordentlichen Ansätze aus der ersten Partie gegen Schönheide anknüpfen und sich weiter steigern.
Diese Zielsetzung gelang letztlich auch. Die Tigers traten ohne die erkrankten Jeremy Boulanger, Benedikt Aschenbrenner und Dennis Schönberger an. Im ersten Drittel nutzten die tempostarken Schweinfurter die erste Bayreuther Strafzeit und gingen in der 6. Minute durch Renards Alksnis mit 1:0 in Führung. Kristers Donins erhöhte in der 12. Minute auf 2:0 für die Mighty Dogs. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Drittelpause.
Der Ex-Bayreuther Ondrej Nedved bestrafte dann eine erneute Bayreuther Unterzahl in der 22. Minute mit dem 3:0. Postwendend verkürzte jedoch Verteidiger Jan Zedek für die Tigers in der 23. Minute nach einem schönen Angriff auf 1:3. Alex Asmus erhöhte für die Schweinfurter auf 4:1 (30.), ehe Toni Herold in der 34. Minute Bayreuth erneut auf 2:4 heranbrachte und das zweite Drittel im Endeffekt ergebnistechnisch ausgeglichen gestaltete.
Im Schlussabschnitt nutzte erneut Alex Asmus in der 50. Minute eine Überzahl der Mighty Dogs zum 5:2. Renards Alksnis mit seinem zweiten Treffer der Partie zum 6:2 (55.) und Tomas Pribyl in der 56. Minute mit dem 7:2 machten das Ergebnis letztlich doch noch deutlich. Die Bayreuther hatten aber während der gesamten Partie immer wieder ihre Chancen und hielten sich absolut wacker.