BAYREUTH. Mit einem Empfang hat der BRK-Kreisverband Bayreuth das neue Jahr eröffnet. Vorsitzender Peter Herzing begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Kirchen, Rettungsdiensten, Polizei, Verwaltung und sozialen Einrichtungen.
Hauptredner war Professor Tobias D. Gantner, Arzt und Geschäftsführer der HealthCare Futurists aus Köln. In seinem Vortrag sprach er über gesellschaftliche Verantwortung und die Chancen neuer Technik in der Medizin. Humorvoll zeigte er, wie künstliche Intelligenz den Alltag erleichtern kann, ohne den Menschen zu ersetzen. Sein Appell: „Die Zukunft ist formbar – und sie braucht Zuversicht.“
Kreisgeschäftsführer Markus Ruckdeschel gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und dankte den rund 2.500 Ehrenamtlichen im Kreisverband. Ob Bereitschaften, Bergwacht, Wasserwacht oder Jugendrotkreuz – sie seien das Rückgrat des Verbands. Er stellte neue Initiativen vor, darunter die wachsende Kooperation mit Studierenden der Universität Bayreuth, die einen eigenen Sanitätsdienst aufbauen.
Für ihre langjährige haupt- und ehrenamtliche Tätigkeit wurden Jürgen Zinnert und Altlandrat Hermann Hübner ausgezeichnet.
Mit Blick auf die Zukunft verwies Markus Ruckdeschel auf steigende Anforderungen im Rettungsdienst sowie im Bevölkerungsschutz. Der Erweiterungsbau der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach sei ein wichtiger Schritt, um Einsätze auch künftig sicher koordinieren zu können. Zudem wirbt das BRK mit einer Wanderausstellung für mehr Selbstschutz und Nachbarschaftshilfe – Themen, die angesichts einer zunehmend unsicheren Weltlage an Bedeutung gewinnen.
Der Neujahrsempfang endete mit dem Dank an alle, die sich im kommenden Jahr wieder für andere einsetzen