Veröffentlicht am 04.03.2026 18:31

Mittagspause mit Joint endet in Kinderklinik

Foto: Adobe Stock/Alexej
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Einer aufmerksamen Lehrkraft einer Bayreuther Schule fiel auf, dass drei jugendliche bzw. heranwachsende Jungen die Pausenzeit offensichtlich genutzt hatten, um berauschende Mittel zu konsumieren.

Da alle drei über starkes Unwohlsein klagten, wurde über eine hinzugezogene Polizeistreife die Verständigung eines Rettungswagens veranlasst; zudem wurden die Eltern der minderjährigen Schüler verständigt. Zwei der Schüler, deren gesundheitlicher Zustand sich stabilisiert hatte, wurden für diesen Tag vom Unterricht ausgeschlossen. Der Gesundheitszustand eines Jungen jedoch verschlechterte sich im Beisein der Polizeikräfte, sodass dieser in Absprache mit den Eltern in eine Kinderklinik verbracht wurde. Die Jungen gaben an, einen Joint gefunden und diesen gemeinsam geraucht zu haben.

Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die Gefahr der sogenannten Zombie-/Baller-Liquids. Hierbei handelt es sich um illegale Drogen, die mit verschiedenen gesundheitsschädlichen, teilweise giftigen Stoffen versetzt und gestreckt werden. Beliebt ist diese Droge vor allem bei Jugendlichen; konsumiert wird das Liquid über Vapes. Bereits ein Zug kann zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und hat in jüngster Vergangenheit vor allem bei Jugendlichen im nördlichen Oberfranken immer wieder zu Rettungseinsätzen geführt, u. a. aufgrund von Erbrechen, Übelkeit, Ohnmacht und Psychosen. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie über die Website des Polizeipräsidiums Oberfranken.


Von Onlineredaktion
LV
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