Bei dieser Herausforderung ging es nicht um Politik, sondern um schnelles und richtiges Handeln im Ernstfall: Bayreuths Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel und Landrat Florian Wiedemann sind am Dienstag im Rotmain-Center bei der Bayreuther CPR-Challenge gegeneinander angetreten. Im Mittelpunkt stand dabei die Herzdruckmassage – und vor allem die Botschaft, dass jeder Mensch im Notfall mit einfachen Maßnahmen Leben retten kann.
Das Duell „Stadt gegen Landkreis“ bildete um 13 Uhr den Höhepunkt der Aktion „Bayreuth drückt – Reanimation kann jede/r“. Zippel und Wiedemann stellten dabei ihre Fähigkeiten bei der Wiederbelebung unter Beweis. Der Wettkampf sollte vor allem Aufmerksamkeit auf das Thema Reanimation lenken und zeigen, wie wichtig es ist, im Ernstfall nicht untätig zu bleiben.
Die Aktion fand im Rahmen der Woche der Wiederbelebung statt. Noch bis 16 Uhr informierte die Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Klinikums Bayreuth gemeinsam mit „KIDS SAVE LIVES Bayern“ im Rotmain-Center über die wichtigsten Schritte bei einer Wiederbelebung.
Dabei blieb es nicht bei der Theorie. Besucher konnten die Herzdruckmassage an Reanimationspuppen selbst ausprobieren und sich die entscheidenden Handgriffe erklären lassen. Zudem lernten sie den Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) kennen. Bei einer eigenen CPR-Challenge konnten Interessierte außerdem testen, wie gut ihre Herzdruckmassage bereits funktioniert.
Mit dem öffentlichkeitswirksamen Duell zwischen Oberbürgermeister und Landrat rückten die Veranstalter ein ernstes Thema auf anschauliche Weise in den Mittelpunkt: Im medizinischen Notfall können beherztes Eingreifen und eine unmittelbar begonnene Herzdruckmassage entscheidend sein.