Veröffentlicht am 28.09.2026 15:37, aktualisiert am 28.09.2026 16:34

EHC im Härtetest bei Bayernliga-Spitzenteam

Eine bildliche Bauchlandung gab es für den EHC Bayreuth mit der 2:10-Niederlage bei den Schweinfurt Mighty Dogs (im Bild eine Szene aus dem Hinspiel vor neun Tagen in Bayreuth). (Foto: sd)
Eine bildliche Bauchlandung gab es für den EHC Bayreuth mit der 2:10-Niederlage bei den Schweinfurt Mighty Dogs (im Bild eine Szene aus dem Hinspiel vor neun Tagen in Bayreuth). (Foto: sd)
Eine bildliche Bauchlandung gab es für den EHC Bayreuth mit der 2:10-Niederlage bei den Schweinfurt Mighty Dogs (im Bild eine Szene aus dem Hinspiel vor neun Tagen in Bayreuth). (Foto: sd)
Eine bildliche Bauchlandung gab es für den EHC Bayreuth mit der 2:10-Niederlage bei den Schweinfurt Mighty Dogs (im Bild eine Szene aus dem Hinspiel vor neun Tagen in Bayreuth). (Foto: sd)
Eine bildliche Bauchlandung gab es für den EHC Bayreuth mit der 2:10-Niederlage bei den Schweinfurt Mighty Dogs (im Bild eine Szene aus dem Hinspiel vor neun Tagen in Bayreuth). (Foto: sd)

Ein absolut harter Brocken wartete nur einen Tag nach dem mit 3:8 verlorenen Testspiel bei Nordost-Regionalligist Schönheider Wölfe auf Landesligisten EHC Bayreuth: Die Tigers gastierten im Rahmen der Saisonvorbereitung am Sonntag Abend beim letztjährigen Playoff-Finalisten der Bayernliga, den Schweinfurt Mighty Dogs. Die Partie war das Rückspiel zur Testpartie in Bayreuth, bei der der EHC vor neun Tagen bei der 2:7-Niederlage im heimischen Tigerkäfig überraschend gut mithielt und es erst gegen Ende des Spiels noch deutlich wurde.

Bei den Unterfranken fungiert seit der vergangenen Saison der auch in Bayreuth bestens bekannte Sergej Waßmiller als Headcoach, der in Schweinfurt schon als Spieler große Erfolge gefeiert hat. Auch als Trainer konnten sich die Resultate aus seiner ersten Saison 2025/26 durchaus sehen lassen: Unter seiner Regie wurde aus den „Mighty Dogs“ ein Spitzenteam, das Platz zwei in der Hauptrunde belegte und in den Playoffs bis ins Finale kam.

Dementsprechend zählt Schweinfurt in der neuen Saison wieder zum engsten Favoritenkreis der Bayernliga und verstärkte sich während der Sommerpause unter anderem mit dem zuvor bei den onesto Tigers Bayreuth aktiven Ondrej Nedved sowie mit Stürmer Dimitri Litesov, der vom Oberligisten Höchstadt nach Schweinfurt wechselte.

Letztlich wurde es heute im Rückspiel mit 2:10 (0:3,1:5,1:2) aus Bayreuther Sicht noch etwas deutlicher als im Hinspiel. Das Team konnte damit nur lernen. Wie schon am Samstag in Schönheide mussten die Tigers personell geschwächt antreten. Es fehlten Youngster Vincent Deinert, der weiterhin mit einem Fingerbruch pausieren muss, sowie Jan Zedek, Armin Köhler, Leon Dünkel und Kevin Altmann.

Im ersten Drittel hatte Jeremy Boulanger die erste gute Bayreuther Möglichkeit, scheiterte aber am Schweinfurter Goalie. Dimitri Litesov brachte die Mighty Dogs dann mit 1:0 in Führung. Tim Zimmermann vergab dann eine Powerplay-Chance für die Tigers. In den letzten zwei Minuten des ersten Drittels legten die Schweinfurter dann noch zweimal nach, Tomas Prybil und Ondrej Nedved sorgten für die Schweinfurter 3:0-Führung zur ersten Drittelpause.

Das zweite Drittel wurde dann zu einer klaren Sache für die Mighty Dogs: Eine Minute nach der Pause erhöhte Ricards Berhards auf 4:0. Im Zwei-Minuten-Takt erhöhten Josef Dana und Kristers Donins in der Folge auf 6:0. Nachdem Tim Zimmermann eine weitere Bayreuther Kontermöglichkeit vergeben hatten, erhöhten Ricards Bernhards und Collin Freibert auf 8:0, ehe Michael Breyer kurz vor Ende des Drittels mit dem 1:8 die Tigers auf die Anzeigetafel brachte.

Im Schlussabschnitt erhöhte Kristers Donins auf 9:1, ehe Samuel Lassan mit dem 2:9 den zweiten Bayreuther Treffer erzielte. Abermals Ricards Bernhards stellte vor 700 Zuschauern schließlich den 10:2-Endstand für Schweinfurt her. Insgesamt war es für die Tigers ein interessanter Test gegen eine höherklassige Mannschaft, bei dem das Team nur lernen konnte.

EHC-Trainer Thorsten Steffens zeigte sich mit der Leistung seines Teams im ersten Drittel zufrieden. „Wir hatten uns nach der Niederlage in Schönheide viel vorgenommen Wir waren sehr engagiert und einsatzfreudig, hatten auch gute Chancen”. Im zweiten Drittel „ging es dann aber den Bach runter, die Gründe hierfür müssen noch analysiert werden. Die Power und die Spritzigkeit fehlten dann auf jeden Fall”.


Von Roland Schmidt
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