Veröffentlicht am 28.09.2026 10:27

Ganztagsbetreuung für Grundschüler

Ab Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder.  (Foto: Foto: PEXELS)
Ab Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. (Foto: Foto: PEXELS)
Ab Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. (Foto: Foto: PEXELS)
Ab Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. (Foto: Foto: PEXELS)
Ab Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. (Foto: Foto: PEXELS)

STADT UND LANDKREIS BAYREUTH. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Grundschulkinder erstmals einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Zunächst gilt er für die Erstklässler, bis zum Schuljahr 2029/30 wird er auf alle Jahrgangsstufen der Grundschule ausgeweitet. Für Stadt und Landkreis Bayreuth stellt sich damit die Frage, ob die vorhandenen Strukturen ausreichen.

Der Landkreis sieht sich gut vorbereitet. Alle 33 Kommunen verfügen nach Angaben des Landratsamtes über Betreuungsmöglichkeiten. Dazu zählen Horte, altersgemischte Angebote in Kitas, Mittagsbetreuung und Offene Ganztagsschulen. Vielerorts bestehen diese Strukturen bereits seit Jahren

Konkrete Reserven bleiben offen
Wie groß die Kapazitäten tatsächlich sind und wie viel Spielraum bei steigender Nachfrage besteht, lässt das Landratsamt offen. Ungelöste Platzanfragen von Eltern lägen bislang nicht vor. Sollte es dennoch Engpässe geben, sollen bestehende Angebote erweitert, Kooperationen genutzt oder freie Plätze in Nachbarkommunen vermittelt werden.

Als Herausforderungen nennt der Landkreis vor allem fehlende Fachkräfte, geeignete Räume und die Abstimmung zwischen Schulen, Kitas und Jugendhilfe. Hinzu kommt, dass die Nachfrage regional unterschiedlich ausfällt.

Auch die Stadt Bayreuth sieht sich gut aufgestellt. Für den weit überwiegenden Teil der bekannten Anfragen stünden entsprechende Angebote bereit. Größere Lücken seien derzeit nicht absehbar. Anfang 2026 führte die Stadt eine Abfrage durch und will die Entwicklung weiter beobachten.

Wie viele Kinder im Ernstfall ohne passenden Platz bleiben könnten, kann auch die Stadt nicht sagen. Die Zahlen könnten sich noch verändern.


Von Gabriele Munzert
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