Veröffentlicht am 21.03.2026 13:20

Sanierung von Schwimmbädern

Foto: Pexels
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Der Bund stellt erstmals gezielt 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und werden im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ vergeben. Darüber informiert die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD).

„Schwimmbäder sind Orte der Begegnung, Bewegung und Lebensfreude – und für viele Kinder die erste Berührung mit dem Schwimmen lernen. Leider stehen viele Bäder gerade im ländlichen Raum unter großem Sanierungsdruck. Dass der Bund jetzt gezielt Mittel für Modernisierung und energetische Sanierung bereitstellt, ist eine ausgezeichnete Nachricht – auch für unsere Region Bayreuth“, erklärt Kramme.

Gefördert werden kommunale Hallen- und Freibäder, einschließlich ihrer baulichen Anlagen und Nebenbereiche. Im Fokus steht die energetische Sanierung – etwa durch moderne Heizsysteme, Dämmung oder den Einsatz erneuerbarer Energien. Bei Freibädern wird besonders die Umstellung auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung unterstützt. „Ich möchte ausdrücklich alle Städte und Gemeinden die über sanierungsbedürftige Bäder verfügen ermutigen, diese Chance zu nutzen“, so Kramme weiter.

Interessierte Kommunen können bis zum 19. Juni 2026 ihre Projektskizzen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen. Über die Auswahl der förderfähigen Projekte entscheidet dann der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
„Mit dieser Förderung leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern stärken zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort“, betont Kramme. „Denn Schwimmbäder sind weit mehr als Freizeitorte – sie sind Treffpunkte, Lernorte und Teil unserer kommunalen Infrastruktur.“


Von Onlineredaktion
LV
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