Veröffentlicht am 07.11.2026 22:36, aktualisiert am 07.11.2026 22:48

RSV bleibt nach Sieg im Frankenderby weiter ungeschlagener Tabellenführer

„Geburtstagskind” Matias Mendez (Mitte, am Ball) war Topscorer des RSV Bayreuth im Frankenderby gegen die Nürnberg Falcons. (Foto: sd)
„Geburtstagskind” Matias Mendez (Mitte, am Ball) war Topscorer des RSV Bayreuth im Frankenderby gegen die Nürnberg Falcons. (Foto: sd)
„Geburtstagskind” Matias Mendez (Mitte, am Ball) war Topscorer des RSV Bayreuth im Frankenderby gegen die Nürnberg Falcons. (Foto: sd)
„Geburtstagskind” Matias Mendez (Mitte, am Ball) war Topscorer des RSV Bayreuth im Frankenderby gegen die Nürnberg Falcons. (Foto: sd)
„Geburtstagskind” Matias Mendez (Mitte, am Ball) war Topscorer des RSV Bayreuth im Frankenderby gegen die Nürnberg Falcons. (Foto: sd)

Dank einer starken ersten Halbzeit siegte der RSV heute im Frankenderby der zweiten Basketball-Bundesliga (RBBL2, Division A) gegen die Nürnberg Falcons mit 79:65 (44:26), fuhren damit den vierten Sieg im vierten Saisonspiel ein und verteidigten die Tabellenführung.

Nach einem ausgeglichenen Beginn mit anfänglich wechselnden Führungen zogen die Bayreuther nach dem Zwischenstand von 6:6 mit einem 11:0-Lauf auf 17:6 davon, erst der frühere Bayreuther Headcoach Andre Hopp unterbrach mit dem 8:17 für die Nürnberger den Lauf der Oberfranken. Gesche Schünemann, eine weitere frühere Bayreutherin, die jetzt für das Team aus der Noris aktiv ist, ließ das 10:17 folgen. Die Bayreuther zogen in der Folge weiter davon, nach vier Zählern in Folge von Matias Mendez stand es 27:14 und nach einem abschließenden Treffer von Center Dario Schulz ging es mit einem beruhigenden 29:15 für den RSV in die erste Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt bauten die Bayreuther ihren Vorsprung zunächst weiter durch Dario Schulz zum 36:18 und Dagmar van Hinte zum 40:22 aus. Letztlich ging es mit 44:26 und damit einem 18-Punkte-Vorsprung des RSV in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel sorgte Dario Schulz mit den Treffern zum 50:30 und 52:32 sowie von Matias Mendez zum 58:38 für einen 20-Punkte-Vorsprung und damit die bis dato größte Punktedifferenz des Spiels. Nach zwei Freiwurftreffern von Oara Assuncao zum 66:45 wuchs der Bayreuther Vorsprung sogar auf 21 Zähler. Durch einen 6:0-Lauf zum Ende des dritten Abschnitts kamen die Nürnberger aber vor dem Schlussviertel noch auf 51:66 heran.

Die Falcons mühten sich jetzt redlich und kamen nach gut der Hälfte des Schlussabschnitts durch das 60:72 von Gesche Schünemann nochmal auf 60:72 heran, Andre Hopp verkürzte den Rückstand sogar noch auf 63:74 gut zweieinhalb Minuten vor Schluss. Das war es dann aber auch, Felipe Castro und Matias Mendez erhöhten auf 78:63 und sorgten damit für die endgültige Entscheidung 111 Sekunden vor dem Ende. Den finalen Bayreuther Punkt zum Endstand von 79:65 machte schließlich Sergio Junior von der Freiwurflinie. Nürnberg hatte in der zweiten Halbzeit beeindruckende Gegenwehr geleistet, der Bayreuther Sieg war jedoch objektiv nie gefährdet.

Bester Bayreuther Scorer war nach 40 Minuten Matias Mendez mit 19 Punkten, gefolgt von Dagmar van Hinte und Dario Schulz mit jeweils 16 Zählern. Fermin Wingerter hatte 13 und Sergio Junior elf Punkte auf dem Scoreboard stehen. Auf jeweils zwei Zähler kamen Felipe Castro und Oara Assuncao. Center Dario Schulz war mit insgesamt 14 abgegriffenen Bällen, davon 13 in der Defensive, bester Bayreuther Rebounder. Mit acht Assists stach außerdem Dagmar van Hinte auf dem Scoreboard hervor.

Mit jetzt acht Punkten nach vier Partien bleibt der RSV Tabellenführer der RBBL2, Division A, vor den Allianz Rollers Ulm und den BG Baskets Hamburg mit jeweils sechs Punkten. Am 5. Spieltag der RBBL2 empfangen die Bayreuther am kommenden Samstag, 14. November, um 15 Uhr in der Oberfrankenhalle das aktuell noch punktlose Tabellenschlusslicht ING Skywheelers Frankfurt.

„Besonders erfreulich war an diesem Spieltag nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Art und Weise, wie wir als Mannschaft aufgetreten sind. Von Beginn an war eine positive Energie auf dem Spielfeld zu spüren. Wir haben miteinander kommuniziert, uns gegenseitig unterstützt und unsere Spielidee über weite Strecken konsequent umgesetzt. Auch in den Phasen, in denen Nürnberg besser ins Spiel fand, konnten wir als Team zusammenhalten und unsere Führung behaupten. Gerade gegen einen Gegner, der in der vergangenen Saison die Meisterschaft feiern konnte, ist diese Leistung ein wichtiges Zeichen für unsere weitere Entwicklung. Natürlich gibt es auch nach diesem Erfolg weiterhin Bereiche, an denen wir arbeiten möchten. Doch gerade die starke Teamchemie, unsere Energie und die konsequente Umsetzung unseres Spielplans machen uns zuversichtlich für die kommenden Aufgaben”, bilanzierte RSV-Teammanager Sebastian Gillsch nach der Partie..


Von Roland Schmidt
rs
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