medi Bayreuth: München statt Bayreuth

BAYREUTH. Der Basketball-Bundesligist medi Bayreuth braucht ab der neuen Saison einen neuen Haupt- und Namenssponsor. Der Hilfsmittelhersteller medi beendet sein Engagement mit dieser Saison. Seit 2013 waren die Basketballer Marken-Botschafter des Unternehmens. „Basketball symbolisiert wie kaum eine andere Sportart Leidenschaft, Action und Dynamik. medi und CEP (das Sportlabel von medi) bieten den Basketball-Profis von medi Bayreuth Premium-Produkte für mehr Sicherheit, Stabilität und Leistungsfähigkeit“, ist noch auf der Homepage des Herstellers medizinischer Hilfsprodukte zu lesen.

Jetzt hat das Unternehmen medi sein neues Sponsoring breiter aufgestellt und ist bis 2024 eine Partnerschaft mit dem Olympiastützpunkt Bayern (OSP Bayern) eingegangen.

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Hat Bayreuth den Kürzeren im Vergleich zu München gezogen?
„Die Entscheidung für eine Sponsoring-Partnerschaft mit dem OSP Bayern ist unabhängig von anderen Sponsoring-Engagements gefallen“, so die medi-Sprecherin auf Nachfrage der Sonntagszeitung. „Als offizieller medizinischer Partner des Olympiastützpunktes nutzen wir die Zusammenarbeit mit den Athleten und Betreuern verschiedenster Sportarten zum gegenseitigen Austausch über unsere Produkte und deren Weiterentwicklung. Spannend ist zudem, dass sich der Olympiastützpunkt mit Trainingswissenschaften und damit einhergehend der Leistungsdiagnostik beschäftigt. Im Fokus steht die Vielfalt der Sportarten, weshalb unsere Wahl auf den Olympiastützpunkt gefallen ist. Wir möchten mit unserem Produkt-Portfolio und Know-how unterstützen, um gezielt auf die unterschiedlichen Anforderungen der Disziplinen und die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Athleten eingehen zu können.“

Die Sponsoring-Partnerschaft ist bis 2024 vereinbart. Der Olympiastützpunkt Bayern betreut zirka 1.200 Athleten. Er ist der größte von 13 Olympiastützpunkten in Deutschland.

red/gmu