Veröffentlicht am 23.01.2026 21:41

Klassenerhalt unter Einhaltung aller finanziellen Verpflichtungen sicherstellen

Altstadt-Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba arbeitet weiter an einer gesicherten finanziellen Zukunft der SpVgg Bayreuth. (Foto: Archiv/Getty Images)
Altstadt-Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba arbeitet weiter an einer gesicherten finanziellen Zukunft der SpVgg Bayreuth. (Foto: Archiv/Getty Images)
Altstadt-Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba arbeitet weiter an einer gesicherten finanziellen Zukunft der SpVgg Bayreuth. (Foto: Archiv/Getty Images)
Altstadt-Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba arbeitet weiter an einer gesicherten finanziellen Zukunft der SpVgg Bayreuth. (Foto: Archiv/Getty Images)
Altstadt-Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba arbeitet weiter an einer gesicherten finanziellen Zukunft der SpVgg Bayreuth. (Foto: Archiv/Getty Images)

In den vergangenen Tagen gab es einige Spekulationen um die Zukunft der SpVgg Bayreuth. Jetzt äußerte sich Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba zur aktuellen Lage nach dem Abgang der Spieler Marco Stefandl, Julian Bell und Jakub Mintal, der zu vielen Befürchtungen unter den Fans und im Umfeld führte.

„In den vergangenen Tagen und Wochen gab es erneut viele Spekulationen und Gerüchte rund um den Verein. Diese beruhen nicht auf belastbaren Fakten und sorgen vor allem für Unruhe, intern wie extern. Seit inzwischen 18 Monaten arbeiten wir – und insbesondere ich als Geschäftsführerin – intensiv daran, wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln. Das ist ein komplexer Prozess, der Zeit braucht und nicht von heute auf morgen abgeschlossen werden kann”, so Dr. Kalemba.

„Warum ich mich aktuell nicht detailliert zur finanziellen Lage äußere, ist eine bewusste Entscheidung. Transparenz ist wichtig, ebenso aber Seriosität. Aussagen ohne neue, belastbare Fakten helfen niemandem und würden nur Erwartungen wecken, die eventuell nicht abgesichert werden könnten. Eine Klarstellung ist mir wichtig: Es geht nicht darum, Spieler aktiv abzugeben. Vielmehr sollen Spieler die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob sie die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen – immer unter Einhaltung der vertraglichen Zusicherungen – mittragen möchten. Dieser Weg steht für Fairness und Ehrlichkeit”.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind offen benannt. Jeder Spieler soll auf dieser Grundlage selbst entscheiden können, ob er diesen Weg mitgehen möchte. Niemand wird gedrängt, niemand vor vollendete Tatsachen gestellt. Dieser Umgang ist aus unserer Sicht ehrlicher, als falsche Sicherheit zu vermitteln oder Zusagen zu machen, die nicht dauerhaft garantiert werden können. Transparenz bedeutet auch, unbequeme Realitäten offen anzusprechen, selbst wenn das Kritik nach sich zieht.

Die Geschäftsführerin betont weiter: „Beim Crowdfunding wurden zu jeder Zeit offen Zahlen kommuniziert. Das Ziel von 500.000 Euro wurde nicht erreicht, dennoch haben die rund 130.000 Euro geholfen, laufende Verpflichtungen – unter anderem die der Berufsgenossenschaft – zu erfüllen und die Saison 2024/2025 geordnet zu Ende zu bringen. Desweiteren haben auch unsere Gesellschafter einen großen Teil dazu beigetragen, die letzten Monate weiter fortführen zu können. Allen Unterstützerinnen und Unterstützern gilt weiterhin unser ausdrücklicher Dank.”

„Wir arbeiten weiterhin mit hoher Verantwortung an nachhaltigen Lösungen für den Verein. Nicht jeder Zwischenschritt kann oder sollte öffentlich kommentiert werden. Sobald neue Klarheit besteht und verlässliche Aussagen möglich sind, werden wir transparent darüber informieren. Ziel ist es aber, die Saison unter Erfüllung aller finanziellen Verpflichtungen zu Ende zu bringen, immer unter der sportlichen Prämisse des Klassenerhalts. Betreffend der zukünftigen Ausrichtung stehen noch Sondierungsgespräche an, auch hier werden zu gegebener Zeit die nötigen Informationen geliefert”.


Von Roland Schmidt
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