Jetzt ist es fix: Brooks verlässt Bayreuth

BAYREUTH. Bereits in der vergangenen Woche hatte ein facebook-Post von De’Mon Brooks darauf hingedeutet, dass der US-Amerikaner medi bayreuth verlassen wird. Am Montag gab der Verein nun offiziell bekannt: Der 26-Jährige wird in der kommenden Saison für eine andere Mannschaft auflaufen.

“De’Mon hat mir in einem langen und sehr persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er ein Angebot eines Euro-Cup Teams auf dem Tisch hat, das finanziell deutlich über unseren Möglichkeiten liegt. Er ist nicht in der Phase seiner Karriere, wo er sich schon dauerhaft niederlassen möchte. Im Gegenteil, er hat noch den Ehrgeiz, einen großen Schritt zu machen. Auch wenn es mir persönlich extrem schwer fällt, einen so großartigen Spieler und Menschen zu verlieren, so respektiere ich seine Entscheidung und kann diese auch voll nachvollziehen“, sagt Bayreuth Headcoach Raoul Korner. „Zum Konzept HEROES OF TOMORROW gehört es auch, sich von Spielern zu verabschieden, die den nächsten Schritt in ihrer Karriere machen können. Ich bin froh und dankbar für die drei Jahre mit De‘Mon und wünsche ihm und seiner Frau Teresa nur das Allerbeste. Dieser Abgang bedeutet gleichzeitig, dass wir vor einem kompletten Neuanfang auf den Import-Positionen stehen.Aufgrund des deutlich niedrigeren Spieleretats werden wir in der nächsten Saison wieder Spieler finden müssen, die sich bei uns auf BBL-Niveau etablieren. De’Mon gilt als Paradebeispiel dafür, wie das funktionieren kann und dass dies nicht unbedingt nur für ein Jahr sein muss.“

Klar hätten die Oberfranken Brooks gerne gehalten, das wurde zuletzt häufiger kommuniziert. Der US-Amerikaner spielte nun drei Saison für die Oberfranken und entwickelte sich zum Leistungsträger und Publikumsliebling. Nun heißt es Abschied nehmen.

“Kein Frage, dass wir De’Mon sehr gerne noch eine weitere Saison hier in Bayreuth gehalten hätten. Wir müssen unseren Etat für die kommende Saison jedoch etwas straffer kalkulieren und könne schon allein aus diesem Gesichtspunkt ganz einfach nicht in den finanziellen Bereichen mitbieten, wie das Klubs, die in den europäischen Top-Wettbewerben spielen werden, tun“, sagt Geschäftsführer Björn Albrecht. „Sportlich und auch menschlich ist es extrem schade, dass uns ein Pfundskerl wie De’Mon verlassen wird. Auf der einen Seite ist aber auch genau das ein Teil unseres Programms der HEROES OF TOMORROW. Ich bin mir sicher, dass De’Mon seinen nächsten großen Schritt erfolgreich tun wird und wünsche ihm und seiner Familie dafür alles Gute. Auf der anderen Seite hoffe ich natürlich aber auch, dass viele talentierte Spieler am Beispiel von De’Mon sehen, wozu man sich hier am Standort Bayreuth entwickeln kann.“

ms