Was zählt im Leben wirklich? Was bleibt, wenn Reichtum, Erfolg und Besitz plötzlich keine Bedeutung mehr haben? Und wie verändert sich der Blick auf das eigene Leben, wenn der Tod unmittelbar vor einem steht? Diesen zeitlosen Fragen widmet sich Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ – und bringt sie im November auf eindrucksvolle Weise auf die Bühne des Friedrichsforums Bayreuth.
Nach zwei besonderen Jahren im Reichshof zieht das Stück 2026 in das neu eröffnete Friedrichsforum. Dort wird „Jedermann“ unter der Regie von Nicolai Tegeler zu einem modernen, kraftvollen Theatererlebnis. Traditionelle Elemente treffen auf multimediale Unterhaltung, Musik und ein leidenschaftliches Ensemble. Die Inszenierung verspricht große Emotionen, starke Bilder und spannende Momente.
Im Mittelpunkt steht der reiche Jedermann, der sich plötzlich mit seiner eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen muss. Es geht um Geld und Macht, aber auch um Liebe, Schuld, Spiritualität und die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die Geschichte ist jahrhundertealt und wirkt dennoch erstaunlich aktuell.
Für die Bayreuther Aufführungen konnte ein hochkarätiges Ensemble gewonnen werden. Mit dabei sind unter anderem Julian Weigend, Susanne Bormann, Erol Sander, Ralph Morgenstern, Alexandra Kamp, Dorkas Kiefer, Tine Wittler und Michaela Schaffrath. Unterstützt wird das Ensemble vom Akkordeonduo con und weiteren Mitwirkenden.
Das Friedrichsforum bietet dafür die passende Bühne. Die ehemalige Stadthalle verbindet nach ihrer umfassenden Sanierung, historischen Charme mit moderner Architektur und zeitgemäßer Veranstaltungstechnik. Damit bekommt „Jedermann“ einen neuen, besonderen Rahmen.
Die Premiere findet am 05. November um 19.30 Uhr statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 06. und 07. November jeweils um 19 Uhr. Einlass ins Friedrichsforum ist eine Stunde vor Beginn, der Saaleinlass erfolgt etwa 30 Minuten vorher.
05. bis 07. November 2026, Friedrichsforum Bayreuth.